Mit dem neuen Fachinformationsdienst entsteht erstmals eine digitale Infrastruktur für die Gender Studies. Das DDF bringt darin den META-Katalog als zentrale Ressource feministischer Wissensbestände ein.
Hat der Zettelkasten im Lesesaal bald ausgedient? Das analoge Suchsystem zur autonomen Kasseler FrauenLesbenbewegung zu digitalisieren, ist zentraler Teil des diesjährigen DDF-Projekts des Archivs der deutschen Frauenbewegung. Zudem werden frauenbewegte historische Quellen zum Beispiel zu Frauen in der Landwirtschaft und Gymnastik in den 50er-Jahren erschlossen und digitalisiert.
Folge 11. Was bewegt die feministische Erinnerungsarbeit in Europa, wie wird in den einzelnen Ländern gesammelt und welche Strategien braucht es in der Zukunft? Von Reykjavik bis Wien – im Mai trafen sich Expert*innen aus ganz Europa und gründeten ELENOR – ein europäisches Netzwerk feministischer Archive.
Vernetzung und Bündnisarbeit sind seit Jahrhunderten zentrale Werkzeuge feministischer Akteur*innen. In dieser Tradition möchte das DDF am 14. Mai 2025 in Berlin ein #unerschrockenes Zeichen für internationale Bündnisbildung setzen.
Körper- und Gesundheitspolitiken, Friedensaktivismus und Freiraumkultur: 2025 fördert und begleitet das DDF acht Projekte der i.d.a.-Einrichtungen zu feministischer Geschichte – erneut mit einem Gesamtvolumen von einer Million Euro.
Selbstbestimmung, Teilhabe und demokratische Rechte: Seit 1911 ist der Internationale Frauentag feministische Praxis – bis heute hat er nicht an Bedeutung verloren. Feministische Netzwerke und Bündnisse stärken und verbinden dabei im Kampf um Frauen-, Menschen- und Freiheitsrechte – dafür steht der 8. März.