Die Frauenzeitschrift MATHILDE
Prolog
Im Spätherbst 1992 erschien die erste Ausgabe der MATHILDE (Nov./Dez.1992) mit dem schönen, aber unspektakulären ersten Satz im Editorial: „Liebe Frauen, das Jahr geht zu Ende, aber WIR fangen an.“1 Dies war der Auftakt für eine Frauenzeitung, die alle zwei Monate erschienen ist und sich immerhin 32 Jahre lang gehalten hat, mit Höhen und Tiefen, Auszeichnungen und Ehrungen, vielen Wechseln in der Redaktion und einem letzten Sonderheft, unterstützt vom Frauenbüro Darmstadt2. Damit wäre auch schon der Grund für das Aus des Magazins Ende 2024 benannt: Die MATHILDE, ausschließlich getragen vom Verein Mathilde e.V., hatte kein finanzielles Polster mehr.3 Die Gründe: Druck- und Portokosten sind kontinuierlich, aber besonders in den letzten Jahren rasant gestiegen, nur wenige neue Abonnent*innen kamen hinzu, manche treuen Abonnent*innen fielen altersbedingt weg – und bei doch überschaubarer Reichweite (Auflage zwischen 500 und 1000) konnten über mehrere Aufrufe4 in der Zeitschrift zwar Förder*innen und Spender*innen gefunden werden, aber eben nicht genug. Die erste Ausgabe hat pro Heft 3,50 DM gekostet, die späteren 5,50 Euro – für die laufenden Kosten war das zu wenig. Das Editorial des letzten Heftes endet dennoch mit den Worten: „Leider geht für uns – und Sie als Leser:innen – eine kleine Ära zu Ende […] wir [...] hoffen, Sie nächstes Jahr in einem anderen Format wiederzusehen. Kämpfen Sie weiter! Ihre MATHILDE-Redaktion.“5
Die Idee
Die Idee, eine Frauenzeitung zu gründen, brachte die Buchhändlerin Anja Spangenberg nach Darmstadt. Erste Erfahrungen hatte sie bei der Düsseldorfer Frauenzeitung LaLiBerta gesammelt, „um dann meine Energie […] in eine Frauenzeitung für die hiesige Region zu stecken“6.
Der große Boom von Frauenzeitungen hatte bereits 1976 eingesetzt, als sich die autonome Frauenbewegung ausdifferenzierte und professionalisierte7. Die Courage (1976–1984) und EMMA (seit 1977) wurden in dieser Zeit erstmals herausgebracht. Viele kleinere Blätter kamen und gingen, ein Großteil von ihnen war regional orientiert8 wie die 1989 gegründete LaLiBerta9 – so auch die MATHILDE.
‚Kraft‘ und ‚Kampf‘: Zur Namensgebung
Auf Seite drei des ersten Heftes stehen unter der Überschrift ‚MATHILDE – der Name‘10 einleitende Worte über die Intention der MATHILDE. Sie sei eine Zeitung „von Frauen für Frauen“, sie sollte „interessant und Sprachrohr für möglichst viele Frauen“11 in und um Darmstadt sein, keine Frauengruppe solle sich ausgeschlossen fühlen. Entsprechend wurde ein Name gesucht und gefunden: Mathilde. So hatte die Großherzogin von Hessen und bei Rhein (1813–1862) mit Residenz in Darmstadt geheißen – musisch gebildet und Wohltäterin der Armen und Kranken. Nach ihr wurden öffentliche Plätze und Straßen benannt. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Selbstbewusstsein und die Bedeutung des Namens (maht: Macht, Kraft; hiltja: Kampf) gaben den Ausschlag für die Titelgebung des neuen Magazins: die mit aller Macht Kämpfende.12
Inhaltliche Aufstellung
„Wir sind 15 Frauen, die für und mit Euch die Augen und Ohren offenhalten, um Euch über das Stadt- und Kulturbild von Darmstadt und den Landkreis zu informieren“, war im ersten Heft über die inhaltliche Ausrichtung der MATHILDE zu lesen. Neben „dem Kulturellen“ sollte es zentral um „die von Frauen geleistete Arbeit“ gehen, ein Thema, dem sich das Heft Nr. 1 umfänglich widmet.
Von Beginn an gliedert sich die Zeitschrift in einen ersten Teil, den Schwerpunkt (Nr. 1 ‚Frau & Arbeit‘, Nr. 2/1993 ‚Kultur ist auch weiblich‘ u. a.), hinzu kamen anfangs bei insgesamt 41 (später 43 Seiten) ein zweiter Teil mit einem bis zu zehn Seiten langem Terminkalender mit Ausstellungen von Darmstadt bis Wiesbaden und Frankfurt, Seminaren und festen Adressen13, einige Seiten Regionales. Neben dem Programm zum Internationalen Frauentag mit ‚Lila Rezepten‘ mit Rotkohl oder roten Rüben14 wies ein anderer Artikel auf die ‚Darstellungen von Gewalt in der Öffentlichkeit‘ hin, etwa am Beispiel von Grafiken des Künstlers Alfred Hrdlicka im Hessischen Landesgericht Darmstadt (Darstellung einer Vergewaltigung), mit der Aufforderung, doch alternativ Künstlerinnen mit öffentlichen Bildaufträgen zu betrauen – zumal eine der gesellschaftskritischen, völlig gewaltfreien, jedoch als provokant wahrgenommenen Fotografien der Wanderausstellung Ästhetik im Alter der international bekannten Darmstädter Künstlerin Annegret Soltau in zwei Städten abgehängt worden war.15
Viele Artikel beschäftigen sich mit Gelderkürzungen für Frauen-Hilfsprojekte, regelmäßig werden die Ausstellungen der Frauenmuseen in Bonn und Wiesbaden und Bücher unter den Rubriken Kultur und Literatur besprochen, darauf folgen Kurzmeldungen sowie Leserinnen*post und Kleinanzeigen. Im Heft Nr. 22/1996 wird auf die erste Ausgabe der Zeitung der Feministischen Partei DIE FRAUEN hingewiesen und darauf, dass Darmstadt mit Frauenstadtrundgängen Eingang in die Broschüre Miß Marples Schwestern (Lila Archiv Berlin) gefunden hat. In der Zeitung wurde behandelt, wofür sich die Redaktionsfrauen interessierten, darunter finden sich Texte mit Witz, mit Schlagkraft und mancher Artikel fiel auch mal weniger ‚feministisch‘ aus.
Eine politisch-programmatische Standortbestimmung der MATHILDE-Redakteurinnen war nach wie vor nicht vorgesehen und die Redakteurin und Mitbegründerin der MATHILDE, Barbara Obermüller16, erinnert sich, dass sie sich mit wenigen Mitstreiterinnen in Sachen ‚Feminismus‘ auch mal auf einsamem Posten fühlte: Bei Recherchen wurden oft Quellen von Männern genannt, obwohl es auch Literatur von Frauen* gab, auch kam mancher Beitrag ins Magazin, der sich nicht dezidiert auf Frauenproblematiken bezog.
Die Frauenzeitschrift gewann dennoch an Kontur. Der erste Teil (Schwerpunkt) wurde deutlich überregionaler und nahm rund die Hälfte des Magazins ein. Immer mehr Rubriken (zum Beispiel Politik, Gesellschaft, Regionales, Kultur, Herstory) im zweiten Teil sorgten dort für mehr Struktur. Feste Rubriken mit dafür fest verantwortlichen Redakteurinnen waren in den letzten Jahren Preise & Ehrungen, Über den Tellerrand (Meldungen aus aller Welt), Frauen & Finanzen, Essen & Trinken, Veranstaltungskalender und ‚MATHILDE fragt…‘ (ein kurzweiliges Interview mit einer im Bereich Frauenrechte engagierten Person).
Der feministische Diskurs und die Beschäftigung mit der Frauengeschichte im Osten der Bundesrepublik blieben weitestgehend außen vor17, die Themen der Westfrauen wie Beruf und Kind, Alleinerziehende, das Stigma ‚Rabenmutter‘, berufliche Gleichstellung und Chancengleichheit blieben die Grundthemen; auch lesbische Perspektiven kamen vor, standen aber nicht im Vordergrund. Gewalt gegen Frauen war durchweg ein wichtiges Thema sowie die entsprechende Rechtslage18, die Frauen davor schützen sollte, auch Umwelt und Nachhaltigkeit rückten mit zunehmender gesellschaftlicher Relevanz in den Fokus; kulturelle Themen wie Reisen, Kunst, Literatur blieben.
In den letzten fünf, sechs Jahren kamen immer mehr junge Frauen* zur MATHILDE, ältere schieden aus. Das brachte auch andere Inhalte. Viele der Neuen studierten noch, zu der vormals eher mehrheitsgesellschaftlich weißen Perspektive kamen migrantische und queerfeministische Perspektiven, der Blick wurde vielfältiger. Vereinzelte ältere Redakteurinnen sahen jedoch den ‚Frauenaspekt‘ in Gefahr, sollten zunehmend Artikel gedruckt werden, die sich beispielsweise vor allem gegen Rassismus positionierten – es wurde eine Verwässerung der originär feministischen Ausrichtung befürchtet. Doch für die jungen Frauen* mit intersektionalem Hintergrund war eine Beschäftigung auch mit Themen wie etwa Rassismus etc. selbstverständlich. Dies führte dazu, dass der Ruf nach einer politischen Positionierung vor dem Hintergrund eines sich zunehmend diversifizierenden Feminismus’19 immer lauter wurde. So orientierte sich die MATHILDE in den letzten Jahren über den Feminismus der zweiten Generation hinaus stärker an den Fragen des Feminismus und der Frauenpolitik im globalen Kontext. Die 1998 entstandene Website erhielt einen neuen Eingangstext über das Selbstverständnis, außerdem setzte die Redaktion auch auf Social Media, es erfolgte ein Facebook- und ein Instagram-Auftritt. 2024, in ihrem letzten Erscheinungsjahr, positionierte sich die MATHILDE schließlich als intersektionales Magazin.20
Strukturen und Arbeitsweisen
Die Redaktion umfasste in der Regel zwischen 15 und 20 Redaktionsfrauen*, der Verein Mathilde e.V. hatte 25 bis 35 Mitglieder. Zu den wöchentlichen Sitzungen kam ein fester Kreis von sieben bis zwölf Frauen*, darunter viele junge Frauen* aus Frankfurt oder Wiesbaden, die häufig online an den Sitzungen teilnahmen. Während der Corona-Pandemie musste generell auf Online-Meetings umgestellt werden, was auch nach Aufhebung der Kontaktsperren von manchen Redaktionsmitgliedern beibehalten wurde; in persona waren oft nur noch drei bis sechs Frauen* anwesend, die Kommunikation wurde dadurch unverbindlicher.
Während sich in den ersten Jahren eine relativ konstante Gruppe persönlich traf und die Artikel für die Zeitung für das Layout für den Druck noch eigenhändig zusammenklebte, reihum redigierte und gemeinschaftlich das Layout gestaltete, wurde mit Margret Simon auf die Nutzung von Computern umgestellt, fortgesetzt von Gabriele Merziger, Lydia Bauer und anderen. Das Heft 119 erschien erstmals mit farbigen Fotografien. Mit Jutta Schütz ging das gesamte Lektorat 2009 an eine professionelle Journalistin, die anbot, darüber hinaus das Redigieren der Artikel und die Pressearbeit zu übernehmen. Die Grafikerin Tamara Walter kam als Fachfrau hinzu und erhielt als Erste ein Honorar pro Heft für das Layout. Gundula Pause übernahm die Vereinsarbeit. Es wurde unter anderem ein Projekt mit dem Frauenbüro21 organisiert, jährlich wurden Schreibseminare für die (Laien-)Autor*innen angeboten, 2015 stiftete MATHILDE als Patin einen Stolperstein für die ermordete Jüdin Eva Ernestine Siesel22. 2016 wurde die MATHILDE mit dem Ehrenpreis des Dagmar-Morgan-Preises23 ausgezeichnet, 2017 mit der Verdienstplakette der Stadt Darmstadt24.
Die MATHILDE war in der Stadt und der öffentlichen Wahrnehmung durchaus angekommen, es kamen aber nur wenige neue Abonnent*innen hinzu – und die Redaktion schrumpfte. So gab es schon in diesen Zeiten personelle und finanzielle Engpässe (Hilferuf ‚Save me!‘)25, weshalb (Fundraising-)Konzerte (etwa mit Musik von Komponistinnen) und andere Veranstaltungen organisiert wurden. 2018 übernahm die Journalistin Bettina Bergstedt bis zum letzten Heft Ende 2024 das Lektorat und das Redigieren, bald darauf brachte die Grafikerin Rebekka Degott (und weitere Grafikerinnen) frischen Wind ins nunmehr kreative und viel beachtete Layout. Wie die Layouterinnen erhielt fortan auch die Lektorin ein Honorar26.
Mit Jutta Schütz und Bettina Bergstedt gab es damit ein Lektorat ‚aus einer Hand‘, da dort alle Texte zusammenliefen. Das Heft wurde professioneller und erlangte in den letzten Jahren noch einmal mehr Stringenz mit gut ausgeleuchteten Schwerpunkten (historisch, theoretisch, persönlich) und Überregionalität. Ein großes Fest zum 30-jährigen Jubiläum fand im Jahr 2022 statt und eine Lesung mit der Autorin und Journalistin Antje Schrupp.
Basisdemokratie und Konfliktpunkte
Formal gab es keine Hierarchien, Entscheidungen wurden basisdemokratisch gefällt. Entsprechend der Arbeitsabläufe ließ sich das in den ersten Jahren der MATHILDE auch gut umsetzen. In den späteren Jahren gingen Artikel, wenn es zwischen Lektorin und Autorin keine Einigung gab, an die ‚Kommission für strittige Texte’, die über den Text entschied, um Transparenz und Objektivität zu wahren.
Bis zum letzten Heft wurde das Titelbild gemeinschaftlich ausgesucht, das erste und später das fertige Layout ging an alle Redaktionsfrauen in die Runde, über letzte wichtige Entscheidungen wurde nach wie vor im Team abgestimmt.
Epilog
Für viele der schreibenden Redaktionsmitglieder war gerade in der Anfangszeit die Mitarbeit bei der MATHILDE ein wichtiger Schritt Richtung Selbstermächtigung. Für die jüngere Generation war sie hilfreich bei der persönlichen gesellschaftlichen Positionierung und für viele Studierende eine Möglichkeit, sich auszuprobieren und zu lernen.
Seit der letzten Ausgabe Ende 2024 befindet sich der Trägerverein des MATHILDE-Frauenmagazins in Auflösung. Diese Entscheidung löste großes Bedauern aus, außerhalb, aber auch innerhalb der Redaktion – trotz Geldknappheit und ständigem Zeitdruck (viele Redakteurinnen waren fest in Beruf und Studium eingebunden), die die Arbeit in der Redaktion geprägt hatten. Es fehlte zudem an Marketing-Know-How, außerdem scheiterte eine Umstellung der MATHILDE auf ein digitales Format aus Kostengründen, an Zeitmangel und Fachkompetenz in diesem Bereich. Die Website, vom Verein finanziert, wurde im Zuge seiner Auflösung Anfang 2026 gelöscht. Und dennoch: Der Gedanke, irgendwann wieder eine MATHILDE, in welcher Form auch immer, herauszubringen, ist mit ihrem jetzigen Aus nicht aufgehoben (s. Prolog). Ein kleiner Kreis von Redakteur*innen ist über eine mögliche Fortführung noch immer locker im Gespräch.
Verfasst von:
Empfohlene Zitierweise
- Bergstedt, Bettina
- Digitales Deutsches Frauenarchiv
- CC BY-SA 4.0
Fußnoten
-
1
MATHILDE, H. 1, S. 1, Editorial.
-
2
MATHILDE, H. 192, Sonderheft: ‚Istanbul-Konvention‘, Editorial, anlässlich des Aktionstags ‚Nein zu Gewalt an Frauen‘ am 25. November 2024, S. 3.
-
3
MATHILDE, H. 192, Artikel ‚Ein Abschied und ein Neuanfang‘, S. 43.
-
4
Ebenda; außerdem: MATHILDE Nr. 188, ‚Women & Crime‘, S. 43 u. a.
-
5
MATHILDE, H. 192, S. 43.
-
6
MATHILDE, H. 26, S. 1, Rubrik: ‚MATHILDEN stellen sich vor‘.
-
7
Ebenda.
-
8
Schallner, Berit: Neue Zöpfe und Das Lächeln der Medusa: Zeitschriften der Neuen Frauenbewegung in der BRD der 1970er und 1980er Jahre Digitales Deutsches Frauenarchiv, abgerufen a, 12.12.2025 unter https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/zeitschriften-der-neuen-frauenbewegung-der-brd-der-1970er-und-1980er.
-
9
Zehn Fragen an Gabriele Bischoff – duesseldorf queer, abgerufen am 12.12.2025 unter unter https://www.duesseldorf-queer.de/zehn-fragen-gabriele-bischoff/. G. Bischoff war Mitbegründerin der LaLiBerta.
-
10
Nicht zu verwechseln ist die Darmstädter Zeitung mit der Hamburger MATHILDE: Hamburger Lesbenzeitung, gegründet 1995), Mathilde: Hamburger Lesbenzeitung - Spezialbibliotheken Region Zürich, Mathilde: Hamburger Lesbenzeitung, Herausgeberin: Intervention e.V., Hamburg, 1995-1996, online-Abfrage am 12.12.2025 unter https://slsp-rzh.primo.exlibrisgroup.com/discovery/fulldisplay/alma990109507260205526/41SLSP_RZH:Sozialarchive_TP2.
-
11
MATHILDE H. 1, S. 3.
-
12
Alle Zitate unter dem Kapitel ‚Namensgebung‘ in: MATHILDE, H. 1, S. 3.
-
13
Zu der Zeit hatten selbst einige Ortschaften im Odenwald noch, unabhängig von Selbsthilfegruppen und anderen Treffs, ihr eigenes Frauencafé, z. B. Babenhausen, Roßdorf, Weiterstadt, Reinheim, siehe MATHILDE, 1995, H. 15.
-
14
MATHILDE, 1995, Heft Nr. 15, S. 28.
-
15
Ebenda, S. 30.
-
16
Barbara Obermüller war Mitbegründerin der MATHILDE und Redaktionsmitglied von der ersten bis zur letzten Ausgabe, außerdem 1995 Mitbegründerin der Feministischen Partei DIE FRAUEN und als ihre Vertreterin im Stadtparlament in Darmstadt vertreten.
-
17
Stitz, Melanie: Ungleiche Schwestern – Frauenbewegung seit 1989. Feminismus versus Gleichberechtigung?, abgerufen am 12.12.2025 unter https://www.bpb.de/themen/gender-diversitaet/frauenbewegung/35296/ungleiche-schwestern-frauenbewegung-seit-1989/#node-content-title-0.
-
18
1996 Verabschiedung des Gesetzes zur Gewalt in der Ehe, 1997 Strafe für Vergewaltigung in der Ehe, 2002 Gewaltschutzgesetz, Istanbul-Konvention, siehe MATHILDE, H. 167 ‚Gewalt‘.
-
19
Skiba, Maria Elisabeth: Von Privilegien zu Solidarität. Eine Analyse der Inklusion marginalisierter Stimmen in feministischen Bewegungen, Bachelorarbeit im Studiengang Kultur- und Medienpädagogik, S. 21, abgerufen am 17.12.2025 unter https://repo.bibliothek.uni-halle.de/bitstream/1981185920/120806/1/SkibaMaria_Von%20Privilegien%20zu%20Solidarit%C3%A4t.pdf.
-
20
Siehe aktuelle Website, abgerufen 18.12.2025: ‚Das MATHILDE Magazin - Intersektional und nicht-kommerziell. Aus Darmstadt für das Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus‘.
-
21
Benefizkonzerte, die der MATHILDE und einem Denkmal für Luise Büchner (organisiert vom Frauenbüro und der Luise Büchner-Gesellschaft e.V.) in Darmstadt.
-
22
Nähere Informationen unter folgendem Link: https://dfg-vk-darmstadt.de/Lexikon_Auflage_2/DaOdNS_Darmstaedter_Jued_Buergerinnen_u_Buerger_dep_n_Theresienstadt_am_27091942.htm.
-
23
Am 18. März 2016 wurde die MATHILDE im Historischen Rathaus in Pfungstadt mit dem Dagmar-Morgan-Preis 2016 in der Kategorie ‚Druckerschwärze Ehrenpreis‘ ausgezeichnet.
-
24
Am 18. Dezember 2017 erhält das MATHILDE-Team die Bronzene Verdienstplakette der Stadt Darmstadt.
-
25
Auf den Hilferuf ‚Save me!‘ in Heft Nr. 151 meldeten sich viele interessierte Frauen zur Mitarbeit und etliche sind bis zum Schluss geblieben. Nach einmaligem Aussetzen konnte die MATHILDE im März 2018 mit Heft Nr. 152 wieder erscheinen.
-
26
Die Honorare pro Heft beliefen sich auf 350 bis 500 Euro (Layout) und 400 Euro für das Lektorat.


