Engagiert für Gleichstellung ein Leben lang: Prof. Dr. Rita Süssmuth (1937–2026) verband Wissenschaft, Politik und Aufklärung zu einer demokratischen Praxis, die als ihr Erbe auch für die Zukunft verpflichtet.
Wie prägen Bremer*innen seit den 1970ern Politik, Kultur und Alltag der Stadt? belladonna widmet sich in einem DDF-Projekt genau dieser Frage – und rückt Perspektiven in den Mittelpunkt, die lange übersehen wurden. „Auf den Spuren der Bremer Lesben- und Frauenbewegung“ macht Projekte und Aktivistinnen sichtbar, die die Szene vielfältig und kämpferisch mitgestaltet haben.
Dass Frauen auch Anfang der 1990er-Jahre in der Geschichtsforschung nur am Rande vorkommen, wollen acht Dresdnerinnen ändern. Gemeinsam gründen sie 1995 den Verein zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte (VEDFG) und das Projekt FrauenStadtArchiv Dresden (FSA). Diesem Auftakt der eigenen Sammlungsgeschichte widmet sich ein DDF-Projekt des heutigen F*SA.
In den 1970er-Jahren prägen zahlreiche Musikprojekte den Klang der westdeutschen Frauenbewegung. Mittendrin Monika Jaeckel – Musikerin, Soziologin, langjährige feministische Aktivistin. In einem DDF-Projekt erschließt der Berliner Spinnboden Lesbenarchiv und -bibliothek ihren privaten und musikalischen Nachlass.
1975 erklärten die Vereinten Nationen das Internationale Jahr der Frau – ein zentrales Ereignis, das weltweit wichtige Impulse für Frauenbewegungen und -politiken setzte, auch in BRD und DDR. Eine Tagung am 13. November in Kassel erinnerte an dieses heute wenig bekannte Jahr – mehr dazu im Interview mit Kerstin Wolff und Julia Paulus, zwei der Organisator*innen.
Im Oktober 2025 wurde Dani bei einem tragischen Unfall viel zu früh aus dem Leben gerissen. Unsere Gedanken sind bei Danis Familie, Freund*innen, Kolleg*innen und allen, die Dani nahestanden. Ein Nachruf.