Startseite
Suche ein-/ausklappen
Suche ein-/ausklappen

Service Menü

  • Leichte Sprache
Hauptnavigation ein-/ausklappen
  • Themen
  • Akteurinnen
  • Blog
  • Angebote
  • Über Uns
Hauptnavigation ein-/ausklappen

Debatte zu 75 Jahre BRD, DDR & Grundgesetz – nicht ohne Feminismus

veröffentlicht 25. September 2024
Vor 75 Jahren wurden die DDR und die BRD gegründet, auch das heutige Grundgesetz feiert damit Jubiläum. Welche Bedeutung kommt verfassungs- und zeitgeschichtlich den Frauenbewegungen zu – und wem bleibt Würdigung verwehrt? Am 1.10. laden der Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechter­forschung und das DDF zum feministischen Online-Talk „Geteilte Verbundenheit“, mit Dr. Alexandria N. Ruble, Dr. Karin Aleksander, Berit Schallner und Faruk Güler.
Schlagworte
  • Feminismus
  • Aktivismus
  • Demokratie
  • DDR
  • Vereinigung BRD-DDR
  • Frauenforschung

In diesem Jahr feiert das Grundgesetz sein 75-jähriges Jubiläum. In den zahlreichen Veranstaltungen, organisiert und durchgeführt von unterschiedlichen Akteur*innen, stehen damit zugleich die Gründung der Bundesrepublik und das Jubiläum des Grundgesetzes im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Die Gründung und Geschichte der DDR werden weiterhin weitgehend marginalisiert. Zudem bleiben die Frauenbewegungen als zentrale Akteurinnen in der deutschen Verfassungs- und Zeitgeschichte, entgegen der vorliegender Forschung, noch immer weitgehend unerwähnt – und damit auch ungewürdigt.

Sie haben noch nicht die Erlaubnis erteilt, um diesen Inhalt von YouTube anzuzeigen. Klicken Sie auf Externe Medien akzeptieren, um die Einbettung aus externen Quellen zu erlauben.
Nähere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Aufzeichnung des Online-Talks "Geteilte Verbundenheit. 
(Neue) Debatten, Quellen und Perspektiven auf die Frauenbewegungen seit 1949" vom 01.10.2024

An diesen Leerstellen setzt der zweistündige Online-Talk „Geteilte Verbundenheit. (Neue) Debatten, Quellen und Perspektiven auf die Frauenbewegungen seit 1949“ am 1. Oktober an. Im Zentrum steht das mehrfache Jubiläum, um die Geschichte der Frauenbewegungen in Ost und West aus verflechtungsgeschichtlicher Perspektive zu betrachten. Mithilfe dieses Ansatzes werden die gegenseitigen Verbindungen, Transfers und Abgrenzungen diskutiert. Die Expert*innen greifen aktuelle Forschungsdebatten auf, verweisen auf bekannte und neue Quellen und eröffnen intersektionale Perspektiven auf eine geschlechtersensible und inklusive Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte.

Die Veranstaltung ist Teil der #unerschrocken-Kampagne des DDF. Der Blick in die Geschichte zeigt: Feminist*innen setzen sich #unerschrocken gegen Vorurteile und Verbote und für Selbstbestimmung, Teilhabe und demokratische Rechte ein. Feministische Debatten braucht es daher auch heute, um historische Kämpfe in der Gegenwart zu beurteilen und ihre Errungenschaften zu bewahren. 

Talk und Q&A mit:

Dr. Alexandria N. Ruble, Assistenzprofessorin für europäische Geschichte an der Universität von Idaho. Sie promovierte 2017 an der University of North Carolina in Chapel Hill. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mitteleuropa im 20. Jahrhundert, Deutschland, Nazideutschland und der Holocaust, der Kalte Krieg, Frauen- und Geschlechtergeschichte sowie Rechtsgeschichte.

Berit Schallner, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin im FrauenMediaTurm Köln. Im Rahmen ihrer Dissertation untersucht sie die Geschichtswissenschaft und Frauenbewegung in der Bundesrepublik Deutschland in den 1970er und 1980er Jahren.

Dr. Karin Aleksander, promovierte Philosophin und wissenschaftliche Bibliothekarin. Sie leitete von 1990 bis 2019 die Genderbibliothek des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Darüber hinaus engagiert sie sich im Vorstand der Christa-Wolf-Gesellschaft.

Faruk Güler, Historiker. Er promoviert an der RUB über die „Transnationale Politiken in der Diaspora: ExilantInnen in der Bundesrepublik zwischen 1967 und 1989“. Darin betrachtet er das Spannungsfeld zwischen Demokratie und Geschlecht als transnationale und intersektionale Konfliktgeschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Moderiert wird der Online-Talk von den DDF-Historikerinnen Dr. Jessica Bock und Dr. Birgit Kiupel. 

Im Anschluss der Diskussion wird es die Möglichkeit zu einem Q&A mit den Zoom-Teilnehmer*innen geben.

01.10. | 18:00 | Online-Talk mit Q&A

Geteilte Verbundenheit. 
(Neue) Debatten, Quellen und Perspektiven auf die Frauenbewegungen seit 1949

Die Teilnahme ist kostenfrei. 
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hier geht es direkt via Zoom-Link zur Veranstaltung:
https://us06web.zoom.us/j/89440880787?pwd=FXqRa1t9jvyVbbpWQhu3MOjRObxPXe.1 

Die Veranstaltung wird aufgezeichnet, wobei die Foto- und Filmaufnahmen zur Dokumentation und Bewerbung der Veranstaltung über die DDF-Website und Social-Media-Kanäle genutzt werden. Mit Ihrer Teilnahme vor Ort erklären Sie sich für diese Verwendungszwecke der Aufnahmen bereit. Bitte passen Sie Ihre Kamera- und Namenseinstellung entsprechend an.
 
Der Online-Talk ist eine Kooperation von dem Arbeitskreis historischer Frauen,- und Geschlechterforschung und dem Digitalen Deutschen Frauenarchiv, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Stand: 25. September 2024
Lizenz (Text)
CC BY-SA 4.0
Rechteangabe
  • Digitales Deutsches Frauenarchiv
  • CC BY-SA 4.0
Immer informiert mit dem DDF-Newsletter!
Jetzt abonnieren

Teilen auf

  • Inhalt auf X (Twitter) teilen
  • Inhalt auf Facebook teilen

Verwandte Themen

Zeitungsartikel und Unterlagen diverser Vereine aus dem F*SA Dresden zu sehen in einer Vitrine in der Ausstellung im Stadtarchiv Dresden

30 Jahre Archivierung und Erforschung der Dresdner Frauen*geschichte

Verfasst von
  • Sarah Thomas
Dass Frauen auch Anfang der 1990er-Jahre in der Geschichtsforschung nur am Rande vorkommen, wollen acht Dresdnerinnen ändern. Gemeinsam gründen sie 1995 den Verein zur Erforschung der Dresdner Frauengeschichte (VEDFG) und das Projekt FrauenStadtArchiv Dresden (FSA). Diesem Auftakt der eigenen Sammlungsgeschichte widmet sich ein DDF-Projekt des heutigen F*SA.
(queer-) feministische Zeitschriften und Zines aus dem Rhein-Main-Gebiet; angeordnet auf einem Tisch, zwei Hände halten eine Zeitschrift

Frankfurter Frauenblatt und Autonomia – (queer-) feministische Zeitschriften und Zines aus dem Rhein-Main-Gebiet von den 1970er-Jahren bis heute

Verfasst von
  • Franca Feil
Das LUQS besitzt eine große Sammlung queerer und feministischer Zeitschriften und Zines, darunter viele regionale Publikationen aus dem Rhein-Main-Gebiet wie das populäre Frankfurter Frauenblatt und die Mathilde. Dieser regionale Teilbestand steht im Mittelpunkt des diesjährigen DDF-Projekts.
Stellenangebot

Stellenausschreibung: Referent*in für Finanzen und Personalwesen

Wir suchen für die DDF-Geschäftsstelle in Berlin schnellstmöglich eine*n Referent*in für Finanzen und Personalwesen in Vollzeit, vergütet in Anlehnung an TVöD E 11.
Eine Collage in rot, zwei Personen sitzen beratend oben links umgeben von Blüten. Untern rechts kniet ein nackter Frauenkörper.

Leben von Gewicht – der feministische Kampf gegen Essstörungen

Verfasst von
  • FrauenMediaTurm (FMT)
Den eigenen Körper zu akzeptieren, statt gegen ihn zu leben: Das erscheint nicht erst gegenwärtig vielen Menschen so gut wie unmöglich. Schon Ende der 1970er-Jahre kritisierte die Neue Frauenbewegung Schlankheitsterror und Schönheitswahn aus feministischer Perspektive, wie das aktuelle DDF-Projekt vom FrauenMediaTurm zeigt.
Stellenausschreibung

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in für Datenmanagement und Projektkoordination

Zur Durchführung eines auf drei Jahre angelegten DFG-Projekts sucht der i.d.a.-Dachverband zum 1. Dezember 2025 eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in für Datenmanagement und Projektkoordination im DFG-Projekt FID Gender Studies – 27,5 Wochenstunden in Teilzeit, vergütet in Anlehnung an TV-L Berlin E 13.
Unterschiedliche Materialien wie Fahnen, Bücher, Flyer mit Symbolen der Feministischen Friedensgeschichte

Feministische Friedensgeschichte bewahren: Das Erbe von Fasia Jansen und Ellen Diederich im Ruhrgebiet

Verfasst von
  • Kat Teichmann
Die queer*feministische Bibliothek & Archiv LIESELLE in Bochum erschließt und digitalisiert gerade in seiner aktuellen DDF-Projektförderung einen Bestandssplitter des Internationalen Frauenfriedensarchivs Fasia Jansen e.V. (IFFA) sowie einzelne Materialien aus dem Vorlass von Ellen Diederich.
  • Logo IDA Dachverband
  • Gefördert von: Logo Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • Red Dot Design Award 2019
    • iF Design Award 2019
Startseite
© 2025 Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist ein interaktives Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland.

Fußbereich

  • Kontakt & Impressum
  • Presse
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheit

Folgen Sie uns

  • X
  • Facebook
  • Instagram
  • RSS-Feed