Grenzenlose Befreiung? – Die Debatten um Pädosexualität und sexualisierten Missbrauch von Kindern in den 1960er- bis 1990er-Jahren
Hinweis: Dieser Essay thematisiert den feministischen Kampf gegen sexualisierte Gewalt gegen Kinder. Wir bitten darum, vor dem Lesen zu prüfen, ob eine Auseinandersetzung mit dem Thema aktuell möglich ist. Bei persönlicher Betroffenheit können Gespräche helfen mit vertrauten Personen oder im Rahmen von Unterstützungsangeboten wie dem Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch oder dem Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Dass sexualisierter Missbrauch von Kindern ein „Verbrechen ohne Opfer“1 sei und Kinder ein Recht auf und ein Interesse an Sex mit Erwachsenen hätten – diese Thesen und Forderungen vertraten in den 1970er- und 1980er-Jahren zahlreiche Organisationen, Verbände und Einzelpersonen aus dem sich als fortschrittlich verstehenden Milieu. Es gelang ihnen ab den 1960er-Jahren Wissenschaft, Politik und Debatten maßgeblich zu beeinflussen.
Als wichtiges Korrektiv griff ab Ende der 1970er-Jahre die Neue Frauenbewegung in diese Entwicklung ein und verschaffte den Betroffenen Gehör und eine Stimme.2
Im Zweifel für die Freiheit – die Liberalisierungsdebatten der 1960er- und 1970er-Jahre
In der Nachkriegszeit änderte sich in der BRD, aber auch international, der Umgang mit und das Sprechen über Sexualität. Die 1954/55 veröffentlichten Kinsey-Reporte und eine neue Generation von SexualwissenschaftlerInnen trugen dazu ebenso bei wie populäre Medien und Medienpersönlichkeiten. Der Journalist und Filmproduzent Oswald Kolle beeinflusste das Sexualleben der Deutschen und die Diskussion darüber zum Beispiel ganz konkret und breitenwirksam mit seinen populären Aufklärungsfilmen und -texten in den Massenmedien.3
In diesem Klima der Liberalisierung kamen im Laufe der 1950er- und 1960er-Jahre in den westlichen Industrienationen zahlreiche sexualstrafrechtliche Regelungen auf den Prüfstand. Auch in der BRD wurden ab 1960 im Rahmen von Reformbestrebungen im Strafrecht weitreichende Liberalisierungen des Sexualstrafrechts diskutiert. Das galt auch für die bestehenden Schutzaltersgrenzen von Minderjährigen.4
Eine Tagung der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) legte 1964 den Grundstein für Debatten um sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen für das kommende Jahrzehnt.5 Ohne ausreichende empirische Untersuchungen über die Folgen für Opfer von sexualisierter Gewalt, trotz der Rezeption Alfred Kinseys als Kronzeugen einer neuen, stärker empirisch ausgerichteten Sexualforschung, stellten SexualforscherInnen die These auf, zumindest ein Teil der missbrauchten Mädchen sei keineswegs Opfer, sondern hätte die sexuellen Kontakte zu älteren Männern initiiert bzw. aktiv mitgestaltet. Traumatisierend sei vor allem die repressive Reaktion des Umfeldes nach dem Akt.6 Auf diese Thesen der Sexualforschung bezogen sich in der Folgezeit liberale Strafrechtsreformer, die Humanistische Union, Kinder- und Jugendpsychiater wie Reinhard Lempp, der sie in seinen Veröffentlichungen popularisierte,7 Journalisten der liberalen und linken Zeitungen, so zum Beispiel der Feuilleton-Chef der Zeit, Rudolf Walter Leonard8, ebenso wie die Kommunarden der Kommune 1 und Theoretiker der Neuen Linken.9
Die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung
Die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung DGfS hatte sich im Laufe der 1960er-Jahre zu einem anerkannten Fachverband entwickelt, in dem junge, eher progressive ForscherInnen auf mehrheitlich konservative WissenschaftlerInnen der alten Garde aus Medizin, Psychiatrie, Psychologie und Rechtswissenschaften trafen und eine neue, stärker empirisch und kritisch orientierte Ausrichtung der bis dahin eher konservativen DGfS anstrebten. Besonders prägend wirkten ab der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre der Sexualwissenschaftler und Psychiater Volkmar Sigusch, der Sexualwissenschaftler und Psychologe Gunter Schmidt sowie der Arzt, Psychiater und Sexualforscher Eberhard Schorsch.10 Nicht zuletzt nahmen sie Impulse aus der Studentenbewegung und von als progressiv verstandenen Vertretern aus Pädagogik und Sozialwissenschaften auf, so zum Beispiel vom damaligen Starpädagogen Helmut Kentler und dem Sozialwissenschaftler und Pionier der Sexualaufklärung Günter Amendt.11 Neben zahlreichen Initiativen und Studien zur Erwachsenensexualität, die mit repressiven Normen aufräumen sollten und Debatten im Bereich der Sexualpolitik anstießen, rückte so zunehmend auch die kindliche Sexualität in den Fokus herrschaftskritischer Auseinandersetzungen. Damit einher ging eine neue Mystifizierung: die kindliche Sexualität als Schlüssel zur persönlichen und gesellschaftlichen Befreiung.12 Damit avancierte sie zum politischen Gebot im antifaschistischen, revolutionären Kampf und wurde – derart utopisch, intellektuell und ideologisch aufgeladen – anschlussfähig für die Studentenbewegung und die Neue Linke.13
Der Sonderausschuss zur Strafrechtsreform
In diesem Klima beriet der Bundestag im Rahmen der großen Strafrechtsreform ab 1970 über weitere Gesetze zur Reform des Strafrechts. Entscheidend für die Sexualstrafgesetzgebung war vor allem das Vierte Gesetz zur Reform des Strafrechts, das schließlich am 23. November 1973 in Kraft trat. Im November 1970 hatte ein Sonderausschuss des Bundestages zu einer dreitägigen, viel beachteten Anhörung eingeladen, die je nach Perspektive entweder als Sternstunde rechts- und sozialreformerischen Wirkens gefeiert14 oder als Angriff der „Pornogutachter“ verunglimpft wurde.15 In erster Linie zeigte sich aber, dass es allerorten an empirisch gesicherten Kenntnissen mangelte. „Was ich sage, sind schlichte Vermutungen, um es mal krass zu formulieren“16, so äußerte sich die Hamburger Psychiaterin und Professorin Thea Schönfelder. Außer ihr waren Helmut Kentler und einige NachwuchswissenschaftlerInnen aus der Sexualforschung zum Vortrag geladen. Unter anderem sprachen zwei Vertreter der DGfS: Volkmar Sigusch und Eberhard Schorsch.17 Die Vorträge hatten sie gemeinsam mit Gunter Schmidt entwickelt und veröffentlichten sie später in einer erweiterten Fassung auch zu dritt.18 Sie vertraten gemeinsam mit weiteren WissenschaftlerInnen vor dem Ausschuss die These, dass „gewaltlose“ sexuelle Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen möglich und vermutlich nicht schädlich seien.19
Sie alle beriefen sich darauf, dass die Zeit sexueller Tabus abgelaufen sei und stellten vermeintlich die individuelle sexuelle Freiheit in den Mittelpunkt ihrer Argumentation. Dass sie dabei einer Freiheit des Stärkeren das Wort redeten und über die Auswirkungen dieser „Freiheit“ auf Minderjährige fast nichts bekannt war, fiel in diesem Klima nicht weiter auf. Und obwohl die Bundestagsabgeordneten im Sonderausschuss sich den radikalsten Forderungen nicht anschlossen, nahmen sie in ihren Abschlussbericht dennoch die These vom unschädlichen, gewaltfreien Sexualkontakt zwischen Kindern und Erwachsenen auf.20
Kampf um die Deutungshoheit
Auf die strafrechtlichen Regelungen hatten die Debatten im Sonderausschuss vorerst nur geringe Auswirkungen. Sie wirkten aber in die Gesellschaft hinein und beeinflussten Pädagogik, Sexualforschung und damit den Kinder- und Jugendschutz insgesamt. Unter diesen Vorzeichen diskutierten ab den frühen 1970er-Jahren WissenschaftlerInnen und PublizistInnen, aber auch Parteien und andere zivilgesellschaftliche Organisationen über die Entkriminalisierung von Sexualkontakten zwischen Erwachsenen und Kindern. Es entstanden professionelle Netzwerke von zumeist männlichen Forschern, Juristen, Pädagogen, Politikern, Psychologen und Journalisten, die mithilfe der These vom angeblich möglichen, ‚gewaltlosen‘ sexuellen Kontakt zwischen Erwachsenen und Kindern die in der Sexualstrafrechtsreform von 1973 gescheiterte Legalisierung pädosexueller Kontakte doch noch durchzusetzen versuchten. Der zeitgenössische Blick auf kleine Mädchen als frühreife ‚Lolitas‘, den auch vermeintlich linke Publikationen wie konkret oder Pardon kultivierten, verschleierte den Blick auf die sexualisierte Gewalt, der Mädchen ausgesetzt waren, zusätzlich.21
Unterstützung für diese Argumente gab es nun auch aus der Erziehungswissenschaft und Pädagogik, in der Aktivisten pädosexueller Interessenverbände vermehrt Gehör fanden. So zum Beispiel in der erziehungswissenschaftlichen Zeitschrift betrifft: erziehung, die unter dem Titel „Verbrechen ohne Opfer“ 1973 ein Themenheft zur Pädosexualität herausgab, das unter anderem einen programmatischen Text des niederländischen Psychologen Frits Bernard enthielt.22 Bernard und der Jurist und Politiker Edward Brongersma gehörten zu den umtriebigsten Lobbyisten für „Pädophilen-Rechte“ in den Niederlanden, die bei diesem Thema europaweit eine Führungsrolle einnahmen.23
Auch in der BRD gab es Interessenverbände aktiver Pädophiler, so zum Beispiel die Deutsche Studien- und Arbeitsgemeinschaft Pädophilie, die sich ab 1983 Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS) nannte. Es bestanden beste Kontakte in die Politik, vor allem zu den Jungliberalen und zur FDP, später auch zu den Grünen, vor allem über die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle (BAG SchwuP).24 Außerdem vernetzten sich die Gründer mit der Gesellschaft zur Förderung Sozialwissenschaftlicher Sexualforschung (GFSS), der Helmut Kentler vorstand, dem Lesben- und Schwulenverband und verschiedenen PublizistInnen. So war zum Beispiel Katharina Rutschky, die ab den späten 1980er-Jahren als Mitinitiatorin der Medienkampagne ‚Missbrauch des Missbrauchs‘ wirkte, kurzzeitig Kuratoriumsmitglied der Organisation.25 In den benachbarten Niederlanden erschien im gleichen Jahr die erste pro-pädophile Zeitschrift Pan. Sie berichtete über die Anliegen und Aktivitäten pädophiler Aktivisten in unterschiedlichen Ländern und wurde auch in der BRD breit rezipiert..26 Die Argumentation, dass nämlich zumindest in Fällen extremer Vernachlässigung und Gewalt durch die Eltern ein Kontakt zu einem „liebevollen“ pädophilen Erwachsenen dem Kontakt zu den Eltern vorzuziehen sei, wurde auch von Teilen der bundesdeutschen Sexualwissenschaft vertreten,27 nun untermauert durch interessengeleitete Studien wie die von Bernard, die angeblich nachwiesen, dass Kindern sexuelle Kontakte mit Erwachsenen mitnichten schadeten, ja, sie sogar von ihnen profitieren könnten. Mit dieser Argumentation wiederum vermittelte auf Initiative Kentlers ein bundesweites Netzwerk von angesehenen Reformpädagogen, Jugendamtsmitarbeitern und Sozialarbeitern bis in die 2000er-Jahre hinein Kinder an vorbestrafte pädokriminelle Männer.28
Dabei gab es längst andere Stimmen – aber die hatten es im herrschenden Meinungsklima schwer.29 Es bedurfte der Neuen Frauenbewegung, um ein schlagkräftiges Korrektiv zu schaffen.30 Alice Schwarzer analysierte und widerlegte bereits 1980 im EMMA-Editorial Emanzipiert Pädophilie? und im in der gleichen Ausgabe abgedruckten Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Günter Amendt Wie frei macht Pädophilie? die in fortschrittlichen Kreisen so beliebte Argumentation von der Einvernehmlichkeit und wies eindringlich auf ihre Problematik hin.31
In der Politik ging die Auseinandersetzung um die Strafgesetzgebung derweil in eine neue Runde.32 Mitglieder der sogenannten Indianerkommune traten auf dem zweiten Bundesparteitag der Grünen 1980 für die Legalisierung von sexuellen Kontakten zwischen Erwachsenen und Kindern ein. Zwar konnten sie sich vorerst nicht durchsetzen. Fünf Jahre und zahlreiche Anläufe später aber war ein erneuter Versuch auf dem Landesparteitag der Grünen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich.33
Backlash
Auch in anderen Organisationen wie dem Deutschen Kinderschutzbund, der FDP, der Humanistischen Union oder pro familia hatten sich die Grenzen beim Kinderschutz verschoben.34 Erst Ende der 1980er-Jahre setzte ein Umdenken ein, maßgeblich vorangetrieben durch Forscherinnen, die empirische Zahlen zum Ausmaß und den schweren Folgen für die Betroffenen vorlegten..35
Die von Feministinnen geschaffenen Einrichtungen, die konsequent den Opferschutz im Blick behielten, trugen Früchte – gleichzeitig setzte mit der vom Rektor der Berliner Fachhochschule für Soziales, Reinhart Wolff, propagierten Parole vom ‚Missbrauch mit dem Missbrauch‘ der Backlash gegen sie ein.
Dass die Familie häufig der Tatort sei und „nicht das Gebüsch, in dem der fremde, böse Mann lauert“, habe die Gesellschaft inzwischen begriffen, schrieb die EMMA 1993 in einem Dossier, in dem sie sich mit dem wachsenden Backlash auseinandersetzte.36 Dass darüber hinaus auch gesellschaftliche Institutionen betroffen seien, sei jedoch noch nicht ins öffentliche Bewusstsein gedrungen.37 Die Feministinnen blieben vorerst einsame Ruferinnen in der Wüste: Dem Ausmaß und der Duldung sexualisierter Gewalt gegen Kinder in allen gesellschaftlichen Institutionen – Kirche, Politik, Bildungseinrichtungen, egal, ob sie sich als konservativ, reformorientiert oder fortschrittlich verstanden – sollte sich die Bundesrepublik erst Jahrzehnte später stellen.
Verfasst von:
Empfohlene Zitierweise
- Schallner, Berit
- Digitales Deutsches Frauenarchiv
- CC BY-SA 4.0
Fußnoten
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1
o.A.: Thema Pädophilie, in: betrifft: erziehung, 4. Jg., 1973, H. 4, Titelblatt.
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2
Pope, Ruth: „Zartbitter“ und die feministische Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt an Kindern in den 1980er und 1990er Jahren, in: Westfälische Forschungen, 2022, Nr. 72, S. 347–365.
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3
Herzog, Dagmar: Die Politisierung der Lust. Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2005; Steinbacher, Sybille: Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik, München 2011.
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4
Ein prominentes Beispiel: Adorno, Theodor W.: Sexualtabus und Recht heute, in: Bauer, Fritz et al. (Hg.): Sexualität und Verbrechen: Beiträge zur Strafrechtsreform, Frankfurt a. M. 1963, S. 299–317, hier bes. S. 308–311. Die These von einem „deutschen Sonderweg“ in der Pädophilie-Debatte, wie er von Meike Sophia Baader und Katrin M. Kämpf vertreten wird, kann nicht bestätigt und muss ausdifferenziert werden – in vielen westlichen Industrienationen fanden ähnliche Debatten statt, inklusive ähnlicher Vereinnahmungsversuche in Parteien, Bildungsinstitutionen und sozialen Organisationen durch Pädosexuellen-Verbände. Teilweise waren diese Verbände auch international vernetzt. Vgl. Baader, Meike Sophia: Pedo-Sexuality: An Especially German History, in: Women`s Studies Quarterly 43. Jg., 2015, H. 1/2, S. 315–322; Kämpf, Katrin M.: Pädophilie. Eine Diskursgeschichte, Bielefeld 2022, S. 13–15; Hensel, Alexander et al.: Von „Knabenliebhabern“ und „Power-Pädos“. Zur Entstehung und Entwicklung der westdeutschen Pädophilen-Bewegung, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 136–159.
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5
Neef, Tobias / Albrecht, Daniel: Sexualität und Herrschaft. Von der Politisierung des Orgasmus, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 60–84, hier: S. 71.
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6
Institut für Demokratieforschung: Die Pädophilie-Debatte bei den Grünen im programmatischen und gesellschaftlichen Kontext. Erste und vorläufige Befunde zum Forschungsprojekt, Zugriff am 26.02.2026 https://www.ifdem.de/content/uploads/2013/12/Paedophiliedebatte-Gruene-Zwischenbericht.pdf, S. 22 ff.; Schönfeld, Thea: Die Initiative des Opfers, in: von Stockert, Franz Günther (Hg.): Das sexuell gefährdete Kind: Vorträge gehalten auf dem 8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung vom 25. bis 27. Mai 1964 in Karlsruhe, 1. Teil, Stuttgart 1965, S. 109–115; Schönfeld, Thea: Die Rolle des Mädchens bei Sexualdelikten, Stuttgart 1968; Neef, Tobias: Sexualität und Herrschaft, S. 72. Etwas differenzierter fällt ihre Habilitationsschrift aus, in der sie aber nach wie vor von der Prämisse ausgeht, dass Kinder in Sexualakte mit Erwachsenen einwilligen könnten und dann von einer Mitbeteiligung ausgegangen werden kann. Vgl. dazu: Schönfeld, Thea: Die Rolle des Mädchens bei Sexualdelikten, [Beiträge zur Sexualforschung H. 42], Stuttgart 1968.
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7
Lempp, Reinhard: Seelische Schädigung von Kindern als Opfer von gewaltlosen Sittlichkeitsdelikten, in: Neue Juristische Wochenschrift, 21. Jg., 1968, H. 49, S. 2265 ff.
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8
Leonhardt, Rudolf Walter: Wer wirft den ersten Stein? Minoritäten in einer züchtigen Gesellschaft, München 1969; ders.: Kurzes Kichern, kein Erröten, in: Die Zeit, Nr. 17, 25.4.1969; ders.: Unfug mit Unschuld und Unzucht, in: Die Zeit, 18.4.1969, Zugriff am 30.01.2025 unter Unfug mit Unschuld und Unzucht (II): Kurzes Kichern, kein Erröten | ZEIT ONLINE; ders.: Auch Novalis war ein Sexualdelinquent, in: Die Zeit, 3.10.1969.
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9
Bookhagen; Christel et al.: Kindererziehung in der Kommune, in: Kursbuch 17, 1969, S. 147–178.
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10
Neef, Tobias: Sexualität und Herrschaft, S. 71–73.
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11
Zur Rolle, die der Pädagoge Helmut Kentler bei Versuchen der Normalisierung sexueller Kontakte von Erwachsenen mit Kindern gespielt hat, vgl. Nentwig, Teresa: Im Fahrwasser der Emanzipation? Die Wege und Irrwege des Helmut Kentler, Göttingen 2021; Baader, Meike Sophia et al.: Ergebnisbericht: Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes, Hildesheim 2024, Zugriff am 20.4.2024 unter https://doi.org/10.18442/256.
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12
Neef, Tobias: Sexualität und Herrschaft, S. 76.
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13
Pilzweger, Stefanie: Männlichkeit zwischen Gefühl und Revolution. Eine Emotionsgeschichte der bundesdeutschen 68er-Bewegung, Bielefeld 2015, S. 251–287; Neef, Tobias: Sexualität und Herrschaft, S. 68–70; zur Theoretisierung in der Studentenbewegung vgl. u.a. Reich, Wilhelm: Die Massenpsychologie des Faschismus, Kopenhagen 1933, erw. und rev, Köln 1972, davor kursierten vermutlich Raubkopien des Originals. Außerdem maßgeblich: Herzog: Die Politisierung der Lust, S. 173–222; Interview mit Gunter Schmidt, 25.9.2023, FMT, P27-Schm-01.
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14
Walter, Franz: „In dubio pro libertate“, S. 118.
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15
Krems, Günter: Kein klares Ja oder Nein der Porno-Gutachter, in: Die Welt, 28.11.1970.
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16
Thea Schönfelder vor dem Ausschuss, in: Der Deutsche Bundestag. 6. Wahlperiode, Stenographischer Dienst: 28., 29. und 30. Sitzung des Sonderausschusses für Strafrechtsreform, Bonn, 23., 24. und 25. November 1970, S. 927, zit. nach: Walter, Franz: „In dubio pro libertate“, S. 121.
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17
PA-DBT (Parlamentsarchiv des Deutschen Bundestages, 3205 Strafrechtsreform 6. WP Prot. 29, S. 981–988, hier: S. 985 f. (Aussage Eberhard Schorsch, zit. nach: Pope, Ruth: „Zartbitter“ und die feministische Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt an Kindern in den 1980er und 1990er Jahren, in: Westfälische Forschungen 2022, Nr. 72, S. 347–365.
-
18
Schorsch, Eberhard et al.: Sexualwissenschaftliche Überlegungen zur Reform des Sexualstrafrechts, in: Sigusch, Volkmar (Hg.): Ergebnisse der Sexualmedizin, Köln 1973² (1. Aufl. 1972), S. 168–179.
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19
Ebenda, S. 171–174, außerdem: Walter, Franz: „In dubio pro libertate“, S. 121.
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20
Ebenda, S. 124.
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21
Siehe u.a.: Spiegel-Titel vom 23.5.1977; Aktuelles, in: EMMA, 1977, H. 7; Seeling, Charlotte: Lolitas: Die verbotenen Früchtchen, in: Cosmopolitan, 1985, H. 1; Schapira, Esther: Der Mythos von den „Wilden Früchtchen“, in: Pflasterstrand 1986, Nr. 228; alle in: FMT, PD-SE.05.03. Zur Ausbeutung von Mädchen in linken Publikationen, vgl. z.B. Schwarzer, Alice: Daniel Cohn-Bendit und die Kinder, in: EMMA, 2001, H. 5, S. 20–23, hier bes. S. 21.
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22
Baader, Meike Sophia: Tabubruch und Entgrenzung. Pädosexualität und Wissenschaft in den 1960er bis 1990er Jahren, in: Zeitschrift für Pädagogik, 2018, Nr. 64, S. 28–39.
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23
Ausführlich dazu: Hensel, Alexander et al.: Von „Knabenliebhabern“ und „Power-Pädos“, S. 142–144.
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24
Klecha, Stephan: Niemand sollte ausgegrenzt werden: Die Kontroverse um Pädosexualität bei den frühen Grünen, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 160–227.
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25
Vgl. zu Rutschky und ihrer Rolle in der Debatte u.a. anderem Schallner, Berit: Alltäglicher Schrecken - der feministische Kampf gegen sexualisierte Gewalt in der Kindheit, Digitales Deutsches Frauenarchiv, Zugriff am 26.02.2026 unter https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/alltaeglicher-schrecken-der-feministische-kampf-gegen-sexualisierte-gewalt-der-kindheit; Institut für Demokratieforschung: Die Pädophilie-Debatte bei den Grünen im programmatischen und gesellschaftlichen Kontext. Erste und vorläufige Befunde zum Forschungsprojekt, Zugriff am 26.02.2026 unter https://www.ifdem.de/content/uploads/2013/12/Paedophiliedebatte-Gruene-Zwischenbericht.pdf
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26
Ebdenda, Zugriff am 26.02.2026 unter https://www.ifdem.de/content/uploads/2013/12/Paedophiliedebatte-Gruene-Zwischenbericht.pdf, S. 36 ff.
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27
Amendt, Günter / Schwarzer, Alice: Wie frei macht Pädophilie?, S. 27.
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28
Baader, Meike Sophia et al.: Ergebnisbericht: Helmut Kentlers Wirken in der Berliner Kinder- und Jugendhilfe – Aufarbeitung der organisationalen Verfahren und Verantwortung des Berliner Landesjugendamtes, Hildesheim 2024, Zugriff am 20.4.2024 unter https://doi.org/10.18442/256.
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29
Vgl. z.B. Gingell, Rebekka: Elisabeth Trube-Becker, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/elisabeth-trube-becker
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30
Vgl. ausführlich dazu: Pope, Ruth: „Zartbitter“ und die feministische Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt an Kindern in den 1980er und 1990er Jahren, in: Westfälische Forschungen 2022, Nr. 72, S. 347–365; Schallner, Berit: Alltäglicher Schrecken. Der feministische Kampf gegen sexualisierte Gewalt in der Kindheit, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/alltaeglicher-schrecken-der-feministische-kampf-gegen-sexualisierte-gewalt-der-kindheit.
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31
Schwarzer, Alice: Emanzipiert Pädophilie?, in: EMMA, 1980, H. 4, S. 5; Amendt, Günter / Schwarzer, Alice: Wie frei macht Pädophilie?, in: EMMA, 1980, H. 4, S. 26–31.
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32
Das bestgehütete Geheimnis, in: EMMA, 1981, H. 12, S. 10 ff., hier: S.12.
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33
Klecha, Stephan: Niemand soll ausgegrenzt werden, S. 160–227.
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34
Institut für Demokratieforschung: Die Pädophilie-Debatte bei den Grünen im programmatischen und gesellschaftlichen Kontext. Erste und vorläufige Befunde zum Forschungsprojekt, Zugriff am 20.4.2024 unter https://www.ifdem.de/content/uploads/2013/12/Paedophiliedebatte-Gruene-Zwischenbericht.pdf; Göttinger Institut für Demokratieforschung: Umfang, Kontext und Auswirkungen pädophiler Forderungen innerhalb des Deutschen Kinderschutzbundes, Abschlussbericht zum Forschungsprojekt, Göttingen o.J., Zugriff am 21.4.2024 unter https://www.ifdem.de/content/uploads/2015/05/DKSB_Endbericht-1.pdf.
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35
Ausführlich dazu: Crnoja, Katja: Hertha Richter-Appelt, Digitales Deutsches Frauenarchiv, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/hertha-richter-apelt, außerdem: Interviews Richter-Appelt, Hertha, FMT, FI.09.002 und Schmidt, Gunter, FMT, FI.09.003.
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36
O.A.: Falsche Kinderfreunde, in: EMMA, 1993, H. 5, S. 45–52.
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37
Ebenda, S. 52.
Ausgewählte Publikationen
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Adorno, Theodor W.: Sexualtabus und Recht heute, in: Bauer, Fritz et al. (Hg.): Sexualität und Verbrechen: Beiträge zur Strafrechtsreform, Frankfurt a. M. 1963, S. 299– 17, hier bes. S. 308–311.
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Amendt, Günther / Schwarzer, Alice: Wie frei macht Pädophilie?, in: EMMA, 1980, H. 4, S. 26–31.
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Bauer, Fritz et al. (Hg.): Sexualität und Verbrechen: Beiträge zur Strafrechtsreform, Frankfurt a. M. 1963.
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Bookhagen; Christel et al.: Kindererziehung in der Kommune, in: Kursbuch 17, 1969, S. 147–178.
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Baader, Meike Sophia: Pedo-Sexuality: An Especially German History, in: Women`s Studies Quaterly 43. Jg., 2015, H. 1-2, S. 315–322.
-
Baader, Meike Sophia: Tabubruch und Entgrenzung. Pädosexualität und Wissenschaft in den 1960er bis 1990er Jahren, in: Zeitschrift für Pädagogik, 2018, H. 64, S. 28–39.
-
Hensel, Alexander et. al.: Von „Knabenliebhabern“ und „Power-Pädos“. Zur Entstehung und Entwicklung der westdeutschen Pädophilen-Bewegung, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 136–159.
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Herzog, Dagmar: Die Politisierung der Lust. Sexualität in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts, München 2005.
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Kämpf, Katrin M.: Pädophilie. Eine Diskursgeschichte, Bielefeld 2022.
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Klecha, Stephan: Niemand sollte ausgegrenzt werden: Die Kontroverse um Pädosexualität bei den frühen Grünen, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 160–227.
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Neef, Tobias / Albrecht, Daniel: Sexualität und Herrschaft. Von der Politisierung des Orgasmus, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 60–84.
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Nentwig, Teresa: Im Fahrwasser der Emanzipation? Die Wege und Irrwege des Helmut Kentler, Göttingen 2021.
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Pilzweger, Stefanie: Männlichkeit zwischen Gefühl und Revolution. Eine Emotionsgeschichte der bundesdeutschen 68er-Bewegung, Bielefeld 2015.
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Reich, Wilhelm: Die Massenpsychologie des Faschismus, Kopenhagen 1933, erw. und rev, Köln 1972.
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Rethemeier, Annette: In diesem Heft, pro familia magazin, 17. Jg., 1989, H. 2, S. 0.
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Schönfeld, Thea: Die Rolle des Mädchens bei Sexualdelikten, Stuttgart 1968.
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Schorsch, Eberhard et. al.: Sexualwissenschaftliche Überlegungen zur Reform des Sexualstrafrechts, in: Sigusch, Volkmar (Hg.): Ergebnisse der Sexualmedizin, Köln 1973² (1. Aufl. 1972), S. 168–179.
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Sigusch, Volkmar (Hg.): Ergebnisse der Sexualmedizin, Köln 1973² (1. Aufl. 1972).
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Steinbacher, Sybille: Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik, München 2011.
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von Stockert, Franz Günther (Hg.): Das sexuell gefährdete Kind: Vorträge gehalten auf dem 8. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung vom 25. Bis 27. Mai 1964 in Karlsruhe, 1. Teil, Stuttgart 1965.
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Schwarzer, Alice: Emanzipiert Pädophilie?, in: EMMA, 1980, H. 4, S. 5.
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Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 136–159.
-
Walter, Franz: „In dubio pro libertate“ – Sexualstrafrecht im gesellschaftlichen Wandel, in: Neef, Tobias / Albrecht, Daniel: Sexualität und Herrschaft. Von der Politisierung des Orgasmus, in: Walter, Franz et al. (Hg.): Die Grünen und die Pädosexualität. Eine bundesdeutsche Geschichte, Göttingen 2015, S. 108–135.

