Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.
Es giebt keine Freiheit der Männer, wenn es nicht eine Freiheit der Frauen giebt. Wenn eine Frau ihren Willen nicht zur Geltung bringen darf, warum soll es der Mann dürfen.
Es ist nichts schwieriger, als einen Irrtum zu korrigieren, wenn dieser einmal auf den Lehrstühlen und in den Schulbüchern Fuß gefasst hat.
Ich glaube nicht, dass Leute, die viele Bücher haben und gelesen haben, gescheiter sind als die Anderen, ich glaube nicht, dass sie besser sind, als die anderen.
Klarer zeigt sich doch vielleicht nirgends die ganze Brutalität menschlicher Zustände als auf dem sexuellen Gebiet.
rassismus bleibt/bleiches gesicht einer krankheit/die uns heimlich und öffentlich auffrißt
Die Geschichte aller Zeiten hat es gelehrt und die heutige ganz besonders, daß Diejenigen, welche selbst an ihre Rechte zu denken vergessen, auch vergessen wurden.
Ich hatte nicht geglaubt, daß 1948/49 noch über die Gleichberechtigung überhaupt diskutiert werden müßte und ganz erheblicher Widerstand zu überwinden war!
Auch das weibliche Proletariat will und wird zeigen, daß es keiner Protektionen der bürgerlichen Gesellschaft bedarf zu seiner Befreiung, sondern nur der auch ihm zukommenden gleichen Menschenrechte.
Damen mag das schaden, Frauen ist es gesund, dann sie erstarken in der Atmosphäre gemeinnütziger Tätigkeit, die für Frauen zu den selbstverständlichen Dingen des Lebens gehört.
… wir Frauen verlangen nicht Gnade, sondern Gerechtigkeit. Wo Ungerechtigkeit gegen die eine Hälfte des Geschlechtes herrscht, giebt es überhaupt keine Gerechtigkeit.
Der Umbruch der DDR-Gesellschaft wurde von den Massen auf der Straße eingeleitet. [...] Aber bei der Ausarbeitung zukünftiger Gesellschaftsstrategien [...] bleiben Frauen schon wieder außen vor.
Uns blieb nichts anderes übrig, als uns als Oppsition zu begreifen.
Und wie aus Freundinnen Geliebte werden, das hat die so sehr begabte Verfasserin mit unendlicher Feinheit und großer Klarheit zugleich geschildert.
Menschenrechte und Menschenwürde werden täglich im Namen von Freiheit und Demokratie mit Füßen getreten. Ich mache da nicht mit. Ich werde ungehorsam und wenn es sein muss unangenehm.
Die Frauenorganisation muß, wenn sie wirklich ernst genommen werden und im Kampf etwas leisten will, auf ähnlicher Grundlage wie der BfM [Bund für Menschenrecht]aufgebaut werden.
Ich konnte nicht länger daran zweifeln, daß all die Reformen, die wir erreicht hatten, zunichte gemacht würden, wenn nicht Frauen als Leiterinnen in die verschiedenen Zweige des öffentlichen Dienstes berufen würden.