Wissenschaftlicher Beirat

Der Aufbau des DDF-Portals wird von einem Wissenschaftlichen Beirat begleitet. In diesem Gremium stehen Expertinnen und Wissenschaftlerinnen aus Bereichen wie Frauengeschichte oder Digitalisierung dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv beratend zur Seite. Vertreterinnen aus drei Ressorts des Bundes – BMFSFJ, Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMFB) sowie aus dem Haus der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) – unterstützen das DDF-Projekt mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung.

Gruppenfoto Wissenschaftlicher Beirat Nov. 2018

Der Wissenschaftliche Beirat des DDF am 16.11.2018 (v.l.n.r.): Prof. Dr. Heike Neuroth, Prof. Dr. Kristina Schulz, Prof. Dr. Petra Gehring, Elke Ferner, Prof. em. Dr. Sabine Hering, Prof. Dr. Heidi Schelhowe, Christina Hadulla-Kuhlmann, Maria Bering; nicht im Bild: Prof. em. Dr. Ute Gerhard, Caren Marks MdB. Fotografin: Tanja Schnitzler.


Maria Bering ist seit 1. Juni 2017 bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) die Leiterin der Gruppe „Geschichte, Erinnerung“ (Gruppe K4) und damit auch verantwortlich für den Fachbereich „Schriftliches Kulturgut; Archiv- und Bibliothekswesen“ (Referat K43).

Elke Ferner ist seit Juni 2018 im Vorstand des Deutschen Frauenrats, die größte Frauenlobby in Deutschland. Die Parlamentarische Staatssekretärin a.D. und langjährige Bundestagsabgeordnete war bis Juni 2018 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF). 

Prof. Dr. Petra Gehring ist seit 2002 Professorin für Philosophie an der TU Darmstadt. Aktuelle Gremienfunktionen nimmt sie u.a. wahr in der Ständigen Kommission Zukunft der Digitalen Information in Lehre und Forschung der Hochschulrektorenkonferenz sowie im Rat für Informationsinfrastrukturen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder.

Prof. Dr. Ute Gerhard i.R. ist Soziologin und war die erste Inhaberin eines Lehrstuhls für Frauen- und Geschlechterforschung an einer deutschen Universität. Außerdem war sie Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse an der Universität Frankfurt, das auf ihre Initiative 1997 gegründet wurde.

Christina Hadulla-Kuhlmann ist Ministerialrätin im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie war nach anwaltlicher sowie Tätigkeit als Verbandsjuristin ab 1992 zunächst stellvertretende Leiterin des Justiziariats und nachfolgend stellvertretende Leiterin des Personalreferats des damaligen Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft. 2001 wurde ihr die Leitung des heutigen Referats Chancengerechtigkeit und Vielfalt in Wissenschaft und Forschung übertragen. In dieser Funktion ist sie u.a. von Seiten des Bundes Vorsitzende des Arbeitskreises Chancengerechtigkeit der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der Länder (GWK), Mitglied der D-A-CH-Gruppe (Austausch zu Maßnahmen für Chancengleichheit in Hochschulen und Forschung im deutschsprachigen Bereich vertreten durch die Wissenschaftsministerien von Österreich, Schweiz und Deutschland) und Vertreterin des Bundes in der ERAC Standing Working Group on Gender in Research and Innovation (Helsinki Gruppe), die fachliche Stellungnahmen zur Weiterentwicklung der Gleichstellung von Frauen im Wissenschaftssystem erarbeitet.

Prof. Dr. Sabine Hering i.R. war 1983 Gründerin Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kassel. Bis 2012 war sie an der Universität Siegen Professoren für Sozialpädagogik, Gender, Wohlfahrtsgeschichte. Sie war u. a. Direktorin des Kompetenzzentrums, Sprecherin des Zentrums für Gender Studies und Prorektoren für Studium und Lehre. An ihrem jetzigen Wohnort in Potsdam war sie federführend für den Aufbau des Frauenwahllokals 2018/2019 beteiligt.

Caren Marks MdB ist seit 2002 im Bundestag und seit 2013 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das BMFSFJ fördert den Aufbau des DDF von Mitte 2016 bis Ende 2019.

Prof. Dr. Heike Neuroth ist seit 2015 Professorin für Bibliothekswissenschaft am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam. Aktuell ist sie in den Gremien der Allianz Initiative der deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie der GO FAIR Initiative aktiv. Daneben verantwortet sie mehrere Forschungsprojekte in den Bereichen Digital Humanities und Forschungsdaten(management).

Prof. Dr. Heidi Schelhowe ist Informatik-Professorin der Universität Bremen und arbeitet mit ihrer Arbeitsgruppe dimeb an der Schnittstelle zwischen Digitalen Medien und Pädagogik. Sie hat die Virtuelle Internationale Frauenuniversität (vifu) im Jahr 2000 aufgebaut und verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Gender und Informatik geleitet. Sie war Konrektorin der Universität Bremen und ist Mitglied im Fernsehrat des ZDF.

Prof. Dr. Kristina Schulz ist Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Neuchâtel/Schweiz. Von 2009 bis 2015 leitete sie das Forschungsprojekt „„Vernetzte Gegenwelten: Gruppen, Organisationen und Kulturen der Frauenbewegung in der Schweiz seit 1968“ und von 2015 bis 2018 das Erschließungs- und Vermittlungsprojekt „Frauenbewegung 2.0“.