2026 geht die Auszeichnung BücherFrau des Jahres an das Digitale Deutsche Frauenarchiv. Gewürdigt wird unsere Arbeit als digitale Infrastruktur feministischer Erinnerungsarbeit und ihr Beitrag zu Recherche und einer vielfältigen Publikationskultur.
Welche Rolle spielt Fotografie in feministischen Bewegungen und welche Bilder bleiben unsichtbar? Ausgehend von Franki Raffles diskutieren Expert*innen beim Roundtable „Licht ins Dunkel: Fotografie und Frauenbewegungen“ über Fotografie als Aktivismus, Selbstrepräsentation und politische Strategie. Die Veranstaltung findet am Montag, 08.06., von 18:30–20:00 Uhr im Museum der Arbeit Hamburg statt und wird via Zoom übertragen.
Am 11. Mai jährt sich zum 39. Mal der Tag der Frauenarchive: Das haben die i.d.a.-Einrichtungen zum Anlass genommen, in ihre Bestände zu schauen und dabei spannende Objekte gefunden, die bis heute hochaktuell sind. Zahlreiche Aktionen laden zudem dazu ein, feministische Archive vor Ort kennenzulernen.
Sabine Balke Estremadoyro (1960–2026) hat feministische Erinnerungsarbeit über Jahrzehnte geprägt. Als langjährige Leiterin des Berliner Spinnbodens, Mitinitiatorin des META-Katalogs und Geschäftsführerin des Digitalen Deutschen Frauenarchivs schuf sie Strukturen, die feministisches Wissen langfristig zugänglich machen. Im März 2026 ist sie nach schwerer Krankheit verstorben. Der Nachruf versammelt Erinnerungen von Wegbegleiter*innen, Kolleg*innen und Verbündeten.
Am 26. April jährt sich zum 40. Mal die Katastrophe des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl. Der verheerendste Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie verlieh der feministischen Anti-AKW-Bewegung einen neuen Aufschwung, der vor allem Mütter mobilisierte.