Lina Morgenstern
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Quelle: Archiv der deutschen Frauenbewegung Kassel, F1-00416
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Lina Morgenstern Geboren 25. November 1830 in Breslau Gestorben 16. Dezember 1909 in Berlin

Über Lina Morgenstern

Lina Morgenstern war Gründerin des Hausfrauenvereins und radikale Frauenrechtlerin, Truppenversorgerin und Pazifistin, Schriftstellerin und Herausgeberin. Die begnadete Managerin bürgerschaftlichen Engagements initiierte unter anderem die Berliner Volksküchen, was ihr den Beinamen ‚Suppenlina‘ einbrachte.

Familiärer Hintergrund

Lina Morgenstern wurde als Lina Bauer am 25. November 1830  in eine jüdische Familie in Breslau geboren. Ihre Mutter, Bella Betty, war eine geborene Goldschmidt aus Potsdam, ihr Vater, Albert Bauer, handelte mit Möbeln und Antiquitäten. Lina besuchte eine Höhere Töchterschule und erhielt zusätzlich Unterricht in Sprachen, Musik, Literatur und Kunstgeschichte. Geprägt durch das soziale Verständnis des Judentums gründete sie zu ihrem 18. Geburtstag einen „Pfennigverein zur Unterstützung armer Schulkinder“1 .

1854 heiratete sie mit nur zögerlicher Zustimmung der Eltern den aus Polen emigrierten armen Kaufmann Theodor Morgenstern und siedelte mit ihm nach Berlin über. Zwischen 1855 und 1865 bekam das Ehepaar fünf Kinder.

Zeitungsausschnitt zu Lina Morgensterns 100. Geburtstag 1930

Bücherschreiben als Einkommensquelle

Als ihr Ehemann in finanzielle Schwierigkeiten geriet, weil er für Freunde gebürgt hatte und deren Verpflichtungen übernehmen musste, begann Lina Morgenstern, Kinderbücher zu schreiben, um zum Familieneinkommen beizutragen. Sie lernte zu dieser Zeit die Pädagogik Friedrich Fröbels kennen und schätzen. Von 1860 bis 1866 war sie Vorsitzende des Frauenvereins zur Förderung der Fröbelschen Kindergärten und verfasste ein erstes Lehrbuch für Kindergärtnerinnen: Das Paradies der Kindheit erschien 1861 und wurde ein Bestseller. Das Schreiben  behielt Lina Morgenstern lebenslang bei, daneben erschloss sie sich aber schon bald weitere Tätigkeitsfelder.

Gedicht von Lina Morgenstern für die österreichische Schauspielerin Julie Rettich, 1860

Die Berliner Volksküchen

1866 initiierte sie die erste Berliner Volksküche, um die in Folge des deutsch-österreichischen Krieges verarmte Bevölkerung mit guter Ernährung für wenig Geld zu unterstützen. Die Einrichtung war durch Spenden ermöglicht worden, im Großeinkauf konnten Lebensmittel günstig erworben werden, die Zubereitung wurde von angestellten Köchinnen und ehrenamtlichen Helferinnen organisiert. Die Mahlzeiten konnten zum Selbstkostenpreis erstanden werden, damit wollte man sich bewusst vom Almosenverteilen abgrenzen, zog allerdings zugleich den Unmut der Gastronomiebetreibenden auf sich. „Bis Ende 1868 hatte Lina Morgenstern zehn Volksküchen eingerichtet. In jenem Jahr verkauften diese 699.701 Portionen zu 25 Pf und 1 399 091 halbe Portionen zu 15 Pf.“2 Kurze Zeit später schrieb sie auch über die Organisation dieser Küchen ein Buch3  sowie mehrere Kochbücher4 .

Bis in die 1890er-Jahre waren in Berlin 15 Volksküchen entstanden und Lina Morgenstern war als ‚Suppenlina‘ stadtbekannt geworden. In den Volksküchen aßen „Handwerker, kleine Beamte, Soldaten, Commis, Dienstmänner, selbst einige Studenten, Frauen und Mädchen aus dem Arbeiterstande, aus Geschäften und Fabriken, Lehrerinnen, ganze Familien mit Kindern und Kinder allein, welche die in anderen Stadtteilen arbeitenden Eltern hier abonniert hatten“5 . Das Ziel, in großem Umfang die Fabrikarbeiter*innen zu erreichen, gelang allerdings nicht. Das Proletariat blieb misstrauisch gegenüber der Bürgerlichen, die zudem auch immer wieder öffentlichkeitswirksam von Kaiserin Augusta unterstützt wurde.6

Kriegshilfsdienst und Friedensbewegung

Während des deutsch-französischen Krieges 1870/71 bewerkstelligte Lina Morgenstern an zwei Berliner Bahnhöfen die medizinische Versorgung und die Beköstigung der Truppen. Es gab dazu weder einen öffentlichen Auftrag, noch Geld von irgendeiner Stelle. Während im Kaiserreich mobil gemacht und in der Presse die Hoffnung ausgedrückt wurde, „recht bald von den Siegen unserer tapferen Armeen berichten zu können“7 , gab es keinerlei Pläne für die Versorgung der durchziehenden Truppen. „Und denkt jemand daran, dass in Kürze Züge mit Verwundeten eintreffen können […]. Unsereiner fragt sich in aller Unbedarftheit, warum der Staat sich nicht um die Verpflegung der Männer kümmert, die für ihn ihr Leben riskieren sollen.“8  Allein, er tat es nicht. Aber wie immer sah Lina Morgenstern die Notwendigkeit, organisierte Helfer*innen und Material und tat, was sie für nötig hielt. Das mag den Schluss nahelegen, sie sei eine begeisterte Patriotin gewesen. Das Gegenteil ist der Fall. Mit Volksküchen und Truppenversorgung wollte sie dazu beitragen, die schlimmsten Auswirkungen der Kriege abzumildern, zugleich unterstützte sie vehement pazifistische Bestrebungen. 1893 wurde sie in den Vorstand der Deutschen Friedensgesellschaft gewählt.9

Das Prinzip Zedaka

Für Lina Morgenstern war die soziale Frage eine „Brot- und Magenfrage“10 . Der Hintergrund und die Motivation für ihr Tun sind in ihrer festen Verankerung im jüdischen Glauben und dessen Verständnis von Wohltätigkeit zu sehen. Den zehnten Teil des Einkommens für soziale Zwecke zu geben, galt als selbstverständlich, ein weiterer Schritt bestand im persönlichen Engagement, um in Not geratenen Glaubensgenoss*innen die Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Dieses Prinzip der Zedaka11 hat Lina Morgenstern befolgt, sich dabei aber nie auf die jüdischen Gemeinden beschränkt; all ihre Bestrebungen waren immer konfessions- und glaubensunabhängig. Dass sie Jüdin war und als solche handelte, hat sie aber auch nie in Abrede gestellt. Sie sah sich deshalb, wie alle in der Sozialreform tätigen Jüd*innen, dem aufkommenden Antisemitismus am Ende des 19. Jahrhunderts ausgesetzt und positionierte sich dazu: „Wir Juden haben wohl zur Genüge bewiesen, daß wir nicht nur genießen, sondern arbeiten, und zwar nicht nur, um Kapital zusammenzuscharren, sondern ohne Unterschied der Religion das Gute zu fördern, unseren Mitbürgern beizustehen und barmherzige Liebe zu üben … Wir fühlen uns als gleichberechtigte Staatsbürger, da wir alle Pflichten gegen Thron und Vaterland gewissenhaft erfüllen.“12

Outside the box: Hausfrau und Frauenrechtlerin

Lina Morgenstern hatte ein durchaus traditionelles Frauenbild, sie sah die Familie als das eigentliche Feld der Frau, ergänzt durch soziales Engagement. Folgerichtig wurde sie 1873 zur Gründerin des Berliner Hausfrauenvereins, gab ab 1874 die Deutsche Hausfrauen-Zeitung heraus und in den Jahren 1885 bis 1887 deren Kalender Die Frauenbestrebungen unserer Zeit. „Dem Hausfrauenverein angegliedert waren unter anderem eine permanente Lebensmittelausstellung, ein Laboratorium zur Untersuchung von Lebensmitteln, eine Kochschule, ein Stellennachweis, eine Unterstützungskasse für Dienstmädchen sowie eine Verkaufsstelle auf konsumgenossenschaftlicher Grundlage.“13  Ungeachtet dieses hauswirtschaftsorientierten Engagements und ihrer Tätigkeit im Vorstand des ADF von 1871 bis 1885 finden wir Lina Morgenstern wenig später im radikalen Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung wieder, der rechtliche Gleichstellung und ein sehr viel breiteres Spektrum an Frauenleben propagierte. Schon 1888 hatte sie sich im Kreis um die erste deutsche Ärztin Franziska Tiburtius für das Medizinstudium der Frauen starkgemacht14 . Ihr Denken und Handeln jenseits von Schubladen zeigte sich auch 1894, als sie gemeinsam mit Minna Cauer, Lily Braun und Jeannette Schwerin vergeblich versuchte, bei der Gründung des Bundes Deutscher Frauenvereine die proletarischen Frauenvereine mit einzubeziehen. Zwei Jahre später war sie die Initiatorin des Internationalen Kongresses für Frauenwerke und Frauenbestrebungen in Berlin, der auf großer Bühne die Vielfältigkeit und den Aufbruch von Frauen aus dem Althergebrachten zeigte. 1.700 Frauen nahmen an diesem Kongress teil, der der „Orientierung über die Ziele und den Stand der Frauenbewegung in den zivilisierten Ländern und Austausch der Ansichten über einzelne wichtige Punkte derselben“15 diente. Lina Morgenstern konnte namhafte Frauen des radikalen Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung und viele weitere Helferinnen für das Berliner Lokalkomitee gewinnen, aus vielen Ländern reisten Referentinnen an.

Zwar hatte der Bund Deutscher Frauenvereine (BDF) erklärt, dass er „sich nicht durch Sendung von Delegierten beteiligen könne, da der Kongress nicht von ihm ausgehe“16 , doch war nach einem Bericht des Berliner Tageblattes die Crème de la Crème der Frauenbewegung vertreten: „… die bekannte frische Greisengestalt der Frau Henriette Goldschmidt zeigte sich neben der allzeit fröhlichen Frau Stritt, die solide Frau Helene Lange neben der klugen Frau Schulrath Cauer, die strenge Studentin Fräulein Augspurg neben der ernsten Frau Dr. Kempin usw. usw. Frau Lina Morgenstern, die bekannteste ‚Berliner Hausfrau‘, begrüßte die stattliche Versammlung mit herzlichen Segenswünschen in gebundener Rede.“17

Die unterschätzte Vorkämpferin

Lina Morgenstern  starb 1909  mit 79 Jahren. Im Alter hatte sie noch erste Erfolge der Frauenbewegung wie die Zulassung zu den Universitäten und den Fall des Preußischen Vereinsgesetzes erlebt. Sie hatte fünf Kinder großgezogen, zahllose Vereine und Aktionen organisiert und neben den bereits genannten Büchern, Zeitschriften und Kalendern drei Bände über Frauen im 19. Jahrhundert18 , ein zweiteiliges Werk über Frauenarbeit in Deutschland19  und noch einiges mehr geschrieben. Sie war ein „regsamer Gegenwartsmensch“20 , eine vielseitige, unglaublich umtriebige Frau, die für vieles gekämpft und vieles beeinflusst hat. Geblieben ist davon in der heutigen historischen Wahrnehmung nur ‚die Suppenlina‘. Eine angemessene Würdigung durch eine kritische Biografie ist ihr die Geschichtsschreibung – auch und gerade die feministische! – bis heute schuldig geblieben.

Dankeskarte von Lina Morgenstern für Glückwünsche zu ihrem 70. Geburtstag
Zeitungsartikel zum Tod von Lina Morgenstern, 1910

Lina Morgensterns Nachlass blieb nicht erhalten; es gibt kleinere Splitter in verschiedenen Archiven, so auch acht Briefe im Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) in Kassel.

Stand: 09. März 2021
Verfasst von
Cornelia Wenzel

Wissenschaftliche Dokumentarin, Freie Mitarbeiterin des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kassel; Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der Frauenbewegung, Überlieferung sozialer und politischer Bewegungen in Freien Archiven.

Empfohlene Zitierweise
Cornelia Wenzel (2021): Lina Morgenstern, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/lina-morgenstern
Zuletzt besucht am: 20.10.2021

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Zitate von Lina Morgenstern

… daß die Frau nicht nur berufen ist, die Gefährtin des Mannes, die Mutter und Erzieherin der Kinder zu sein, sondern, daß zahlreiche Beweise geliefert sind, die sie bewährt zeigen als ernste und energische Arbeiterin auf allen Gebieten, welche das Gesammtwohl der Menschheit fördern, und die Lösung ihrer heiligsten und wichtigsten Aufgaben herbeiführen.
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Morgenstern, Lina: Die Frauen des 19. Jahrhunderts, Band 1, Berlin 1888, S. 4
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… wir Frauen verlangen nicht Gnade, sondern Gerechtigkeit. Wo Ungerechtigkeit gegen die eine Hälfte des Geschlechtes herrscht, giebt es überhaupt keine Gerechtigkeit.
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Morgenstern, Lina: Ein offenes Wort über das medizinische Studium der Frauen an Herrn Prof. Dr. W. Waldeyer. Berlin, 1888, S. 21
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Wir verlangen von Staat und Gesellschaft, daß sie uns die Verwertung unserer Geistesgaben ermöglichen, indem sie uns das Studium freigeben, wie dem Manne und daß sie den Frauen, die sich als reif und würdig zeigen, auch die ebenbürtigen Würden nicht verweigern.
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Morgenstern, Lina: Ein offenes Wort über das medizinische Studium der Frauen an Herrn Prof. Dr. W. Waldeyer. Berlin, 1888, S. 21
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Und wenn wir es auch nicht mehr erleben werden, wird die Zeit kommen, wo man nicht mehr wird sagen dürfen: Deutschland und die Türkei sind die einzigen Europäischen Staaten, welche der Frau die Pforten der Wissenschaft verschließen und sie so zur geistigen Sklavin machen.
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Morgenstern, Lina: Ein offenes Wort über das medizinische Studium der Frauen an Herrn Prof. Dr. W. Waldeyer. Berlin, 1888, S. 21
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Die Thatsache steht fest, daß die Gesetze, welche der Frau bei den verschiedensten Kulturvölkern gegeben sind, ohne ihr Zuthun und ohne sie nach ihrem Willen zu fragen, von den Männern gemacht wurden und daß alle ihr zustehenden Rechte, selbst bei der liberalsten Gesetzgebung immer wie Gnadenakte erteilt wurden, die gerade das Gegenteil von Recht sind.
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Morgenstern, Lina: Ein offenes Wort über das medizinische Studium der Frauen an Herrn Prof. Dr. W. Waldeyer. Berlin, 1888, S. 12
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Biografie von Lina Morgenstern

25. November 1830

Geburt in Breslau

1854

Eheschließung mit Theodor Morgenstern

1855

Geburt der Tochter Clara

1857

Geburt des Sohnes Michael

1859

Geburt der Tochter Olga

1865

Geburt des Sohnes Alfred

1866

Eröffnung der ersten Berliner Volksküche

1871 - 1885

Vorstandsmitglied im Allgemeinen Deutschen Frauenverein

1873

Gründerin des Berliner Hausfrauenverein

ab 1874

Herausgeberin der Deutschen Hausfrauen-Zeitung

1884

Gründung des Verlags der Deutschen Hausfrauenzeitung

1893

Vorstandsmitglied der Deutschen Friedensgesellschaft

1894

Gründung des Bundes Deutscher Frauenvereine

1896

Organisatorin des Internationalen Kongresses für Frauenwerke und Frauenbestrebungen in Berlin (mit Minna Cauer und anderen)

16. Dezember 1909

Tod in Berlin

Fußnoten

  • 1Zabel, Hans-Henning: Lina Morgenstern, in: Deutsche Biographie, Zugriff am 25.2.2021 unter https://www.deutsche-biographie.de/sfz70744.html.
  • 2Fassmann, Maya I.: Die Mutter der Volksküchen, in: Eifert, Christiane / Rouette, Susanne: Unter allen Umständen, Berlin 1986, S. 44.
  • 3Morgenstern, Lina: Die Berliner Volksküchen: Organisationsplan und cultur-historische, statistische Darstellung nebst Status, Verwaltungs- und Kassenberichten und 37 Kochrecepten, Zugriff am 25.2.2021 unter https://reader.digitale-sammlungen.de//resolve/display/bsb10813485.html.
  • 4Zum Beispiel: Morgenstern, Lina: Koch-Recepte der Berliner Volksküchen von 1866, Berlin 1883 und 
    Morgenstern, Lina: Illustriertes Universal-Kochbuch für Gesunde und Kranke, Leipzig 1887.
  • 5Morgenstern, Lina, zitiert nach Fassmann: Mutter der Volksküchen, S. 45.
  • 6Vgl. dazu Knobloch, Heinz: Die Suppenlina, Berlin 1997, S. 114 f.
  • 7Zitiert nach Knobloch: Suppenlina, S. 65.
  • 8Ebenda.
  • 9Lieschewski, Heike: Morgenröte einer besseren Zeit. Die Frauenfriedensbewegung von 1892-1932, Münster 1995, S. 31 f.
  • 10Fassmann: Mutter der Volksküchen, S. 41.
  • 11Vgl. dazu: Zedaka – Jüdische Sozialarbeit im Wandel der Zeit, Frankfurt a.M. 1992.
  • 12Zitiert nach Knobloch: Suppenlina, S. 162, dort ohne Quellenangabe.
  • 13Zabel: Lina Morgenstern.
  • 14Vgl.: Morgenstern, Lina: Ein offenes Wort über das medizinische Studium der Frauen an Herrn Prof. Dr. W. Waldeyer, Berlin, 1888. Zugriff am 25.2.2021 unter http://www.deutschestextarchiv.de/book/show/morgenstern_studium_1888.
  • 15Schoenflies, Rosalie: Vorwort, in: Der Internationale Kongress für Frauenwerke und Frauenbestrebungen in Berlin 19. - 26. September 1896, Berlin 1897.
  • 16Die Vorarbeiten zum Kongress, in: Der Internationale Kongress für Frauenwerke und Frauenbestrebungen in Berlin 19. - 26. September 1896, Berlin 1897, S. 4.
  • 17Berliner Tageblatt, Nr. 479, 19.9.1896; Berliner Tageblatt, Nr. 480, 20.9.1896, zitiert nach: Jank, Dagmar: „so inhaltsreich und interessant…“, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, Nr. 76, Kassel 2020, S. 6‒27, hier S. 12.
  • 18Morgenstern, Lina: Die Frauen des 19. Jahrhunderts, Berlin: Verlag der Deutschen Hausfrauen-Zeitung, 1888. Zugriff am 25.2.2021 unter https://hdl.handle.net/2027/hvd.32044088994074.
  • 19Morgenstern, Lina: Frauenarbeit in Deutschland; Erster Teil: Geschichte der deutschen Frauenbewegung und Statistik der Frauenarbeit auf allen ihr zugänglichen Gebieten; Zweiter Teil: Adressbuch und Statistik der Frauenvereine in Deutschland, Berlin: Verlag der Deutschen Hausfrauen-Zeitung, 1893. Zugriff am 25.02.2021 unter https://hdl.handle.net/2027/hvd.32044020180543.
  • 20Lange, Helene: Kampfzeiten, Berlin 1928, S. 352. Zugriff am 25.2.2021 unter: https://www.meta-katalog.eu/Record/12157addf#?showDigitalObject=12157addf_1&c=&m=&s=&cv=369&xywh=-2305%2C-168%2C6786%2C3337.
Ausgewählte Publikationen
Morgenstern, Lina: Das Paradies der Kindheit, Berlin 1861.
Morgenstern, Lina: Die Berliner Volksküchen : Organisationsplan und cultur-historische, statistische Darstellung nebst Status, Verwaltungs- und Kassenberichten und 37 Kochrecepten, Berlin 1868.
Morgenstern, Lina: Die Frauenbestrebungen unserer Zeit, Frauenkalender für die Jahre 1885-1887, Berlin.
Morgenstern, Lina: Die Frauen des 19. Jahrhunderts, Berlin, Band 1: 1888, Band 2: 1889, Band 3: 1891.
Morgenstern, Lina: Frauenarbeit in Deutschland; Erster Teil: Geschichte der deutschen Frauenbewegung und Statistik der Frauenarbeit auf allen ihr zugänglichen Gebieten ; Zweiter Teil: Adressbuch und Statistik der Frauenvereine in Deutschland, Berlin 1893.
Morgenstern, Lina: Ein offenes Wort über das medizinische Studium der Frauen an Herrn Prof. Dr. W. Waldeyer, Berlin 1888.
Fassmann, Maya I.: Jüdinnen in der deutschen Frauenbewegung 1865-1919, darin: Lina Morgenstern, Hildesheim/Zürich/New York 1996, S. 179-216.
Fassmann, Maya I.: Die Mutter der Volksküchen, in: Eifert, Christiane / Rouette, Susanne: Unter allen Umständen, Berlin 1986, S. 34-59.
Hildebrandt, Irma: Zwischen Suppenküche und Salon, Köln 1987.
Knobloch, Heinz: Die Suppenlina, Berlin 1997.
Weiland, Daniela: Lina Morgenstern, in: Hermes Handlexikon Geschichte der Frauenemanzipation, Düsseldorf 1983, S. 173-177.
Zabel, Hans-Henning: Lina Morgenstern, in: Deutsche Biographie.