Feministische Forschung, frauenbewegte Archive und Digitalität

veröffentlicht 10. Mai 2017
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Auch heute ist widerständige Überlieferung prekär. Die Aufbewahrung, Erschließung und die Arbeit mit den Zeugnissen und Spuren des feministischen Widerstandes – der frühen wie auch der sogenannten der zweiten Frauen/Lesbenbewegung ab den 1970er Jahren – findet nicht etwa auf etablierten Foren statt. Sie wird nach wie vor in verteilten Netzwerken geleistet und als weitgehend autonome Anstrengung. Zum Kampf um die Rettung von Material kommt seit einigen Jahren nun der digitale Umbruch hinzu. Digitalisierung ist einerseits Chance, schafft andererseits aber auch erinnerungspolitische Zugzwänge und wirft viele neue Fragen auf. Was wäre eine feministische „Archivpolitik“?

Es berichten:

Petra Gehring (Philosophin, TU Darmstadt und Projekt DDF)

Sabine Balke Estremadoyro (Soziologin, i.d.a.-Dachverband deutschsprachiger Frauen/Lesbenarchive und Projekt DDF)

Eine Veranstaltung der Initiative Queer Nations e.V. in Kooperation mit dem taz-Café.

taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin, U-Bahnhof Kochstraße

Eintritt frei. Über Spenden freuen wir uns.

Quelle: queernations.de

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