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„Zwischenräume“: Künstler*innen machen FLINTA*-Gesundheit sichtbar

veröffentlicht 31. August 2026
Vom 12. bis 26. September 2026 verwandelt sich die Halle der HP7 in Leipzig in einen Ausstellungs- und Begegnungsraum: Verschiedene künstlerische Positionen, ein Podium mit Politik und Medizin und ein Programm aus Workshops und Lesungen widmen sich in Kooperation u.a. mit dem DDF einem Thema, über das noch immer zu selten gesprochen wird.

Schlagworte

  • Frauengesundheitsbewegung
  • Kunst
  • Geschichte
  • Frauenbewegung
  • Lesbenbewegung

Die Gruppenausstellung „Zwischenräume“ – Kunst und Diskurs über FLINTA*-Gesundheit in der Halle des Kunst- und Gewerbehofs HP7 in Leipzig zeigt künstlerische Arbeiten von verschiedenen Künstler*innen zum Thema FLINTA*-Gesundheit. Initiiert wurde das Projekt von Nietze, einer interdisziplinär arbeitenden Künstlerin mit Fokus auf Dokumentarfotografie.

Im Zentrum steht eine Frage, die in Ärzt*innenpraxen, Talkshows und Lehrbüchern noch immer selten gestellt wird: Was passiert, wenn bestimmte Körper und die mit ihnen verbundenen Erfahrungen weniger erforscht, gehört und ernst genommen werden? Und wer entscheidet eigentlich, welches Wissen über den eigenen Körper zählt? 

„Zwischenräume“ macht deutlich, dass diese Unsichtbarkeit kein individuelles Schicksal ist, sondern ein gesellschaftliches Muster – geprägt von Versorgungslücken, medizinischem Gaslighting und einem Gender Health Gap, der Forschung und Praxis bis heute durchzieht. 

Verschiedene künstlerische Positionen nähern sich dem Thema aus diversen und interdisziplinären Richtungen – von Nietzes Langzeitprojekt Hidden Heroes über eine Videoarbeit von Alex Bartsch und Leila Brinkmann bis zu Lanie Müllers Zeichnungen Inner Landscapes, Laura Wiemers‘ Klangskulptur Zirkulationsbereich 1, der Awareness-Kampagne Hinter den Kulissen fließen Tränen von fem*vak und literarischen Textauszügen von Luisa Zahn. Die partizipative Kunstvermittlung der Ausstellung leitet Mona Bierenstiel. 

Flyer zur Veranstaltungsreihe Zwischenräume vom 12.9. bis 26.9.26
Kollektiv Zwischenräume
Lizenz
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Veranstaltungsreihe zu Kunst und Diskurs über FLINTA*Gesundheit vom 12. bis 26. September 2026 in Leipzig; veranstaltet vom Kollektiv Zwischenräume.

Zur Eröffnung tritt Nietze selbst mit auf das Podium, moderiert von Luisa Zahn, gemeinsam mit Katharina Krefft (Bündnis90/Die Grünen), Dr. med. Victoria Möckel und Lexi vom Netzwerk fem*vak. Dazu kommen spannende Vorträge, Workshops, Lesungen und Performances, unter anderem der Vortrag von DDF-Historikerin Dr. Jessica Bock zu Wissen, Widerstand, Selbstbestimmung – Die Geschichte Frauengesundheitsbewegung am 26. September um 16 Uhr.

Für die Workshops ist die Teilnehmendenzahl begrenzt, um Anmeldung wird gebeten. Das vollständige Rahmenprogramm mit allen Terminen und Anmeldelinks ist zu finden unter: https://kollektiv-zwischenraeume.de/rahmenprogramm/

Wir leben in einem System mit strukturellen Lücken – nicht nur im Gesundheitswesen. Letztendlich sind Tabus von Menschen gemacht. Gemeinsam können wir sie brechen.

— Nietze, Impulsgeberin von „Zwischenräume“

12. – 26. September 2026 | Halle der HP7 | Hans-Poeche-Straße 7 | 04103 Leipzig | Eintritt frei

Vernissage
12. September 2026
ab 18 Uhr: Eröffnung
ab 18.30 Uhr: Eröffnungsrede
ab 19.00 Uhr: Podiumsgespräch

Finissage
26. September 2026
ab 14 Uhr: Ausstellung geöffnet
ab 16 Uhr: Rahmenprogramm
mit Vortrag, Lesung & Performance

Beteiligte Künstler*innen
Nietze, Mona Bierenstiel, Leila Brinkmann, Lanie Müller, Alex Bartsch, Laura Wiemers, Luisa Zahn, fem*vak

Eine Kooperation von:
Zwischenräume, Digitales Deutsches Frauenarchiv, Institut für Zyklusgesundheit, exe.network, NachtRat Leipzig, HIDDEN HEROES, Roots of Womb und fem*vak.

Getragen & gefördert wird die Veranstaltung von: 
hp_sieben e.V. | Stadt Leipzig, Kulturamt
 

Stand: 31. August 2026
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