Dass Frauen auch Anfang der 1990er-Jahre in der Geschichtsforschung nur am Rande vorkommen, wollen acht Dresdnerinnen ändern. Gemeinsam gründen sie 1995 den Verein zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte (VEDFG) und das Projekt FrauenStadtArchiv Dresden (FSA). Diesem Auftakt der eigenen Sammlungsgeschichte widmet sich ein DDF-Projekt des heutigen F*SA.
In den 1970er-Jahren prägen zahlreiche Musikprojekte den Klang der westdeutschen Frauenbewegung. Mittendrin Monika Jaeckel – Musikerin, Soziologin, langjährige feministische Aktivistin. In einem DDF-Projekt erschließt der Berliner Spinnboden Lesbenarchiv und -bibliothek ihren privaten und musikalischen Nachlass.
1975 erklärten die Vereinten Nationen das Internationale Jahr der Frau – ein zentrales Ereignis, das weltweit wichtige Impulse für Frauenbewegungen und -politiken setzte, auch in BRD und DDR. Eine Tagung am 13. November in Kassel erinnerte an dieses heute wenig bekannte Jahr – mehr dazu im Interview mit Kerstin Wolff und Julia Paulus, zwei der Organisator*innen.
Im Oktober 2025 wurde Dani bei einem tragischen Unfall viel zu früh aus dem Leben gerissen. Unsere Gedanken sind bei Danis Familie, Freund*innen, Kolleg*innen und allen, die Dani nahestanden. Ein Nachruf.
Das LUQS besitzt eine große Sammlung queerer und feministischer Zeitschriften und Zines, darunter viele regionale Publikationen aus dem Rhein-Main-Gebiet wie das populäre Frankfurter Frauenblatt und die Mathilde. Dieser regionale Teilbestand steht im Mittelpunkt des diesjährigen DDF-Projekts.
Folge 12. Gewalt gegen Frauen und queere Menschen ist kein „Einzelfall-Thema“ – sie ist strukturell, historisch und bis heute erschreckend alltäglich. Was hat es gebraucht, damit Gewalt als politisches Unrecht begriffen wurde? Und was sagt die Geschichte der Antigewaltbewegung darüber, was wir heute (noch immer) dringend brauchen: Schutzräume, Finanzierung, Prävention?