Die Zeitschrift frau anders
Vom Mittwochstee zum Infoblatt für Lesben
„Schon gewußt? – In Jena gibt es auch eine Frauengruppe des AK Homosexuelle Liebe. […] Zusammengeführt haben uns unsere Ängste und Unsicherheiten, als wir uns in eine Frau verliebten. Es ist auch heute oft noch sehr schwer, so anders zu sein. Manchmal hilft es schon, darüber zu reden. Mittwochs findet bei Kerstin und Bärbel ab 20.00 Uhr der Frauenteeabend statt. […] Schau doch einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf deinen Besuch.“1
Mit diesen offenen Worten und ineinander verschlungenen Venussymbolen luden Bärbel Klässner und ihre damalige Partnerin zu sich nach Hause ein und gründeten damit 1986 die erste Lesbengruppe Jenas.
Zwei Jahre später entstand aus dieser Gruppe heraus die Idee, eine Zeitschrift für Lesben herauszugeben, denn, so Bärbel Klässner: „Wir hatten Erfolg, wir hatten Diskussionen und wir sagten uns: Als nächstes machen wir eine Zeitung!“2 Doch unter dem diktatorischen Regime der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), das erst jede Publikation genauestens prüfen wollte, war es ein schwieriges Unterfangen, eine eigene, unabhängige Zeitschrift herauszubringen. Die Frauen waren auf oppositionelle Netzwerke angewiesen, die sich in der DDR vor allem unter dem Dach der evangelischen Kirche versammelten. So lieh das Evangelische Frauenwerk Weimar den Redakteurinnen ihren Kopierer und feministische Kontakte aus Köln und West-Berlin brachten bei ihren Besuchsreisen Toner und Papier mit.3
Die erste Ausgabe im Januar 1989 erschien aufgrund begrenzter Materialen lediglich in einer Auflage von einhundert Stück. Christiane Kloweit, eine der ‚Redaktionslesben‘ – so die Selbstbezeichnung, beschreibt die Entstehung der ersten Ausgabe im Rückblick als konspirativ und mutig.4 Die geringe Auflage bedeutete allerdings nicht, dass nur einhundert Personen die frau anders lasen. Die versendeten Ausgaben wurden weitergegeben, lagen in den Räumen anderer Lesbengruppen von Rostock bis Dresden aus und erreichten so viel mehr Interessierte. Kein Wunder also, dass das erstmalige Erscheinen der frau anders im Frühjahr 1989 als „Höhepunkt des kollektiven Selbstverständnisprozesses unter DDR-Lesben“5 gilt.
Die Redaktionslesben
Ein Redaktionsmitglied begründete den Namen der frau anders gegenüber der österreichischen Autorin und Aktivistin Helga Pankratz 1990 folgendermaßen:
„Wir wollten ‚Frau‘ drin haben, weil wir lesbische Feministinnen sind, und ‚anders‘ bezieht sich auf unsere Identität als Oppositionelle in der DDR: ‚Die Andersdenkenden‘ hießen im offiziellen Jargon alle nicht SED-Konformen.“6
Diese ‚Andersdenkenden‘ waren bei der ersten Ausgabe im Frühjahr 1989 13 Personen. Mit Namen, Alter (zwischen 20 und 28 Jahren) und Beruf wurden sie auf Seite eins der Erstausgabe als Redaktion vorgestellt. Als Herausgeberin wurde die „Lesbengruppe des AK ‚Homosexuelle Liebe‘, Evangelische Studentengemeinde Jena“7 aufgeführt.
Die Redaktionsgruppe traf sich zwar unabhängig von der Jenaer Lesbengruppe des AK Homosexuelle Liebe, nutzte aber weiterhin die Publikationsmöglichkeiten und Räume innerhalb der evangelischen Kirche.8 Deswegen erschien bis zur Ausgabe Nr. 3 im Jahr 1990 jede frau anders mit dem Vermerk „nur für den innerkirchlichen Gebrauch“. Dieser Hinweis war notwendig, um von der offiziellen Druckgenehmigungspflicht ausgenommen zu werden und die strenge Überwachung und Zensur durch die staatlichen Organe zu umgehen. Die Infrastruktur der Kirche war für informelle Frauen- bzw. Lesbengruppen also die einzige Möglichkeit, mit ihren Publikationen eine Gegenöffentlichkeit zur Scheinöffentlichkeit9 der DDR zu schaffen. Doch schon in der Ausgabe Nr. 2, 1990 wurde diese einst so immens wichtige Phrase verballhornt, indem sie für Wortspiele herhalten musste: „Nur zum kirchlichen Gebrauch! / Nur zum innerlichen BAUCH! / Nur zu Kirche Auch / Nur um Kirchlich Rauch“10, liest man auf der Umschlagseite. Mit den Umbrüchen 1989/90 und der sich dadurch eröffnenden Möglichkeit, die frau anders nicht mehr als innerkirchliches Blatt, sondern als unabhängige Zeitschrift zu publizieren, verabschiedete sich die frau anders gänzlich vom AK Homosexuelle Liebe und bezog neue Räume im kommunalen Büro des Unabhängigen Frauenverbands (UFV) am Jenaer Engelplatz.11
Vernetzung, Kontakte etc.
Doch die frau anders wäre nicht zustande gekommen ohne die zahlreichen Texte weiterer Autor*innen jenseits des Redaktionsteams. „[W]issenschaftlich, künstlerisch, berichtend, meckernd, annoncierend“12 tauschten sich in der frau anders ostdeutsche Lesben über Outing am Arbeitsplatz, sexuelle Praktiken13, feministische Utopien, Erfahrungen von Gemeinschaft und Solidarität, psychosoziale Probleme und Gewalt gegen Frauen aus. In der einzigen Lesbenzeitschrift der DDR beziehungsweise Ostdeutschlands wurden Lebensgeschichten geteilt, Lesbengruppen anderer Städte vorgestellt, Partnerinnen gesucht und es wurde von Veranstaltungen berichtet. Ebenso verhandelten viele Texte die Situation für FrauenLesben 1989/90 in Ostdeutschland. So fragte zum Beispiel Gunna aus Dresden, was „die ‚Wende‘ für uns Lesben“14 bedeutete und Bärbel Klässner befürchtete, von ihren westdeutschen Schwestern von nun an als „arme, verblendete, verdummte“15 DDR-Lesbe abgestempelt zu werden. Nach Öffnung der innerdeutschen Grenze und den ersten Begegnungen zwischen ost- und westdeutschen Lesben wurden die bei diesen Treffen festgestellten Unterschiede beschrieben.16
Die Redaktion scheute sich auch nicht davor, Leser*innenbriefe zu veröffentlichen, die ganz und gar nicht ihrer Meinung entsprachen. So wie der von Runhild, die sich über die feministische Ausrichtung der Zeitschrift beschwerte: „Seid ihr eine Lesben- oder Feministinnenzeitschrift? […] wo seid ihr Lesben!? Es strotzt vor Feminismus.“17 Die Redaktion reagierte darauf prompt mit einer Klarstellung:
„Noch ein Wort zum Feminismus. Wir Redaktions-⚢ fühlen uns der Frauenbewegung zugehörig und dem neugegründeten Unabhängigen Frauenverband nahe. Wir definieren und als l e s b i s c h e F r a u e n und nicht als weibliche Homosexuelle.“18
Die frau anders war eine Publikation aus der Lesbenbewegung für die Lesbenbewegung und erwartete daher auch von ihren Leser*innen, sich ebenjener zugehörig zu fühlen. Lesben waren im Verständnis der frau anders eben nicht ‚nur‘ Frauen, die Frauen lieben, sondern Frauen, die dieses Begehren politisierten. Die Redakteurinnen sahen sich selbst nicht als „Journalistinnen, die etwas für Lesben tun, sondern [als] Lesben, die eine Zeitung machen“19.
Gestaltung, Druck, Auflage
In der Ausgabe Nr. 02, 1990 wurde dafür geworben, Abonnements für die frau anders abzuschließen, die dann nicht mehr im Selbstverlag, sondern „gedruckt als Zeitung im BDV [BasisDruckVerlag GmbH, P.K.] in einer bedarfsgerechten Auflage“20 erscheinen sollte. Die Zeitschrift wirkte zunehmend professioneller. Die meisten Texte wurden nun nicht mehr mit der Schreibmaschine getippt, sondern mit ‚der Compute‘. Es etablierten sich feste Rubriken, wie fortlaufende Lesben-Krimis oder Berichte über die Situation von Lesben in anderen Ländern.
Die Titelseiten der frau anders zierten meist ein Foto, eine Karikatur und/oder ein Slogan. Des Weiteren wurden in der Zeitschrift Schwarz-Weiß-Fotos, Karikaturen oder kleine Illustrationen publiziert. Ungefähr alle zwei Monate erschien eine neue Ausgabe, allerdings liest man in den Editorialen oft von Entschuldigungen für das verspätete Erscheinen.
Statt eines festgesetzten Preises wurden die Leser*innen in der Erstausgabe der frau anders um eine Spende in Höhe von 2,50 DDR-Mark gebeten – was jedoch mehr war als lediglich eine Bitte, sondern als finanziell notwendig kalkuliert. Ab dem Herbst 1990 stieg, bedingt durch die Währungsunion und dem Vertrag mit dem BasisDruckVerlag, der – nun fixe – Heftpreis auf 3,50 D-Mark an und Abonnent*innen wurden gebeten, ihre Jahresbeiträge fortan im Voraus zu bezahlen.21
Von 1989 bis einschließlich 1991 erschien die frau anders sechsmal im Jahr. Im Jahr 1992 wurden acht Ausgaben publiziert, im Folgejahr aufgrund der Einstellung der Zeitschrift lediglich vier. Die jeweilige Ausgabe umfasste auf einer Seitenzahl von circa 20–30 Seiten im A5-Format neben den Artikeln ein Editorial der Redaktion, Veranstaltungshinweise, Kontaktanzeigen und Leserinnenbriefe.
Stellenlos und entnervt
1991 schuf die frau anders zwei ABM-Stellen22, befristet auf zwei Jahre. Dadurch konnten zwei ‚Redaktionslesben‘ hauptberuflich für den neu gegründeten frau anders e.V. arbeiten.23 In den letzten Erscheinungsjahren wurde die einzige Lesbenzeitschrift in den neuen Bundesländern vor allem von Christiane Kloweit in Weimar verantwortet.24 Über die Gründe für das Ende der frau anders lässt sich nur mutmaßen. In der letzten Ausgabe im Sommer 1993 verwiesen die Redakteurinnen auf die bisher nicht erneut bewilligten ABM-Stellen und persönliche Sorgen: „Noch immer stellenlos. Entnervt von privaten Sorgen. Sofern Wohnungs- und Geldsorgen privat sind. Also politisch.“25 Abschließende Worte der einzigen Lesbenzeitschrift der DDR beziehungsweise Ostdeutschlands gab es nicht.
Verfasst von:
Empfohlene Zitierweise
- Kreutzmann, Paula
- Digitales Deutsches Frauenarchiv
- CC BY-NC-SA 4.0
Fußnoten
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1
Hervorhebung im Original, Ohne Verfasser*in: Ohne Titel, in: frau anders, 1989, Nr. 1, S. 6.
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2
Klässner, Bärbel (2015): Als frau anders war. In: Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und Gunda-Werner-Institut (Hg.): „Das Übersehenwerden hat Geschichte“ – Lesben in der DDR und in der friedlichen Revolution. Erweiterte Dokumentation des gleichnamigen Fachtags vom 08.05.2015 in Halle (Saale). Halle/Berlin 2015, S. 58–69, hier S. 67, Zugriff am 24.11.2025 unter Tagungsdokumentation "Das Übersehenwerden hat Geschichte".
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3
Ebenda, S. 67.
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4
Kloweit, Christiane zitiert nach Karstädt, Christina / von Zitzewitz, Anette (Hg): ...viel zuviel verschwiegen: eine Dokumentation von Lebensgeschichten lesbischer Frauen aus der Deutschen Demokratischen Republik. Berlin1996, hier S. 191.
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5
Bettels, Andrea: Frau kann auch anders – Öffentlich lesbisch in der DDR. In: Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska (Hg.): In Bewegung bleiben: 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin 2007, S. 124–125, hier S. 124.
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6
Unbekannt zit. n. Pankratz, Helga: Komm Schwester, die Mauer ist auf!, in: Paul, Chris (Hrsg.): Lesbenblicke von hier nach drüben. Hohenfels 1990, S. 55–58, hier S. 57.
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7
frau anders 1989, Nr. 01, S. 1.
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8
Klässner: Als frau anders war, S. 67.
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9
Die Sozialwissenschaftlerin Eva Sänger geht davon aus, dass in einem demokratischen System mehrere Öffentlichkeiten in einem Machtverhältnis zueinanderstehen. Die DDR-Öffentlichkeit bezeichnet sie deshalb als Scheinöffentlichkeit, da abweichende Meinungen von der Öffentlichkeit ausgeschlossen wurden. Die Öffentlichkeit in der DDR diente im Wesentlichen dazu, die parteipolitische Macht aufrecht zu erhalten und deren Herrschaft zu legitimieren. Die Samisdat-Publikationen waren demzufolge die einzige Möglichkeit dieser Scheinöffentlichkeit eine Gegenöffentlichkeit entgegenzusetzen. Sänger, Eva: „Lieber öffentlich lesbisch als heimlich im DFD“ – Die Samisdat-Publikation frau anders in der DDR 1988/89. In: Lettow, Susanne / Manz, Ulrike / Sarkowsky, Katja: Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse: Erfahrungen, Politiken, Subjekte. Königstein im Taunus 2005, S. 159–184, hier S. 162.
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10
frau anders, Nr. 02, 1990, Umschlagseite.
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11
frau anders, Nr. 03, 1990, S. 20.
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12
frau anders, Nr. 02, 1990, S. 2.
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13
Mehr zur BDSM-Debatte in der Zeitschrift in: Weinberg, Lorenz: Feministische „Sex Wars“. Sexualität als Konfliktfeld lesbisch_queerer Bewegungen der 1970er-1990er Jahre im deutschsprachigen Raum, Bielefeld 2025.
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14
Gunna“: Die ‚Wende‘ für uns Lesben. in: frau anders, Nr. 02, 1990, S. 2–4.
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15
Klässner, Bärbel: Lachprobe, in: frau anders, Nr. 04, 1990, S.19–21, hier S. 20.
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16
Kreutzmann, Paula: „SindwirnichtalleLesbenundSchwestern?“ – Begegnungen zwischen ost- und westdeutschen Lesben nach dem Herbst 1989. In: Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik, Studentische Sonderausgabe 2025, Einheit und Vielheit, 37–42. Zugriff am 25.11.2025 unter https://geschichtswerkstatt-jena.de/images/stories/GW-pdf/Gerbergasse18%20Studentische%20Sonderausgabe%202025.pdf.
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17
„Runhild“: Ohne Titel, in: frau anders. Nr. 01, 1990, S. 19.
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18
Hervorhebung im Original, frau anders, Nr. 01, 1990, S. 21.
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19
Hervorhebung im Original. frau anders, Nr. 03, 1990, S. 20.
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20
frau anders, Nr. 02, 1990, S. 1.
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21
frau anders, Nr. 05, 1990, S. 21.
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22
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) waren ein beliebtes Mittel der damaligen Arbeitsämter, Personen mithilfe geringfügiger Beschäftigung aus der Arbeitslosenstatistik zu bekommen. Sie boten keine langfristige Perspektive und führten selten zu einer Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt. Nichtsdestotrotz konnten dadurch verschiedene Frauen- und Lesbenprojekte Anfang der 1990er-Jahre ihre Mitarbeiter*innen bezahlen (Bock, Jessica: Frauenbewegung in Ostdeutschland: Aufbruch, Revolte und Transformation in Leipzig 1980-2000. Halle (Saale) 2020, S. 425.).
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23
frau anders, Nr. 01, 1991, S. 1.
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24
Körzendörfer, Marinka: Politisch aktive Lesben unter dem Dach der evangelischen Kirche. Herbst 1986 bis 1989. In: Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska (Hg.): In Bewegung bleiben: 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben. Berlin 2007, S. 113–117, hier S. 116.
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25
frau anders, Nr. 04, 1993, S. 1.
Ausgewählte Publikationen
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Bühner, Maria: „Wir haben einen Zustand zu analysieren, der uns zu Aussenseitern macht“- Lesbischer Aktivismus in Ost-Berlin in den 1980er-Jahren, in: Bühner, Maria / Möhring, Maren (Hg.): Europäische Geschlechtergeschichten. Europäische Geschichte in Quellen und Essays, Stuttgart 2018, S. 111–126.
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Bühner, Maria: „Lesbe, Lesbe, Lesbe. Ein Wort mit Kampfpotential, mit Stachel, mit Courage“ - Lesbische Leben in der DDR zwischen Unsichtbarkeit und Bewegung, in: Teichert, Georg (Hg.): L(i)eben im Verborgenen: Homosexualität zwischen Stonewall und der Ehe für alle, Leipzig 2019, S. 104–115.
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Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska (Hg.): In Bewegung bleiben: 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007.
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Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt“. Queere DDR-Literatur, Halle (Saale) 2025.
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Meißgeier, Sina: Lesbische Identitäten und Sexualität in der DDR-Literatur, Berlin 2016.
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Paul, Chris (Hg.): Lesbenblicke von hier nach drüben, Hohenfels 1990.
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Rothe, Ulrike / Hernandez Garcia, Rebecca (Hg.): „Gemeinsam sind wir unerträglich“: die unabhängige Frauenbewegung in der DDR, Halle (Saale) 2023.
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Sänger, Eva: „Lieber öffentlich lesbisch als heimlich im DFD“ – Die Samisdat-Publikation frau anders in der DDR 1988/89, in: Lettow, Susanne / Manz, Ulrike / Sarkowsky, Katja: Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse: Erfahrungen, Politiken, Subjekte, Königstein im Taunus 2005, S. 159–184.
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Weinberg, Lorenz: Feministische „Sex Wars“. Sexualität als Konfliktfeld lesbisch_queerer Bewegungen der 1970er-1990er Jahre im deutschsprachigen Raum, Bielefeld 2025.

