Startseite
  • Suche
  • Leichte Sprache
Hauptnavigation ein-/ausklappen
  • Themen
  • Akteurinnen
  • Blog
  • Angebote
  • Über Uns
Hauptnavigation ein-/ausklappen
Zeitschrift Krampfader
Rechteinhaber*in: AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung
Quelle
AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung
Lizenz
Rechte vorbehalten - Freier Zugang

Die Kasseler FrauenLesben Zeitschrift Krampfader

verfasst von
  • Julia Menges
veröffentlicht 30. September 2026
Der Titel sollte anecken: 1986 suchten die Gründerinnen der Zeitschrift einen außergewöhnlichen Namen – mit Erfolg. Die Kasseler FrauenLesben Zeitschrift mit dem ungewöhnlichen Namen Krampfader berichtet bis heute über lokale Projekte und große Themen. Und ist ein Spiegel der Geschichte der bundesdeutschen und der Kasseler Frauenbewegung.
Fußnoten Ausgewählte Publikationen Links Verwandte Themen

Themen

  • Politik, Recht & Gesellschaft
  • Arbeit & Ökonomie
  • Kultur, Kunst & Medien

Ab Mitte der 1970er-Jahre und insbesondere in den 1980er-Jahren entstanden in der Bundesrepublik im Kontext der Frauenbewegungen eine Vielzahl an autonomen Publikationen. Die Zeitschriften erschienen im Selbstverlag. Die Mitarbeit in der Redaktion stand grundsätzlich jeder Interessierten – unabhängig ihrer Schreibfertigkeiten oder journalistischen Vorerfahrung – offen. Mit der Tollkirsche (1979–1981) war ein erster Versuch der Etablierung einer solchen Zeitschrift in Kassel gescheitert. Warum aber sollte eine Frauenzeitschrift nicht auch in Kassel möglich sein? Diese Frage stellte sich Kathi, eine Akteurin der Kasseler Frauenbewegung, 1985, als sie von einer Freundin aus Göttingen erfuhr, dass sich dort kurz zuvor die Zeitschrift Arzade gegründet hatte. 

Auf der Suche nach weiteren Mitstreiterinnen für dieses Projekt schaltete sie gemeinsam mit einer Mistreiterin eine Anzeige im Kasseler Alternativmagazin Stattzeitung.1<p>Vgl. Krampfader – Herstory. 10 Jahre im Rückblick, in: Krampfader, 11. Jg., 1996, H. 1, S. 4.</p> Die Idee einer Kasseler Frauenzeitschrift sprach sich zügig herum. Fünfzehn Frauen erschienen zu einem ersten Treffen, zehn von ihnen im Alter von 18 bis 40 Jahren blieben übrig.2<p>Ebenda.</p> Einige dieser Frauen hatten durch ihre Arbeit in anderen lokalen Projekten der Kasseler Frauenbewegung, wie dem Frauenhaus, bereits Fuß gefasst in der Szene, andere suchten durch dieses Projekt einen Einstieg. Zentrum des Geschehens war der Stadtteil Vorderer Westen, wo sich das FrauenLesbenZentrum noch heute befindet. 

„einprägsam, verständlich und ungewöhnlich“

Das vielfältige Repertoire an Zeitschriftentiteln damaliger Szenepublikationen diente ihnen bei der Namenssuche als „Phantasiestimulans“3<p>Vorstellung, in: Krampfader, 1. Jg., 1986, H. 1, S. 2.</p>. Sie identifizierten vier Kategorien der bestehenden Namen: Es gab Zeitschriften, die nach einem Gifttier (wie die Bielefelder Tarantel) oder einer Giftpflanze (wie die ehemalige Kasseler Frauenzeitung Tollkirsche) benannt waren, einen weiblichen Vornamen trugen (wie die Bonner Frauenzeitung Lila Lotte), oder Namen führten, die vor allem das Interesse von Bildungsbürgerinnen weckten (wie die ehemalige Berliner Frauenzeitung Anagan). Von dieser Namens-Systematik wollten sich die Kasseler Frauen absetzen. „Fakt ist, nur wenige können mit diesen Namen etwas anfangen, können ihn einordnen und verstehen und schon gar nicht sich merken.“4<p>Ebenda.</p> Vielmehr wollten sie einen Namen, der „einprägsam, verständlich und ungewöhnlich“5<p>Ebenda.</p> war. Spontan fiel der Name Krampfader. War ein Teil der Redaktion unmittelbar begeistert von dem Namensvorschlag, sorgten sich andere darum, das schmerzhafte Leiden, das vor allem Frauen betrifft, ins Lächerliche zu ziehen.6<p>Vgl. ebenda.</p> Eine Kasseler „Frauenkunstgruppe“7<p>Ebenda.</p> fand den Namen derart provokativ, dass sie sich weigerte, in einer Zeitschrift mit diesem Namen zu publizieren. Skeptikerinnen konnte allerdings mit der Erklärung begegnet werden, dass sich Krampfader mit eingeklammertem „r“ als „Kampfader“8<p>Vgl. Krampfader – Herstory. 10 Jahre im Rückblick, in: Krampfader, 11. Jg., 1996, H. 1, S. 5.</p> lesen ließe. Der Name sorgte für Gesprächsstoff – also wurde er beibehalten. Die Zeitschrift erschien unter dem Titel Krampfader – Kasseler Frauenmagazin. 

Eine Plattform für Kasseler Frauenprojekte

Die ‚Krampfies‘, wie sich die Redakteurinnen zumeist bis heute nennen, waren eng in die Netzwerke der Kasseler Frauenbewegung eingebunden.9<p>Zu diesem Befund auch: Röttger, Ulrike / Werner, Petra: Tatbestand schreiblich. Regionale feministische Zeitungen in der Bundesrepublik, in: Gruppe Feministische Öffentlichkeit (Hg.): Femina Publica. Frauen – Öffentlichkeit – Feminismus, Köln 1992, S. 35.</p> Ihre Anschrift hatte die Redaktion noch bis 2012 im Frauenbuchladen ARADIA. Im FrauenLesbenzentrum hielt die Redaktion auch ihre Treffen ab, nutzte aber auch Räumlichkeiten der Stattzeitung. Der Verkauf der Zeitschrift erfolgte in bewegungsnahen Räumen wie diesen. 

Redaktionssitzug der Zeitschrift Krampfader / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Während der Redaktion der Zeitschrift Krampfader 1988
Zeichnung zum Handverkauf der Zeitschrift Krampfader / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Zeichnung zum Handverkauf der Zeitschrift Krampfader

Die Krampfader lebte von dieser Nähe zur Bewegung. Dementsprechend war es ein wesentliches Ziel der Redakteurinnen, ein „Sprachrohr für die verschiedenen Frauenanliegen, -aktionen, -projekte“10<p>Vorstellung, in: Krampfader, 1. Jg., 1986, H. 1, S. 2.</p> zu schaffen. Dieses Versprechen lösten die Frauen mit einer eigenen ‚Projektbericht-Rubrik‘ ein. In dieser stellten sich etwa das Frauenzentrum, der Notruf, die § 218 Gruppe, das Frauenhaus, FIF (Frauen informieren Frauen), das Archiv der deutschen Frauenbewegung und die Frauenforschungs-Geschichtsgruppe vor. Vielerorts entstanden derartige feministische Zeitschriften, die lokalen Frauenprojekten eine Bühne boten, etwa die Lila Distel in Saarbrücken oder die Hamburger Frauenzeitung – kaum eine überdauerte so lange wie die Krampfader. Ein wesentlicher Teil jeder Ausgabe war für deren Texte vorgesehen. Die LeserInnen konnten auf diese Weise die Entwicklung und spezifischen Herausforderungen der diversen Kasseler Projekte mitverfolgen. In besonderem Maße gilt dies für das Kasseler Frauenhaus, das bis heute noch in der Krampfader regelmäßig über aktuelle Entwicklungen informiert. 

Die erste Ausgabe des Kasseler Frauenmagazin, so lautete der Untertitel der Krampfader, erschien im Januar 1986 (und seitdem vierteljährlich). Mit einer Auflage von 1.000 Exemplaren zählte das Magazin zu den größeren Zeitungen, andere regionale Frauenzeitschriften rangierten zwischen 300 und 1.500 Exemplaren.11<p>Vgl. Röttger, Ulrike / Werner, Petra: Tatbestand schreiblich. Regionale feministische Zeitungen in der Bundesrepublik, in: Gruppe Feministische Öffentlichkeit (Hg.): Femina Publica. Frauen – Öffentlichkeit – Feminismus, Köln 1992, S. 26.</p> Für ein Heft zahlten LeserInnen zu Beginn 4 DM, Anfang der 1990er-Jahre stieg der Stückpreis auf 5 DM. Heute kostet ein Exemplar 5 Euro. Von der Redaktionsarbeit konnten die Frauen indes zu keinem Zeitpunkt leben.

Titelseite der ersten Nummer der Zeitschrift Krampfader 1986 / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Titelseite der ersten Nummer der Zeitschrift Krampfader 1986
Inhaltsverzeichnis der ersten Nummer der Zeitschrift Krampfader / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Inhaltsverzeichnis der ersten Nummer der Zeitschrift Krampfader 1986

„Krisen, Krisen, Krisen“

Die Projektbericht-Rubrik verschwand Anfang der 1990er-Jahre in ihrem ursprünglichen Umfang fast gänzlich. Das Verschwinden ist gleichzeitig Ausdruck einer Umbruchphase der Frauenbewegungen insgesamt und wurde in einer Ausgabe kommentiert mit „Krisen, Krisen, Krisen“12<p>Wir über uns, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 1, S. 6.</p>. Denn viele der in den 1970er- und 1980er-Jahren entstandenen Projekte waren, trotz zum Teil anhaltender Finanzierungssorgen, fest verankerter Teil der lokalen Infrastruktur oder hatten inzwischen ihre Arbeit eingestellt.13<p>Zur Entstehung und Entwicklung der Neuen Frauenbewegung: Ilse Lenz, Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung, Wiesbaden 2010, S. 19–42.</p>

Dieser Umbruch äußerte sich im Kasseler Frauenmagazin konkret in einer „Erscheinungskrise“14<p>Wir über uns, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 1, S. 6.</p>. Dazu zählte zum einen die „technische Seite von Produktion und Vertrieb“15<p>Ebenda.</p>. Der Redaktionsraum war ihnen vonseiten der Stattzeitung wegen Eigenbedarf gekündigt worden und „die Verkaufszahlen [stimmten] genauso wenig wie die Finanzen“.16<p>Ebenda, S. 7.</p> Zum anderen stellten die ‚Krampfies‘ fest, dass es „viel ungeklärtes im gemeinsamen Selbstverständnis und Miteinander in unserer Zeitungsredaktion“17<p>Ebenda, S. 6.</p> gab, das unmittelbar mit dem Umbruch der Bewegungen selbst zusammenhing. Sie vernahmen einen „Frauenbewegungsfrust“ und vermissten auch unter den einst in Projekten engagierten Frauen ein „gemeinsames politisches Handeln“, „sich einzumischen und unbequem zu sein“.18<p>Ebenda, S. 7.</p>

Mitte der 1990er-Jahre folgte ein Versuch, dieser Krise zu begegnen. Er bestand darin, eine LeserInnen-Befragung über Wünsche und Erwartungen an die Krampfader durchzuführen. Dieses Vorgehen entsprach auch ihrem ursprünglichen Anspruch, ein „Sprachrohr“19<p>Vorstellung, in: Krampfader, 1. Jg., 1986, H. 1, S. 2.</p> der Bewegung zu sein, und aktiv mit anderen Frauen und LeserInnen in einen Austausch zu treten. Während dies auf institutioneller Ebene gut funktionierte, war die Resonanz auf Beiträge und Aufrufe zur Diskussion von Beginn an ernüchternd für die ‚Krampfies‘ – so auch nun bei der Erhebung.20<p>Vgl. Fragebogenauswertung, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 2, S. 15.</p> Neue Anregungen – und vor allem repräsentative Ergebnisse – kamen nicht zustande. 

Kontinuität und Wandel

Titelseite der Zeitschrift Krampfader 15.01.1996 / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Titelseite der Zeitschrift Krampfader 15.01.1996

Offen thematisierten die ‚Krampfies‘, dass sie nicht sicher waren, ob und wie es für das Magazin weitergehen würde.21<p>Vgl. Liebe Leserinnen, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 1, S. 3.</p> Auch zogen sich einige Frauen von der Mitarbeit zurück. Ein darauffolgender Aufruf zur Mitarbeit war indes erfolgreich, vier neue Frauen schlossen sich der Redaktion an.22<p>Ebenda.</p> Es zeigte sich, dass ein solches Projekt maßgeblich vom Engagement einzelner Akteurinnen abhing, die ein Projekt gestalten und voranbringen und Themen setzen. Anfang 1995 gab sich die Krampfader mit dem neuen Untertitel Kasseler FrauenLesben Zeitschrift ein neues Image. Dieses lösten sie auch dadurch ein, dass sie sich mit dem Alltag von Lesben auseinandersetzten, unter anderem mit Gewalterfahrungen.

 

Mit der Diversifizierung der Lesbenbewegung erfuhr auch die Krampfader in den 1990er-Jahren eine spürbare Ausweitung ihrer Themen.23<p>Vgl. Ilse Lenz, Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung, Wiesbaden 2010, S. 1015–1018.</p> So gab es 2003 Überlegungen, die Zeitschrift auch bundesweit zu vertreiben, „weil wir festgestellt haben, dass die meisten unserer Themen bundesweit gültig sind und wir die politische Landschaft bundesweit beleben wollen“24<p>In eigener Sache, in: Krampfader, 18. Jg., 2003, H. 3, S. 3.</p>. Dieser Schritt hatte sich bereits zuvor im Inhalt angedeutet, da der Lokalbezug zugunsten bundesdeutscher Themen stetig abnahm. Beispielsweise befassten sich zahlreiche Beiträge mit gesellschaftlichem Rassismus und der Asyldebatte in den 1990ern. Gleichzeitig berichtete die Krampfader ab der Jahrtausendwende verstärkt über Internationales, etwa den Irakkrieg und die Frauenbewegung in der Türkei.

Die Krampfader zeichnete von Beginn an ihre Nähe zur lokalen Kasseler Frauenbewegung aus. Die Verbindung von Kontinuität und Anpassungsfähigkeit der Redaktionen begründete den Erfolg der Kasseler FrauenLesben Zeitschrift. So bedient die Zeitschrift bis heute vermeintlich alte, aber noch immer aktuelle Themen wie Gewalt gegen Frauen. Gleichzeitig nahm sie stets neue Themen in ihr Repertoire mit auf, etwa Frauen mit Behinderungen und die Folgen der Hartz-Reform für Frauen. Mit diesem Profil hat sich die Krampfader im unübersichtlichen Feld der FrauenLesben-Zeitschriften als einzige autonome Publikation erhalten können, die seit den 1980er-Jahren bis heute erscheint.25<p>Vgl. Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska: Kämpfe und Konflikte um Macht und Herrschaft. Lesbenbewegung in der BRD der 80er Jahre, in: Dies. (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007, S. 153.</p>

 

Veröffentlicht: 30. September 2026
Lizenz (Text)
CC BY-SA 4.0

Verfasst von:

Julia Menges

Julia Menges ist Historikerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Kassel. Ihr Forschungsinteresse gilt Gewalt gegen Frauen sowie transnational vergleichender westeuropäischer Geschichte mit einem Schwerpunkt im 20. Jahrhundert.

Empfohlene Zitierweise

Menges, Julia (2026): Die Kasseler FrauenLesben Zeitschrift Krampfader, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/die-kasseler-frauenlesben-zeitschrift-krampfader
Zuletzt besucht am: 15.10.2026
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Rechteangabe
  • Menges, Julia
  • Digitales Deutsches Frauenarchiv
  • CC BY-SA 4.0

Im Rahmen eines DDF-geförderten Projektes mit

  • AddF – Archiv der deutschen Frauenbewegung

Weitere Informationen zum DDF-Projekt:

  • Blogbeitrag zum DDF-Projekt des AddF Kassel

Fußnoten

  1. 1

    Vgl. Krampfader – Herstory. 10 Jahre im Rückblick, in: Krampfader, 11. Jg., 1996, H. 1, S. 4.

  2. 2

    Ebenda.

  3. 3

    Vorstellung, in: Krampfader, 1. Jg., 1986, H. 1, S. 2.

  4. 4

    Ebenda.

  5. 5

    Ebenda.

  6. 6

    Vgl. ebenda.

  7. 7

    Ebenda.

  8. 8

    Vgl. Krampfader – Herstory. 10 Jahre im Rückblick, in: Krampfader, 11. Jg., 1996, H. 1, S. 5.

  9. 9

    Zu diesem Befund auch: Röttger, Ulrike / Werner, Petra: Tatbestand schreiblich. Regionale feministische Zeitungen in der Bundesrepublik, in: Gruppe Feministische Öffentlichkeit (Hg.): Femina Publica. Frauen – Öffentlichkeit – Feminismus, Köln 1992, S. 35.

  10. 10

    Vorstellung, in: Krampfader, 1. Jg., 1986, H. 1, S. 2.

  11. 11

    Vgl. Röttger, Ulrike / Werner, Petra: Tatbestand schreiblich. Regionale feministische Zeitungen in der Bundesrepublik, in: Gruppe Feministische Öffentlichkeit (Hg.): Femina Publica. Frauen – Öffentlichkeit – Feminismus, Köln 1992, S. 26.

  12. 12

    Wir über uns, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 1, S. 6.

  13. 13

    Zur Entstehung und Entwicklung der Neuen Frauenbewegung: Ilse Lenz, Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung, Wiesbaden 2010, S. 19–42.

  14. 14

    Wir über uns, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 1, S. 6.

  15. 15

    Ebenda.

  16. 16

    Ebenda, S. 7.

  17. 17

    Ebenda, S. 6.

  18. 18

    Ebenda, S. 7.

  19. 19

    Vorstellung, in: Krampfader, 1. Jg., 1986, H. 1, S. 2.

  20. 20

    Vgl. Fragebogenauswertung, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 2, S. 15.

  21. 21

    Vgl. Liebe Leserinnen, in: Krampfader, 9. Jg., 1994, H. 1, S. 3.

  22. 22

    Ebenda.

  23. 23

    Vgl. Ilse Lenz, Die Neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung, Wiesbaden 2010, S. 1015–1018.

  24. 24

    In eigener Sache, in: Krampfader, 18. Jg., 2003, H. 3, S. 3.

  25. 25

    Vgl. Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska: Kämpfe und Konflikte um Macht und Herrschaft. Lesbenbewegung in der BRD der 80er Jahre, in: Dies. (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007, S. 153.

Ausgewählte Publikationen

  • Gruppe Feministische Öffentlichkeit (Hg.): Femina Publica. Frauen – Öffentlichkeit – Feminismus, Köln 1992.
  • Dennert, Gabriele / Leidinger, Christiane / Rauchut, Franziska: Kämpfe und Konflikte um Macht und Herrschaft. Lesbenbewegung in der BRD der 80er Jahre, in: Dies. (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007, S. 126–159.
  • Franka Fieseler: Vernetzte Netze – vielfältige Foren. Zur Geschichte lesbisch-feministischer Zeitschriften in Deutschland, in: Susemichel, Lea / Rudigier, Saskya / Horak, Gabi (Hg.): Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream, Königstein/Taunus 2008, S. 134–150.
  • Katharina Lux, Von der Produktivität des Streits – Die Kontroverse der Zeitschriften Courage, Die Schwarze Botin und Emma. Überlegungen zur Konfliktgeschichte der Frauenbewegung, in: feministische Studien, 2017, H. 1, S. 31–50.
  • Beins, Agatha: Liberation in Print. Feminist Periodicals and Social Movement Identity, Athens 2017.

Links

  • Link zur Webseite bzw. zum Vertrieb der Krampfader https://feminismus-zeitung.de/kabo
  • Hamburger Frauenzeitung /themen/hamburger-frauenzeitung
  • Lila Distel – Donna Wetter /themen/lila-distel-und-donna-wetter-zwei-regionale-frauenzeitungen
  • Frauenzeitung – Frauen gemeinsam sind stark /themen/selbstvergewisserung-und-gemeinsames-forum-frauenzeitung-frauen-gemeinsam-sind-stark
  • efa (emazipation frauen argumente). Zeitschrift der neuen Frauenbewegung /themen/efa-emanzipation-frauen-argumente-zeitschrift-der-neuen-frauenbewegung
  • Die Zeitschrift Courage /themen/die-zeitschrift-courage

Schlagworte

  • Frauen
  • Lesben
  • Frauenbewegung
  • Lesbenbewegung
  • Kommunikation
  • Presse
  • Öffentlichkeit
  • Politik
  • Gesellschaft

Teilen auf

  • Inhalt auf X (Twitter) teilen
  • Inhalt auf Facebook teilen

Verwandte Themen

Foto der Rücken der Ausgaben der Ariadne 75 - 79

Ariadne – Zeitschrift für Frauen- und Geschlechtergeschichte

Verfasst von
Cornelia Wenzel
Seit 1985 gibt das Archiv der deutschen Frauenbewegung die Zeitschrift Ariadne heraus. Sie verbindet wissenschaftlichen Anspruch mit bildreichem Layout, präsentiert Forschungsergebnisse und Diskurse ebenso wie Originaldokumente und wird so zum Leitfaden im Labyrinth der historischen Frauenbewegung.
Teaserbild_Intersektionale Bewegungsgeschichten

Ein archiv-aktivistischer Versuch: Auf den Spuren intersektionaler Bewegungsgeschichte(n) in Frankfurt am Main

Verfasst von
Marie-Theres Stickel
Bewegungsarchive öffnen erinnerungspolitische Perspektiven und geben Raum für einen generationenübergreifenden, widerständigen, kollektiven Austausch als archiv-politische Praxis. Doch wie kann an intersektionale Bewegungspraxen erinnert werden? Eine Betrachtung aus Frankfurt am Main.
Cover der ersten Ausgabe des Frankfurter Frauenblatt 1978

Die Zeitschrift Frankfurter Frauenblatt

Verfasst von
Franca Feil
Das Frankfurter Frauenblatt war von 1978 bis 1992 die einzige regionale feministische Zeitschrift im Rhein-Main-Gebiet. Die über 100 Hefte geben einen detaillierten Einblick in die neue Frauenbewegung in Frankfurt, den Redaktionsalltag und die bei der ehrenamtlichen Produktion einer Zeitschrift zu bewältigenden Hürden.
Zeitschrift Mathilde Cover-Mix

Die Frauenzeitschrift MATHILDE

Verfasst von
Bettina Bergstedt
Die MATHILDE, das nicht-kommerzielle Frauenmagazin aus Darmstadt, war eine ehrenamtlich produzierte Print-Zeitschrift von Frauen für Frauen. Seit 1992 erschien sie mit sechs Ausgaben pro Jahr – über 30 Jahre lang. Obwohl sie sich zunehmend professionalisierte, wurde sie Ende 2024 eingestellt.
Titelblatt der Erstausgabe frau anders 1989

Die Zeitschrift frau anders

Verfasst von
Paula Kreutzmann
Die von 1989 bis 1993 erschienene Lesbenzeitschrift frau anders galt als Sprachrohr lesbischer Bewegungen in der DDR und Ostdeutschland. Heute ist sie eine der wichtigsten Quellen, um die ostdeutsche Lesbenbewegung der Wendezeit zu verstehen.
Flugblatt mit der Überschrift "Frauen aus Naturwissenschaft und Technik treffen sich in Hamburg 6.-8.1.1978"

Technotopia: Technikutopien und Technikkritik in der Neuen Frauenbewegung

Verfasst von
Berit Schallner
Der Umgang mit Technik und technischer Innovation wurde in der Neuen Frauenbewegung von Anfang an lebhaft diskutiert. Vor allem Frauen aus den naturwissenschaftlichen und technischen Berufen traten früh für eine kritische Aneignung technischer Errungenschaften ein.
  • Logo IDA Dachverband
  • Gefördert von: Logo Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • Red Dot Design Award 2019
    • iF Design Award 2019
Startseite
© 2026 Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist ein interaktives Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland.
  • Kontakt & Impressum
  • Presse
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheit

Folgen Sie uns

  • X
  • Facebook
  • Instagram
  • RSS-Feed