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Die konfessionelle Frauenbewegung im Blick

veröffentlicht 30. Juli 2021
In seinem aktuellen DDF-Projekt erschließt das Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel die Bestände der protestantischen Frauenbewegung und digitalisiert weitere Sammlungsschätze.
Schlagworte
  • Frauenbewegung
  • Feminismus
AddF protestantische Frauenbewegung
Rechteinhaber*in: AddF
Collage von Sammlungsgut, welches im DDF-Projekt 2021 bearbeitet wird

Während noch 2020 die Erschließung des Bestandes der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland (EFHiD) im Fokus stand, widmet sich das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) in diesem Jahr einer weiteren wichtigen Organisation der protestantischen Frauenbewegung: dem Dachverband Evangelische Frauenarbeit in Deutschland (EFD). In diesem waren von 1918 bis 2007 bis zu 45 Frauenorganisationen der Evangelischen Kirche zusammengeschlossen. Für große Aufmerksamkeit sorgte 1977 der Boykottaufruf „Kauft keine Früchte aus Südafrika!“ der EFD, die sich in der Anti-Apartheid-Bewegung in Deutschland engagierte. Die Akten, Objekte und Fotos der Verbandsgeschäftsstelle sind derzeit in Bearbeitung und wurden bereits vor ihrer Erschließung mehrfach angefragt und eingesehen.

Ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Förderung liegt auf dem ca. 10.000 Abbildungen umfassenden Fotoarchiv des AddF zur Geschichte der Frauenbewegungen und -organisationen in Deutschland. Neben der Überarbeitung bereits erfasster Fotos werden erstmals Neuerwerbungen erschlossen und digitalisiert. Dabei ist für die Onlinestellung die Klärung des Urheberrechts unerlässlich. Bei diesen Recherchen treten immer wieder interessante Lebensgeschichten zu Tage, wie bereits die Geschichte der Fotografin Alice Matzdorff (1877–1932) gezeigt hat.

Das AddF besteht seit 1983 in Kassel. Es betreibt ein Forschungsinstitut und Dokumentationszentrum zu Frauenbewegungen und Frauengeschichte des 19. und 20 Jahrhunderts. Neben einer Spezialbibliothek unterhält es ein umfangreiches Archiv, in dem Bestände von Frauenvereinen und -organisationen sowie Nachlässe ihrer Protagonistinnen gesammelt werden.

Das aktuelle DDF-Projekt ist am 1. Januar 2021 gestartet und hat eine Laufzeit von 12 Monaten. Es werden Materialien bearbeitet und erschlossen, Rechte geklärt, digitalisiert, Essays verfasst und schließlich in den META-Katalog und das DDF integriert. Mit dem Bestand der EFD werden die Akten einer weiteren tragenden Organisation der konfessionellen Frauenbewegung für Öffentlichkeit und Forschung erschlossen. Mit der Digitalisierung der Fotosammlungen wird zudem die deutschsprachige Frauenbewegung weiter visualisiert.

Ausgewählte Inhalte vom AddF in DDF und META-Katalog:

  • „Gegen den Klassen-Paragrafen“ – Die Abtreibungsdebatte zwischen 1900 und 1933
  • Die Evangelische Frauenhilfe und die Abtreibungsdebatte
  • Publikationen rund um den § 218 im META-Katalog
 
Stand: 30. Juli 2021
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