- Gemeinfrei
Fotografinnen der ersten Frauenbewegung
Bilder bedeutender Fotografinnen im Bestand des Alice Salomon Archivs
Das Alice Salomon Archiv in Berlin verfügt über einen umfangreichen wie einzigartigen Fotobestand mit einem Schwerpunkt im ausgehenden 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Hier finden sich Bilder bedeutender Vertreterinnen der frühen Frauenbewegungen wie auch herausragender Ereignisse aus den Bewegungen. Beim Blick in die Fotografien fallen als Urheberinnen zahlreiche Namen renommierter, zeithistorisch bedeutsamer Berufsfotografinnen auf, wie Anita Augspurg vom Hofatelier Elvira1, Suse Byk2, Trude Fleischmann3, Lotte Jacobi4, Erna Lendvai-Dircksen5, Alice Matzdorff6 und Frieda Riess7.
Das Berufsfeld der Fotografie wurde für Frauen im ausgehenden 19. Jahrhundert zu einem Weg möglicher Erwerbstätigkeit und beruflicher Emanzipation, und es gab zahlreiche Verknüpfungen mit der bürgerlichen Frauenbewegung. Die Aufnahmen der Fotografinnen leisten einen wichtigen Beitrag bei der Betrachtung der Geschichte der Frauenbewegungen und der Berufs- und Lebenswege ihrer Protagonistinnen. Sie eröffnen verschiedene Blickwinkel auf historische Ereignisse und Personen, veranschaulichen Frauenbewegungsgeschichte und bilden dabei die individuelle professionelle Ausdrucksform der Fotografinnen ab.
Verschiedene Aufnahmen von Alice Salomon zeigen persönliche Erlebnisse und spiegeln Berufs- wie auch Zeitgeschichte. So zeigt ein Bild von Anita Augspurg aus dem Hofatelier Elvira – gegründet 1887 durch die Akteurinnen des radikalen Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung Anita Augspurg und Sophia Goudstikker – die junge Alice Salomon, prominente Vertreterin der nationalen und internationalen Frauenbewegung, anerkannte Wegbereiterin der Sozialen Frauenschulen und Pionierin der Sozialen Arbeit, 1899 auf dem Internationalen Frauenkongress in London in den Anfängen ihres frauenbewegten Lebensweges. Ein weiteres Bild von Anita Augspurg portraitiert Alice Salomon 1904 anlässlich des Internationalen Frauenkongresses in Berlin. Auch Suse Byk, eine der erfolgreichsten Berliner Fotografinnen der 1920er-Jahre und Fotografenmeisterin8, fotografierte Alice Salomon, hier im Amt der Schriftführerin des Internationalen Frauenbundes, das Salomon ab 1909 innehatte. Frieda Riess, international bekannte Gesellschaftsfotografin in der Weimarer Republik und aufgrund ihres Erfolges auch schlicht „Die Riess“9 genannt, bildete 1925 eine nachdenklich schauende Alice Salomon ab, die bei der Fotografin zusammen mit gesellschaftspolitischer Prominenz in den Salon zum Tee und zur Fotoausstellung eingeladen war10. Eine Aufnahme Alice Salomons von Lotte Jacobi – sie stammte in vierter Generation aus einer jüdischen Fotografenfamilie und war berühmt als „Repräsentantin der Neuen Fotografie“11 – entstand 1930. Wenige Jahre später durften weder Alice Salomon noch Lotte Jacobi aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ihre beruflichen Tätigkeiten ausüben, beide flohen vor der nationalsozialistischen Verfolgung und emigrierten – wie Suse Byk und Trude Fleischmann – nach New York. Im Jahr 1932 – ein Jahr, bevor sie alle öffentlichen Ämter in Deutschland verlor –, wurde Alice Salomon von Erna Lendvai-Dircksen porträtiert, die weitere Vertreterinnen der Frauenbewegung wie Gertrud Bäumer, Anna von Gierke, Helene Lange, Marie-Elisabeth Lüders und Helene Stöcker fotografierte.12 Parallel publizierte Erna Lendvai-Dircksen rassistisch geprägte Bildbände wie Das Deutsche Volksgesicht (1930) und später Das germanische Volksgesicht (1942). Sie wird auch als erfolgreichste Fotografin in der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet.13 Im Exil in New York wurde Alice Salomon 1942 von Trude Fleischmann fotografiert. Trude Fleischmann stammte aus einem bürgerlichen, assimilierten jüdischen Elternhaus in Wien und war eine der gefragtesten Porträtfotografinnen in ihrer Geburtsstadt. Nach dem ‚Anschluss‘ Österreichs an das Deutsche Reich flüchtete sie nach New York, wo sie ihre Karriere als Fotografin fortsetzte.
Ein neues Berufsfeld: Fotografinnen
Anita Augspurg und ihre Kolleginnen sahen sich in ihren Bestrebungen, der Fotografie beruflich nachzugehen, besonderen Herausforderungen gegenüber. Im ausgehenden 19. Jahrhundert galt Frauenerwerbsarbeit in bürgerlichen Familien als nicht standesgemäß, toleriert wurden Tätigkeiten als Lehrerin, Gouvernante, Kindergärtnerin oder Krankenschwester.14 Die Frauenbewegung kämpfte für Berufsausbildungsmöglichkeiten von Mädchen und Frauen. Das fotografische Gewerbe war ein noch von Männern kaum besetztes Feld, „Sprachkenntnisse und eine gewisse künstlerische Vorbildung im Zeichnen waren für die Berufsausübung von Vorteil und gehörten zur allgemeinen höheren Töchterausbildung.“15 Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war die Ausbildung in der Berufsfotografie nicht gesetzlich geregelt, Frauen hatten die Möglichkeit, den Beruf autodidaktisch zu erlernen oder eine Gesellinnenzeit in einem Fotoatelier zu absolvieren. Die Gesellinnenzeit barg allerdings oft Probleme: „Nach nur wenigen Wochen Lehrzeit und der Einnahme eines horrenden Lehrgeldes wurden die Frauen indes als fertig ausgebildet entlassen.“16
Die Photographische Lehranstalt des Lette-Vereins
Mit der Gründung der Photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins17, deren Unterricht ausschließlich Frauen offenstand, öffnete im Oktober 1890 in Berlin eine attraktive Alternative zur Atelierausbildung „auf hohem naturwissenschaftlich-technischem Niveau […], die sich im Laufe der Jahre zum Hauptzweig der Frauenausbildung durch den Verein entwickelte“18. Hier konnten Frauen strukturiert, theoretisch wie praktisch fundiert mit Lehrplänen und Spezifikationen, den Beruf der Fotografin erlernen. Im deutschsprachigen Raum kamen 1900 die „Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie in München“ und 1908 die „Graphische“ in Wien dazu.
Der 1866 gegründete Lette-Verein befand sich seit Beginn in einem frauenbewegten Netzwerk19, und die Photographische Lehranstalt kam einem frauenpolitischen Engagement entgegen: Der Fotografinnenberuf war ein Thema der Frauenbewegung auf der Suche nach Erwerbsquellen und beruflichen Qualifizierungen für bürgerliche Frauen. Minna Cauer, Akteurin im radikalen Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung, verkündete 1889, die Berufsfotografie als Erwerbszweig für Frauen durch „geeignete Fortbildungs-Curse für gebildete Mädchen“ zu fördern.20
Viele zeitgenössische berühmte Fotografinnen wurden an der Photographischen Lehranstalt des Lette-Vereins ausgebildet. Dazu zählten Suse Byk, Frieda Riess, Erna Lendvai-Dircksen und Alice Matzdorff. Aus bürgerlichen Familien stammend hatten sie eine höhere Töchterschule besucht und damit die Voraussetzung, Fotografin werden zu können. Zwar war die erste Ausbildungsanstalt im Bereich Fotografie in Deutschland nur Frauen zugänglich, doch eben nicht allen. Denn die Photographische Lehranstalt blieb trotz aller emanzipatorischer Aspekte ein bürgerliches Projekt. Bildungsvoraussetzungen und finanzielle Anforderungen schlossen Frauen der Arbeiterinnenklasse aus. „[G]ebildete Frauen […] können sich der Photographie mit berechtigten Erwartungen zuwenden […]. Dem Talent muß sich eben eine geregelte Schulung zugesellen.“21
Fotografinnen und die Frauenbewegung
In den (frauen)bewegten Zeiten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts war es beeindruckend, mit welchem Erfolg – in ökonomischer, handwerklicher wie künstlerischer Sicht – Fotografinnen ihr Berufsfeld entwickelten. Dabei bildeten sich die „frauenbewegten Etablierungsbestrebungen des Fotografinnenberufs […] zeitlich parallel zur Professionalisierung der Fotografie von einem handwerklichen zu einem künstlerischen Berufsfeld“22 heraus. Vernetzungen spielten hier eine große Rolle. Im Jahr 1913 rief der Verband für handwerksmäßige und fachgewerbliche Ausbildung der Frau unter Vorsitz von Marie-Elisabeth Lüders, Vertreterin des gemäßigten Flügels der bürgerlichen Frauenbewegung, die „Erste Konferenz deutscher Photographinnen“23 ins Leben, sie fand in den Räumen des von Alice Salomon, Franziska Tiburtius und Josephine Levy-Rathenau gegründeten Berliner Frauenclubs statt. Themen waren unter anderem Ausbildungsstrukturen und Lohnfragen. Hier traf sich die Fotografenmeisterin Suse Byk mit Marie Kundt, Direktorin des Lette-Vereins. Ehemalige Schülerinnen des Lette-Vereins hatten 1896 den „Club der ehemaligen Schülerinnen des Lette-Vereins“24 gegründet.
Die bürgerliche Frauenbewegung forcierte die Fotografie als Beruf für Frauen durch praktische Maßnahmen, wie die Unterstützung durch Konferenzen und das Einbeziehen von Fotografinnen in frauenbewegte Berufsvereine und -verbände. Auch in entsprechenden Medien fand diese Entwicklung ihren Niederschlag: Die Auseinandersetzung mit dem Berufsfeld findet sich in fotografischen Fachjournalen25 und in den Zeitschriften der Frauenbewegung26; hier ging es unter anderem darum, innerhalb der Fotografie weibliche Erwerbsfelder zu lokalisieren, wie etwa die Kinder- oder Interieurfotografie.
Herausforderungen für die Fotografinnen der Frauenbewegung
Das erste Drittel des 20. Jahrhunderts, insbesondere die 1920er-Jahre, war geprägt von gesellschaftlichem Aufbruch und ästhetischen Experimenten, die Berufsfotografinnen und ihre Fotografien spiegelten diese Entwicklungen, indem sie Teil von ihr waren – und sie fotografisch festhielten. Die „Neue Frau“27 machte von sich reden, mit einem Streben nach Emanzipation und Unabhängigkeit. Fotografinnen wie Suse Byk, Trude Fleischmann, Lotte Jacobi und Frieda Riess verkörperten dieses Image der jungen, selbstbewussten Frau. Ihre Ateliers waren Treffpunkte des kulturellen und politischen Lebens, sie selbst waren Teil der gesellschaftlichen Avantgarde und schufen neue Bilder emanzipierter Frauen.
Ihr Selbstbewusstsein und ihre Berühmtheit schützten die Fotografinnen jüdischer Herkunft nicht vor der nationalsozialistischen Verfolgung. Sie flüchteten ins Exil, wo sie teilweise ihre Karriere erfolgreich weiterverfolgen konnten, wie Lotte Jacobi und Trude Fleischmann. Sie wurden ermordet, wie die preisgekrönte Münchner Fotografin Stephanie Ludwig-Held 1943 im KZ Theresienstadt und Nini Hess in Auschwitz. Mit ihrer Schwester Carry Hess hatte sie ein angesehenes Fotoatelier in Frankfurt geführt.28 Carry gelang die Flucht nach Frankreich, sie war bei Kriegsende verarmt und konnte nicht mehr an ihren Berufsweg anknüpfen.29
- Toppe, Sabine
- Digitales Deutsches Frauenarchiv
- CC BY-SA 4.0
Fußnoten
-
1
Herz, Rudolf / Bruns, Brigitte (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887–1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985.
-
2
Kuhlmann, Christiane: Bewegter Körper – Mechanischer Apparat: Zur medialen Verschränkung von Tanz und Fotografie in den 1920er Jahren an den Beispielen von Charlotte Rudolph, Suse Byk und Lotte Jacobi, Bochum 2003.
-
3
Bußmann, Annette: Trude Fleischmann, o.J., https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/trude-fleischmann/.
-
4
Beckers, Marion / Moortgat, Elisabeth: Atelier Lotte Jacobi, Berlin/New York 1997.
-
5
Philipp, Claudia Gabriele: Erna Lendvai-Dircksen: Repräsentantin einer weiblichen Kunsttradition oder Propagandistin des Nationalsozialismus? in: Bischoff, Cordula (Hg.): FrauenKunstGeschichte, Gießen 1984, S. 167–183.
-
6
Block, Tamara: Sichtbarkeit mit Hindernissen, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv 2024, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/sichtbarkeit-mit-hindernissen.
-
7
Beckers, Marion / Moortgat, Elisabeth (Hg.): Die Riess. Fotografisches Atelier und Salon 1918–1932 in Berlin. Das verborgene Museum, Berlin 2008.
-
8
Bartels, Mette: Garten, Gefängnis, Fotoatelier. Emanzipationsstrategien der bürgerlichen Frauenbewegung im Deutschen Kaiserreich, Frankfurt a. M. 2024, S. 263.
-
9
Beckers / Moortgat: Die Riess.
-
10
Ebenda, S. 148, 151.
-
11
Das verborgene Museum: Lotte Jacobi, 1997, https://www.dasverborgenemuseum.de/ausstellungen/ausstellung/lotte-jacobi.
-
12
Lendvai-Dircksen, Erna: Unsere Zeit in 77 Frauenbildnissen, Leipzig 1930.
-
13
Digitale Sammlung: Erna Lenvai-Dircksen, 2025, https://sammlung.staedelmuseum.de/de/person/lendvai-dircksen-erna.
-
14
Hindenburg, Barbara von: Erwerbstätigkeit von Frauen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv, 2024, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/erwerbstaetigkeit-von-frauen-im-kaiserreich-und-der-weimarer-republik.
-
15
Foth, Heike: Fotografie als Frauenberuf (1840–1913), in: Herz, Rudolf / Bruns, Brigitte (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887–1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985, S. 153–170, hier S. 155.
-
16
Bartels, Mette: Durch die weibliche Linse. Die Fotografin zwischen frauenbewegter Berufsemanzipation, bürgerlichen Normvorstellungen und Klassengräben um 1900, in: Hawel, Marcus u.a. (Hg.): Work in Progress. Work on Progress. Doktorand*innen Jahrbuch der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Hamburg 2021, S. 129–145, hier S. 131.
-
17
Haase, Jana: Photographische Lehranstalt des Lette-Vereins, 2024, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/photographische-lehranstalt-des-lette-vereins.
-
18
Vitten, Anne: Professionalisierung und Vernetzung. Berufsfotografinnen im 19. und 20. Jahrhundert, in: Fotogeschichte, 38. Jg., 2018, H. 149, https://www.fotogeschichte.info/bisher-erschienen/hefte-126-149/149/anne-vitten-berufsfotografinnen/.
-
19
Haase, Jana: Die Lette-Schwestern. Eine biografische Zeitreise, 2024, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/die-lette-schwestern-eine-biografische-zeitreise.
-
20
Anonym: Photographie und Frauenarbeit, in: Photographische Mittheilungen, Jg. 25, Berlin, 1889, S. 311–312; vgl. auch: Cauer, Minna: Die Photographie für Frauen, in: Neue Bahnen, 23. Jg., 1888, S. 121–122.
-
21
Mann, Franziska: Die Flucht in die Photographie, in: Die Frau 13 (1905), S. 165–169, hier S. 167.
-
22
Bartels, Linse, S. 135.
-
23
Anonym: Erste Konferenz Deutscher Photographinnen, in: Der Photograph 23 (1913), S. 213–214.
-
24
Kundt, Marie: Club ehemaliger Schülerinnen, in: Die Photographische Lehranstalt des Lette-Vereins – Eine Erinnerungsschrift 1890–1900, Berlin 1901, S. 19 ff.
-
25
Hansen, Fritz: Die Frauenfrage in der Photographie, in: Photographisches Wochenblatt, 24. Jg., 1898, S. 2–4; Schwarz, Hanni: Photographie als Frauenberuf, in: Photographische Mittheilungen, Jg. 42, Berlin, 1905, S. 161–165, 182–184.
-
26
Hautzinger, A[mélie]: Photographie, in: Die Frau, 1. Jg., 1893, S. 65; Mann, Franziska: Die Flucht in die Photographie, in: Die Frau, 13. Jg., 1905, S. 165–169; Plehn, Anna L.: Die Berufsphotographin, in: Die Frau, 14. Jg., 1906, S. 46–49; Nickel-Ritter, Erna: Die Photographie als Frauenberuf?, in: Frauen-Rundschau, 10. Jg., 1909, S. 137; Esen, Aenne v.d.: Die Frau im Erwerbsleben. Die Photographin, in: Die Frau der Gegenwart, 6. Jg., 1912, S. 127; Anonym: Erste Konferenz deutscher Photographinnen, in: Die Frau der Gegenwart, 7. Jg., 1914, S. 57–58.
-
27
Heinsohn, Kirsten: Die neue Frau, in: Bake, Rita / Heinsohn, Kirsten: „Man meint aber unter Menschenrechten nichts anderes als Männerrechte“, Zur Geschichte der Hamburger Frauenbewegung und Frauenpolitik vom 19. Jahrhundert bis zur Neuen Hamburger Frauenbewegung Ende der 1960er Jahre, Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg, 2012, https://geschichtsbuch.hamburg.de/epochen/weimarer-republik/frauen-in-der-weimarer-republik/.
-
28
https://addf-kassel.de/online-angebote/leseecke/fotografinnen-im-addf.
-
29
Köhn, Eckhardt / Wartenberg, Susanne (Hg.): Die Fotografinnen Nini und Carry Hess, München 2021.
Ausgewählte Publikationen
-
Bartels, Mette: Durch die weibliche Linse. Die Fotografin zwischen frauenbewegter Berufsemanzipation, bürgerlichen Normvorstellungen und Klassengräben um 1900, in: Hawel, Marcus u.a. (Hg.): Work in Progress. Work on Progress. Doktorand*innen Jahrbuch der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Hamburg 2021, S. 129–145.
-
Bartels, Mette: Garten, Gefängnis, Fotoatelier. Emanzipationsstrategien der bürgerlichen Frauenbewegung im Deutschen Kaiserreich, Frankfurt a. M. 2024.
-
Beckers, Marion / Moortgat, Elisabeth (Hg.): Die Riess. Fotografisches Atelier und Salon 1918–1932 in Berlin. Das verborgene Museum, Berlin 2008.
-
Beckers, Marion / Moortgat, Elisabeth: Atelier Lotte Jacobi, Berlin/New York 1997.
-
Foth, Heike: Fotografie als Frauenberuf (1840-18913), in: Herz, Rudolf / Bruns, Brigitte (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887–1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985, S. 153–170.
-
Herz, Rudolf / Bruns, Brigitte (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887–1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985.
-
Kuhlmann, Christiane: Bewegter Körper – Mechanischer Apparat: Zur medialen Verschränkung von Tanz und Fotografie in den 1920er Jahren an den Beispielen von Charlotte Rudolph, Suse Byk und Lotte Jacobi, Bochum 2003.
-
Lendvai-Dircksen, Erna: Unsere Zeit in 77 Frauenbildnissen, Leipzig 1930.
-
Philipp, Claudia Gabriele: Erna Lendvai-Dircksen: Repräsentantin einer weiblichen Kunsttradition oder Propagandistin des Nationalsozialismus? in: Bischoff, Cordula (Hg.): FrauenKunstGeschichte, Gießen 1984, S. 167–183.
