DFD: Lernen und Handeln 35(1984)10, Die DDR meint es ehrlich, wenn sie vom Frieden spricht
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Lernen und Handeln 35(1984)10 herausgegeben vom Bundesvorstand des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands, Quelle: Genderbibliothek am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin
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Frauen als Akteurinnen der Friedenspolitik der DDR

verfasst von: Dr. phil. Karin Aleksander
veröffentlicht 30. März 2020
Der Gründungskongress des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) vom 7. bis 9. März 1947 in Berlin nannte sich Deutscher Frauenkongress für den Frieden und die neue Organisation auch Friedensbund deutscher Frauen. Wie wirkten DFD-Frauen für den Frieden und was verstanden sie unter diesem Begriff?

Bisher untersuchten ForscherInnen vorwiegend die westlichen Frauenfriedensaktivitäten in der Nachkriegszeit und den 1970er/80er-Jahren.1 Für die DDR konzentrierten sie sich auf Friedenskreise der 1980er-Jahre und die Gruppen Frauen für den Frieden im und gegen den ‚Friedensstaat‘ DDR.2 Die Friedensaktivitäten von Frauen in der einzigen Frauenorganisation der DDR sind bisher kaum erforscht.3 

Erste Frauenausschüsse

Es waren vor allem Frauen, die 1945 begannen, sowohl die materiellen Kriegsschäden zu beseitigen als auch über Kriegsursachen nachzudenken. Das gipfelte in ihrer Verpflichtung, jeden weiteren Krieg verhindern zu müssen und das Vertrauen der Welt zurückzugewinnen4. So entstand mit der Arbeitsausschussbewegung eine differenzierte Bewegung von Frauen, die sich in allen vier Besatzungszonen mit den sozialen Aufgaben auch für Frieden engagierte. Dieses Netzwerk hatte eine „zweifellos … ,von unten‘ gewachsene, aus der konkreten Not geborene […] Struktur“.5

Ausgehend von Berlin-Schöneberg und Köpenick bildeten sich antifaschistische Frauenausschüsse bei der Stadtbezirksverwaltung, später gestützt durch den Befehl der Sowjetischen Militäradministration vom 30. Oktober 19456. Auch in den westlichen Besatzungszonen wurden seit Mitte 1945 Frauenausschüsse aktiv7, toleriert von den westlichen Alliierten. 

Aus diesem Kern wurde am 8. März 1947 der DFD als deutschlandweite Frauenorganisation gegründet, in der BRD entstand er Anfang 1950 neu auf örtlicher Ebene8.

Internationale Frauenfriedensbewegung

Weltbewegung der Frauen, in: Lernen und Handeln, Berlin, 1. Jg., 1950, H. 1, S. 3.

In DFD-Dokumenten wurden die Aktionen für den Frieden bis in die 1950er-Jahre hinein als Teil der internationalen Friedens- oder Frauenfriedensbewegung bezeichnet. Grundlage dafür war vor allem die Aufnahme des DFD in die Internationale Demokratische Frauenföderation (IDFF). Sie war am 29. November 1945 in Paris gegründet worden9 und „erstmalig in der Geschichte der Frauenbewegung eine internationale Frauenorganisation, in der sich Frauen verschiedener politischer und religiöser Richtungen, verschiedener Berufe und Schichten vereinigt haben“10. Sie entstand als Ergebnis der jüngsten Erfahrungen von Frauen mit Faschismus und dem weltweiten Kampf gegen ihn11 „vor allem auf Initiative von Widerstandskämpferinnen und von Überlebenden der faschistischen Konzentrationslager“ entstanden. „Damit waren die politische Orientierung und auch die Haltung zu Deutschland vorgeprägt. Das Symbol der IDFF war und ist eine Weltkugel mit Friedenstaube. Folgerichtig erfuhr der DFD … in der IDFF zunächst Misstrauen.“12 Nach einer Mitgliederbefragung entschieden sich 98,5 Prozent aller DFD-Mitglieder 1948 für den Aufnahmeantrag. Damit wurde der DFD als erste deutsche Frauenorganisation nach 1945 Teil der internationalen Frauenbewegung, stärkte die Friedenspolitik und gewann Akzeptanz bei den Kritikerinnen der Frauenorganisation.13

Eine der ersten gemeinsamen friedenspolitischen Aktionen von DFD-Frauen in Ost und West war 1950 die weltweite Unterschriftensammlung zur Ächtung der Atombombe.

Im Schulungsmaterial Warum führen wir unser Friedensaufgebot durch? wurden zur Frage „Was müssen wir deutschen Frauen tun?“ konkrete Aufgaben und das Ziel formuliert: „Jede Frau, die den Frieden will, muß Mitglied des DFD werden.“14

Zum Schulungsthema des Monats. Warum führen wir unser Friedensaufgebot durch?, in: Lernen und Handeln, Berlin, 1. Jg., 1950, H. 5, S. 8-9.

Friedenskampf im Kalten Krieg

Bereits 1946 forcierten die alliierten Westmächte die Militarisierung der westeuropäischen Länder. Nach der Gründung der zwei deutschen Staaten im Mai (BRD) und Oktober (DDR) 1949 verfestigte sich die ideologische Kalter-Krieg-Rhetorik, die Positionen und Aktionen der DFD-Gruppen in den östlichen und westlichen Ländern beeinflusste – bis heute ein Forschungsfeld15. Die DFD-Zeitschrift Frau von heute und das Funktionärorgan Lernen und Handeln berichteten in ihren West- und Ostausgaben über die unterschiedlichen Aktivitäten: im Westen über Aktionen gegen die Pariser Verträge (1954) und Rekrutierung16 (1955), im Osten über den Stolz auf die Söhne, die in der Volkspolizei dienen wollten17 (1953). Häufig erschienen in der Ostausgabe Artikel über Gerichtsprozesse gegen Friedenskämpferinnen oder in der BRD inhaftierte DFD-Frauen, in der Westausgabe Reiseberichte westlicher DFD-Gruppen über das Leben in der DDR. 1957 wurde der DFD als kommunistische und verfassungsfeindliche Organisation in der BRD verboten.

Der Friedensbegriff

Aus DFD-Medien und Publikationen sowie aus Aktenbeständen18 ist der Diskurs über den zugrundeliegenden Friedensbegriff noch zu erforschen. 

Erlebnisse aus dem Zweiten Weltkrieg stärkten von Anfang an die Auffassung, dass Frauen als Mütter eine besondere Verantwortung für den Frieden haben. An diese schon von der Ersten Frauenbewegung vertretene Ansicht knüpfte der DFD bei seinen Aktionen für ein Atomwaffenverbot erfolgreich an. 

Bisherige Forschungen bejahen einen friedenspolitischen Konsens zwischen Frauen in Ost und West19 oder negieren ihn, besonders, weil schon ab 1946 jeder Hinweis auf Frieden im Westen als kommunistisch diffamiert wurde.20

Zu Beginn der 1950er-Jahre gab es im DFD Diskussionen über pazifistisches Verhalten verbunden mit der marxistischen Argumentation zu ‚gerechtem‘ und ‚ungerechtem‘ Krieg.21

Im Westen war der Nachkriegspazifismus der meisten Frauen mit dem Aufleben der traditionellen Geschlechterideologie verbunden22, dazu kam der Antikommunismus23

Die DFD-Friedensaktionen konzentrierten sich neben der internationalen Kooperation auf die Arbeitswelt: „In einem sozialistischen Land ist jede gute Arbeit, jede Mitarbeit an der Entwicklung der sozialistischen Demokratie und an ihrer Verteidigung, die Erziehung der Kinder und der jungen Generation zur Völkerverständigung und internationaler antiimperialistischer Solidarität ein Beitrag im weltweiten Kampf um den Frieden.“24

Der DFD verknüpfte damit beide Argumentationsstränge: „Sowohl die besondere Disposition der Frau für den Frieden qua Geschlecht als auch ihre gesellschaftliche und politische Gleichstellung bildeten die Basis für den friedenspolitischen Diskurs.“25 Mit dieser Position brachte der DFD für die DDR zahlreiche Friedensappelle in Konferenzen und besonders in UNO-Dokumente ein26, zum Beispiel mitinitiierte er die Deklaration über die Teilnahme der Frauen an der Förderung des Weltfriedens und der internationalen Zusammenarbeit, die 1982 als UN-Resolution 37/63 verabschiedet wurde27. Quellen drängen den Eindruck auf, „dass der Friedensdiskurs maßgeblich vom Osten bestimmt wurde“.28

Der konsequente Ansatz für eine friedliche Gesellschaft basierte auf ökonomischen Prinzipien29, der marxistischen Vision einer neuen Gesellschaft, „deren internationales Prinzip der Friede sein wird, weil bei jeder Nation dasselbe Prinzip herrscht - die Arbeit“30 und dem Gleichheitsgrundsatz als zu realisierendem Konzept: Je gleichberechtigter Menschen in einer Gesellschaft sind, desto friedlicher ist sie. Ob diese jahrzehntelange Friedensagitation zu einer spezifischen Mentalität der Friedfertigkeit in der DDR geführt hat, ist noch nicht erforscht31, welchen Anteil dann Frauen daran gehabt hätten, noch nicht als Frage gestellt.

Zu Beginn der 1980er-Jahre verschärften der NATO-Doppelbeschluss und die Stationierung von sowjetischen Raketen in der DDR die internationale Kriegsgefahr und die ideologische Konfrontation. In dieser Zeit entstand in vielen BRD-Städten die Initiative ‚Frauen in die Bundeswehr? Wir sagen NEIN!‘. Die Bundeswehr begründete ihr Umwerben von Frauen mit dem demografischem Bevölkerungsrückgang und der
Gleichberechtigung.32

In der DDR wurde 1982 aus ähnlichen Gründen das neue Wehrdienstgesetz erlassen. Ein Kommentar in Lernen und Handeln erwähnt nicht, dass während der Mobilmachung und im Verteidigungszustand auch ‚weibliche Bürger‘ in die allgemeine Wehrpflicht einbezogen und zu diesem Zweck jederzeit erfasst werden können.33

So wie noch heute in offiziellen Darstellungen über Frauen in der Bundeswehr kein Wort zu den Fraueninitiativen steht, so wurden die Aktionen der Frauen für den Frieden in den Medien der DDR beschwiegen. So wie Friedenskämpferinnen in der BRD als Kommunistinnen verfolgt wurden, so die Frauen für den Frieden in der DDR als Systemgegnerinnen. Die Eingaben von Friedensfrauen Ost34 und Briefe von Friedensfrauen West35 an Erich Honecker forderten, das konfrontative Blockdenken zu überwinden und gemeinsam abzurüsten. Dieser Denkart kann Honecker nicht folgen, der es im Antwortbrief an Petra Kelly unentbehrlich findet, „sowohl über Pflugscharen als auch über Schwerter zu verfügen“36

Diese Position des notwendig bewaffneten Friedens vertrat auch die DFD-Führung und mit ihr viele Frauen, die sich ehrlich für den Frieden engagierten, wovon weitere lernen und handeln-Artikel der 1980er-Jahre zeugen. Offensiv werden die Aktionen der westeuropäischen Friedensfrauen gegen die ‚atomaren Erstschlagwaffen der USA‘ mit den Friedensmanifestationen von Frauen in den sozialistischen Ländern in einem Artikel unter gemeinsamem Titel veröffentlicht.37 Das suggeriert Gleichklang, den es nur in Richtung USA gab. Auch wenn Abrüstung für die UdSSR nicht als Schwäche betrachtet wurde, so dominierte der Wille, keine Veränderung des militärstrategischen Kräfteverhältnisses zuzulassen.38

Freda Browns Appell beim 9. IDFF-Kongress in Moskau 1987 „Ins Jahr 2000 ohne Kernwaffen!“39 war hochaktuell. Noch heute kämpfen Friedensfrauen auf der ganzen Welt gegen Waffen und Kriege. „Die Kinder meiner Generation sollten also jetzt vor allem ihre Mütter unerbittlich fragen: Was tut ihr dagegen?“40„Wann Krieg beginnt, kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg?“41

Stand: 30. März 2020
Verfasst von
Dr. phil. Karin Aleksander

wissenschaftliche Bibliothekarin (MLS - Master of Library Science)
geb. 1953, Philosophiestudium, Promotion, Fernstudium Bibliothekswissenschaft, Aufbau und Leitung der Genderbibliothek am Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin; Arbeitsthemen: Androzentrismus in Verschlagwortung und Klassifikationen; Geschlechterverhältnisse in der DDR.

Empfohlene Zitierweise
Dr. phil. Karin Aleksander (2020): Frauen als Akteurinnen der Friedenspolitik der DDR, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/frauen-als-akteurinnen-der-friedenspolitik-der-ddr
Zuletzt besucht am: 04.08.2020

Fußnoten

  • 1. Dreier, Helke: Frauen und Frieden nach 1945. Eine Annäherung an den Diskurs in Ost- und Westdeutschland, in: Wissenschaft & Frieden, 35. Jg., 2017, H. 1, S. 15.
  • 2. Vgl. Miethe, Ingrid: Frauen in der DDR-Opposition. Lebens- und kollektivgeschichtliche Verläufe in einer Frauenfriedensgruppe, Opladen 1999,299 S.
  • 3. Ich stieß auf dieses Thema, weil ich mich über den Titel des Gründungskongresses wunderte und viele Dokumente lange Zeit das Wort ‚Frieden‘ im Titel trugen.
  • 4. Frauenausschüsse erstreben für Deutschland das Vertrauen der Welt! Losung auf demFoto von der ersten Delegiertenkonferenz der Frauenausschüsse vom 13.-14.7.1946, in: Genth, Renate / Schmidt-Harzbach, Ingrid: Die Frauenausschüsse. Das halb gewollte, halb verordnete Netz, in: Genth, Renate etal. (Hg.): Frauenpolitik und politisches Wirken von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit 1945-1949, Berlin 1996, S. 67.
  • 5. Schröter, Ursula: Die DDR-Frauenorganisation im Rückblick, in: Schröter, Ursula / Ullrich, Renate / Ferchland, Rainer: Nachträgliche Entdeckungen in DFD-Dokumenten, DEFA-Dokumentarfilmen und soziologischen Befragungen, Berlin 2009, S. 17.
  • 6. In Berlin weiter in Friedrichshain, Tiergarten, Wilmersdorf, Prenzlauer Berg, Mitte, Wedding, Kreuzberg und Biesdorf; Befehl Nr. 080 des Obersten Chefs der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland über die Organisierung der antifaschistischen Frauenausschüsse bei den Stadtverwaltungen, 30.10.1945, in: Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern (Hg.): Scholz, Hannelore: Die DDR-Frau zwischen Mythos und Realität. Zum Umgang mit der Frauenfrage in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR von 1945 1989, Schwerin 1997, S. 54.
  • 7. So in Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, Stuttgart, Hannover und Frankfurt am Main. Vgl. Artikel in: Kuhn, Annette (Hg.): Frauen in der Nachkriegszeit, Bd. 2, Düsseldorf 1986, S. 94‒156.
  • 8. Nödinger, Ingeborg: „Mitwissen, mitverantworten und mitbestimmen“. Zu den Anfängen des Demokratischen Frauenbundes Deutschland, in: Kuhn, Annette (Hg.): Frauen in der deutschen Nachkriegszeit. Bd. 2, a.a.O., S. 125; Schröter, Ursula: Die DDR-Frauenorganisation im Rückblick, a.a.O., S. 31.
  • 9. Vgl. Haan, Francisca de: Hoffnungen auf eine bessere Welt. Die frühen Jahre der Internationalen Demokratischen Frauenföderation (IDFF/WIDF) (1945-1950), in: Feministische Studien, 27. Jg., 2009, H. 2, S. 241.
  • 10. 10 Jahre IDFF, in: Lernen und Handeln, Düsseldorf, 6. Jg., 1955, H. 11, S.3.
  • 11. Vgl. Haan, Francisca de: Hoffnungen auf eine bessere Welt, a.a.O., S. 244.
  • 12. Schröter, Ursula: Die DDR-Frauenorganisation im Rückblick, a.a.O., S. 50 ff.
  • 13. Schröter, Ursula: Die DDR-Frauenorganisation im Rückblick, a.a.O., S. 56.
  • 14. Zum Schulungsthema des Monats. Warum führen wir unser Friedensaufgebot durch?, in: Lernen und Handeln, Berlin, 1. Jg., 1950, H. 5, S. 8.
  • 15. Vgl.: Stoer, Irene: Kalter Krieg und Geschlecht, in: Ziemann, Benjamin (Hg.): Perspektiven der Historischen Friedensforschung, Essen 2002, S. 133–145.
  • 16. Aktionen gegen die Rekrutierung, in: Lernen und Handeln. Mitteilungsblatt des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands, Düsseldorf, 6. Jg., 1955, H. 1, S. 10‒12.
  • 17. Wir sind stolz auf unsere Söhne, in: Lernen und Handeln. Funktionärorgan desDemokratischen Frauenbundes Deutschlands, Berlin, 4. Jg., 1953, H. 6, S. 12 f.
  • 18. Akten im Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel und regionale im FrauenStadtarchiv Dresden, Publikationen in der feministischen Bibliothek MonaLiesA in Leipzig, der Genderbibliothek des ZtG an der Humboldt-Universität zu Berlin u.a.
  • 19. Vgl.: Schmidt-Harzbach, Ingrid / Stoehr, Irene: Friedenspolitik und Kalter Krieg. Frauenverbände im Ost-West-Konflikt, in: Genth, Renate et.al. (Hg.): Frauenpolitik, a.a.O., S. 229‒254.
  • 20. Bouillot, Corinna / Schüller, Elke: „Eine machtvolle Frauenorganisation“ - oder: „Der Schwamm, der die Frauen aufsaugen soll“. Ein deutsch-deutscher Vergleich der Frauenzusammenschlüsse der Nachkriegszeit, in: Ariadne, 11. Jg., 1997, H. 27, S. 52.
  • 21. Lewin, Friedl: Was bedeutet Pazifismus, und warum bekämpfen wir pazifistische Einstellungen?, in: Lernen und Handeln, 4. Jg., 1953, H. 3, S. 6–8; 2. Teil: dieselbe, in: Lernen und Handeln, 4. Jg., 1953, H. 5, S. 5–7.
  • 22. Kuhn, Annette: Frauen suchen neue Wege der Politik, in: dieselbe (Hg.): Frauen in der deutschen Nachkriegszeit. Band 2, Düsseldorf 1986, S. 26.
  • 23. Vgl. Vortrag von Theanolte Bähnisch zum 10jährigen Bestehen des Deutschen Frauenrings, Bonn, am 5.11.1959, in: Deutscher Frauenring e.V. (Hg.): Weil es sich lohnt! Sechs Jahrzehnte Einsatz von Frauen für Frauen. 1949-2009, Berlin 2009, S. 23.
  • 24. Oeser, Edith: Wenn du den Frieden willst …, Berlin 1980, S. 131.
  • 25. Dreier, Helke: Frauen und Frieden nach 1945, S. 15.
  • 26. „Deklaration über die Teilnahme der Frauen an der Förderung des Weltfriedens und der Internationalen Zusammenarbeit“ von der UNO angenommen, in: Lernen und Handeln, 34. Jg., 1983, H. 3, S. 36 f.; vgl.: Hörz, Helga: ZwischenUni und UNO. Erfahrungen einer Ethikerin, Berlin 2009, 339 S.; Hörz, Helga: Nein zu Atomwaffen - Ja zum Atomwaffenverbot, in: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 60. Jg., 2018, H. 2, S. 111–125.
  • 27. Vgl. Prpic, Jasmina: 30 Jahre UN-Frauenrechtskonvention (CEDAW) in Deutschland. Eine Bilanz. Abschlussarbeit im LL.M.-Studiengang an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rechtswissenschaftliche Fakultät WS 2011/2012, Freiburg 2012, 117 S.
  • 28. Dreier, Helke: Frauen und Frieden nach 1945, a.a.O., S. 15.
  • 29. „Weil der Sozialismus den Krieg nicht braucht, …, kann er alles bekämpfen, was dem Krieg dient und somit als selbstproduzierende Friedensmacht wirken.“ Staufenbiel, Nikolai: Zum Zusammenhang von Familie und Frieden, in: Informationen des Wissenschaftlichen Rates „Die Frau in der sozialistischen Gesellschaft“, 21. Jg., 1985, H. 3, S. 72.
  • 30. Marx, Karl: Erste Adresse des Generalrates über den Deutsch-Französischen Krieg, in: Marx, Karl / Engels, Friedrich: Werke, Bd.17, Berlin 1962, S. 7.
  • 31. Vgl.: Wette, Wolfram: Ernstfall Frieden. Lehren aus der deutschen Geschichte seit 1914, Bremen 2017, S. 581, auch S. 505.
  • 32. Bieschke, Anne: Die unerhörte Friedensbewegung. Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise (1979-1983), Essen 2018, S. 38–41.
  • 33. Kommentiert. Im Dienste der Friedenssicherung, in: Lernen und Handeln, 33. Jg., 1982, H. 6, S. 36‒39.
  • 34. Bohley, Bärbel: Eingabe an Erich Honecker vom 12.10.82, in: Bildungswerk für Demokratie und Umweltschutz (Hg.): Genau hingesehen, nie geschwiegen, sofort widersprochen, gleich gehandelt. Dokumente aus dem Gewebe der Heuchelei 1982-1989. Widerstand autonomer Frauen in Berlin Ost und West, Berlin 1990, o. S.
  • 35. Vgl. Münnerstädter  Frauen schreiben Bitt-Brief an Erich Honecker, 3.2.1988, in: ebenda.; Frauen für den Frieden, Kreis Böblingen. Ein offener Brief an Erich Honecker, in: Quistorp, Eva (Hg.): Frauen für den Frieden, Bensheim 1982, S, 56 f.; Kelly, Petra K.: Mit dem Herzen denken. Texte für eine glaubwürdige Politik, München 1990, S. 200–206.
  • 36. Vgl. Münnerstädter  Frauen schreiben Bitt-Brief an Erich Honecker, 3.2.1988, in: ebenda.; Frauen für den Frieden, Kreis Böblingen. Ein offener Brief an Erich Honecker, in: Quistorp, Eva (Hg.): Frauen für den Frieden, Bensheim 1982, S, 56 f.; Kelly, Petra K.: Mit dem Herzen denken. Texte für eine glaubwürdige Politik, München 1990, S. 206.
  • 37. Frauen kämpfen gegen den friedensgefährdenden Kurs der USA, in: Lernen und Handeln, 34. Jg., 1983, H. 9, S. 40–43.
  • 38. Argumente aktuell, in: Lernen und Handeln, 38. Jg., 1987, H. 2, S. 41.
  • 39. Argumente aktuell, in: Lernen und Handeln, 38. Jg., 1987, H. 2, S. 29f.
  • 40. Morgner, Irmtraud: Gewissensfragen, in: Krüger, Ingrid (Hg.): Mut zur Angst. Schriftsteller für den Frieden, Darmstadt/Neuwied 1982, S. 160 f.
  • 41. Wolf, Christa: Kassandra, Darmstadt 1982, S. 76.
Ausgewählte Publikationen
Bothmer, Lenelotte von: Ich will nicht Krieg. Erfahrungen und Konsequenzen, Stuttgart 1982.
Bouillot, Corinna / Schüller, Elke: „Eine machtvolle Frauenorganisation“ – oder: „Der Schwamm, der die Frauen aufsaugen soll“. Ein deutsch-deutscher Vergleich der Frauenzusammenschlüsse der Nachkriegszeit, in: Ariadne, 11. Jg., 1997, H. 27, S. 47-55.
Bundesvorstand des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (Hg.): Geschichte des DFD, Leipzig 1989.
Bundesvorstand des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (Hg.): Arbeitsmaterial zur Geschichte des DFD, Berlin 1987.
Hampele, Anne: "Arbeite mit, plane mit, regiere mit". Zur politischen Partizipation von Frauen in der DDR, in: Helwig, Gisela / Nickel, Hildegard M. (Hg.): Frauen in Deutschland 1945-1992, Bonn 1993, S. 281-320, zum DFD S. 296-301.
Roth, Tanja: Gabriele Strecker . Leben und Werk einer frauenpolitischen Aktivistin in der Nachkriegszeit, Kassel 2016 (besonders S. 165-210).
Bartels, Dagmar: Die internationale Arbeit des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (Diplomarbeit an der Pädagogischen Hochschule Leipzig), Leipzig 1972, 73 Bl.
Katte, Isabella: Der Kampf des DFD an der Seite der Sowjetunion für Frieden, Demokratie und sozialen Fortschritt in den Jahren 1947 bis 1960 (Diplomarbeit an der Pädagogischen Hochschule Leipzig), Leipzig 1973, 83 Bl.
Wandcura, Gisela: Der Kampf des DFD für Frieden und Demokratie in der Welt in den Jahren 1955-1961 (Diplomarbeit an der Pädagogischen Hochschule Leipzig), Leipzig 1972, 75 Bl.