Startseite
  • Suche
  • Leichte Sprache
Hauptnavigation ein-/ausklappen
  • Themen
  • Akteurinnen
  • Blog
  • Angebote
  • Über Uns
Hauptnavigation ein-/ausklappen
Portrait Ulla Terlinden
Urheber*in: Rebekka Gingell
Quelle
Frauenmediaturm – Feministisches Archiv und Bibliothek / FT.15.038
Lizenz
Rechte vorbehalten - Freier Zugang
Ulla Terlinden Geboren 30. August 1945 in Warstein, Sauerland
Über Ulla Terlinden Netzwerk Biografie Publikationen Weiterführende Informationen

Über Ulla Terlinden

Ulla Terlinden prägte ab den 1970er-Jahren die Geschlechterforschung in Architektur und Soziologie. Als Mitbegründerin des Vereins FOPA e.V. und aktives Mitglied zahlreicher Netzwerke setzte sie sich unermüdlich für die Berücksichtigung von Fraueninteressen in städtischen Planungsprozessen ein.

Themen

  • Politik, Recht & Gesellschaft
  • Arbeit & Ökonomie
  • Bildung & Wissen

Blick für das Äußere

Stadt und Geschlecht, das waren und sind ihre Lebensthemen: Ulla Terlinden war Professorin der Soziologie mit einem Schwerpunkt auf Frauen- und Geschlechterforschung. Ab den späten 1970er-Jahren gründete sie Arbeitsgruppen und feministische Vereine, welche die Bedürfnisse von Frauen in den Vordergrund rückten.

Ulla Terlinden – so formuliert sie es selbst – hatte stets einen „Blick […] für das Äußere“1<p>FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 62.</p>. Ihrer Ausbildung zur Fotografin folgte ein Studium des Grafikdesigns an der Hochschule der Künste in Berlin, wobei sie ihr Abitur nachholte. Anschließend studierte sie Soziologie und Stadtplanung an der Technischen Universität (TU) in Berlin. Bereits im Studium erkannte sie, dass in der Art, wie Städte und Infrastruktur genutzt werden, Geschlechterunterschiede sichtbar wurden. In ihrem ersten Forschungsprojekt zu Verkehrsbedingungen benachteiligter Bevölkerungsgruppen ermittelte sie, dass Frauen im ländlichen Raum besonders in ihrer Mobilität eingeschränkt waren und bemühte sich daraufhin, geschlechterspezifische Fragen stärker zu berücksichtigen.2<p>Ebenda, S. 61 und S. 3.</p> Ihre langjährige Lebensgefährtin und berufliche Partnerin, die Architektin Kerstin Dörhöfer, berichtet im gemeinsamen Interview von Ulla Terlindens Aktion, die ArchitektInnen und PlanerInnen der TU Berlin mit einer zentralen Fragestellung zusammenkommen zu lassen, was in einem feministischen Go-In  mündete: „Was muss man an Architektur eigentlich verändern?“3<p>Ebenda, Transkript, S. 6.</p> 

 

DDF-Projekt 2024 "Freiräume. Feministisch-ökologische Mobilitäts- und Stadtplanung" / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Kerstin Dörhöfer

Stadt und Geschlecht 

Ab den 1970er-Jahren schloss Ulla Terlinden mit ihrer Forschung an Diskussionen über soziale und räumliche Bedingungen an, die bereits während der historischen Frauenbewegung geführt worden waren.4<p>Terlinden, Ulla: Frauenbewegungen in Architektur und Planung, in: Bock, Stephanie / Hubenthal, Heidrun (Hg.): Dokumentation der 4. Planerinnentagung Kassel, Arbeitsberichte des Fachbereichs Stadtplanung Landschaftsplanung Heft 135, Kassel [1998], S. 15.</p> Themen wie das Bereitstellen von Wohnraum für berufstätige Frauen, geschlechterspezifische Infrastrukturen, öffentliche Räume für Frauen wie Clubs und Cafés sowie die (Nicht-)Vereinbarkeit von Familie und Beruf waren bereits vor hundert Jahren Gegenstand von Debatten. In den späten 1970er-Jahren und bis Mitte der 1980er-Jahre griffen feministische Planungsansätze die Themen der Neuen Frauenbewegung wie Lohn für Hausarbeit und Gewalt gegen Frauen auf. Wie produzieren ArchitektInnen eine Stadt mit weniger Raum für Angst und Gewalt? Wie gestalten PlanerInnen Wohnungen, die Sorgearbeit vereinfachen und nicht verstecken? Wie gestalten Stadtsoziologinnen Städte der kurzen Wege und öffentliche Räume, die auf die Bedürfnisse von Frauen und ihren Alltag eingehen? Alle diese Fragen und viele mehr wurden in Diskussionszirkeln von Frauen in Planungs- und Bauberufen gestellt, denen auch Terlinden angehörte. Die Lebensrealität von Frauen und Männern unterschied sich grundsätzlich voneinander. Denn der traditionelle Arbeitsalltag einer Hausfrau bestand aus vielen verschiedenen Aufgaben, von der Kinderversorgung über das Einkaufen, das Organisieren und Wahrnehmen von Arztterminen (eigenen und die von Familienmitgliedern) und vieles mehr. Häufig kam, vor allem im ArbeiterInnenmilieu, auch eine außerhäusliche Lohnarbeit hinzu. Dafür legte sie am Tag viele einzelne Wegstrecken zurück. Währenddessen fuhr ihr Mann morgens mit dem Auto zur Arbeit und abends wieder zurück. Ab den 1970er-Jahren gab es immer mehr berufstätige Mütter und somit Lebensrealitäten, die nicht mehr der heteronormativen Kernfamilie entsprachen. Für die verschiedenen Frauenalltage brauchte es eine neue Stadtplanung, die von der vorherrschenden männlichen Architektur bisher ignoriert worden war.5<p>Dörhöfer, Kerstin / Terlinden, Ulla (Hg.): Verbaute Räume: Auswirkungen von Architektur und Stadtplanung auf das Leben von Frauen, Köln, 1985, S. 7.</p> 

Ulla, die „große Gründerin“6<p>FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 22.</p> 

Lachend beschreibt Kerstin Dörhöfer den Alltag ihrer Partnerin in den späten 1970er-Jahren: „Wo sie auch tätig war, gab es ’ne Gruppe.“7<p>Ebenda, S. 22.</p> Ulla Terlinden war unter anderem Mitbegründerin des Vereins für Sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis für Frauen e.V. (1978/9), des feministischen Archivs FFBIZ (1978/9)8<p>Ebenda, S. 10.</p> sowie der Gruppe Frau Steine Erden (1979).9<p>Ebenda, S. 4.</p> Diese Gruppe setzte sich dafür ein, dass Architektur aus einer alltäglichen Nutzungs- und Gebrauchsperspektive heraus geplant werden sollte.10<p>Hnilica, Sonja: Eine Frage der Generation? Interviews mit Kerstin Dörhöfer, Christiane Erlemann, Myra Wahrhaftig und Ulla Terlinden, in: Kuhlmann, Dörte / Hnilica, Sonja / Jormakka, Kari (Hg.): Building Power. Architektur, Macht, Geschlecht, Wien, 2003, S. 132; Terlinden: Frauenbewegungen in Architektur und Planung, S. 26.</p> Ihre Ausrichtung unterschied sich von der Gruppe Frauen formen ihre Stadt (Bonn), welche die Stadt eher künstlerisch betrachtete, aber auch von der der Architektin Margrit Kennedy, die das Verhältnis zwischen Frau und Natur in den Mittelpunkt stellte.11<p>Hnilica: Eine Frage der Generation?, S. 132.</p> Fakten statt Esoterik, Nutzen statt Essentialismus – das waren die Grundanliegen Ulla Terlindens.12<p>FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 37–38.</p> Ihre Gruppe Frau Steine Erden gab 1980 eine der ersten deutschsprachigen Publikationen zur feministischen Stadtplanung heraus: ein Beiträge -Heft zu ‚Frauen Räume Architektur Umwelt‘. Der Titel bildete senkrecht gelesen das Wort ‚FRAU‘. Ein Jahr später gründete die inzwischen erfahrene Gründerin den feministischen Verein FOPA e.V. mit. Insgesamt waren sie zu acht und „sieben mussten wir sein“13<p>Ebenda, S. 9.</p>, um den Verein gründen zu können. Ihre Zeit bei FOPA e.V. war aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen bei der Umsetzung von Forschungsprojekten nur von kurzer Dauer.14<p>Ebenda, S. 27.</p> Terlinden und Dörhöfer wollten weniger internationale Projekte umsetzen und mehr vor Ort erreichen, so verließen sie den Verein – von dem eine regionale Gruppe in Kassel heute noch regelmäßige Treffen abhält – und fokussierten sich auf ihre Forschung. 

FOPA : Feministische Organisation von Planerinnen nd Architektinnen / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
FOPA: Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen

Frau ist das Maß aller Dinge

Das Planerinnen-Paar wünschte sich ein Aufbrechen der bestehenden Geschlechterverhältnisse: „[D]ie Gleichberechtigung der räumlichen Aufteilung – nicht diese hierarchische, patriarchalische Lebensführungsart, die sich da manifestierte, ne, in diesen Grundrissen.“15<p>Ebenda, S. 12.</p> 1983 gründeten sie ein eigenes Büro für Soziologie und Stadtplanung, um aktiv am Aufbrechen der bestehenden Geschlechterverhältnisse in der Architektur und Stadtplanung zu arbeiten. So untersuchten sie, in einem vom Bundesministerium für Familie und Jugend geförderten Forschungsprojekt, welche Verbesserungen für die Wohnsituation von Frauen notwendig wären.16<p>Ebenda, S. 16.</p> Insgesamt forschten sie fast zehn Jahre im gemeinsamen Büro; währenddessen promovierte und habilitierte sich Terlinden 1988 im Fach Soziologie an der TU Berlin. 

Mit der vorerst von ihnen selbst herausgegebenen Zeitschrift Frei-Räume schufen sie einen Raum, in dem sie und andere engagierte Planerinnen frei über notwendige Forderungen schreiben konnten. In der ersten Ausgabe stellten Frauen Praxisprojekte, die Realität von Planungsberufen für Frauen sowie Tagungsberichte vor und Ulla Terlinden erörterte die historische Entwicklung von Wohnen unter dem Gesichtspunkt der Gemütlichkeit. Die erste Ausgabe produzierten Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden weitgehend allein, und das Titelblatt symbolisierte ihre Thesen: „Der Mann ist das Maß aller Dinge. Schluss jetzt damit, nich?“17<p>Ebenda, S. 21.</p> Die feministischen Planerinnen sahen eine Planung vor, die von den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Frauen ausging, um die Diskriminierung – auf Autoverkehr ausgelegte Straßen sowie fehlende Infrastrukturen für Frauen mit wenig Zeit für Hobbies und ohne Führerschein – nicht weiter zu verstärken.18<p>Privatbesitz Ulla Terlinden und Kerstin Dörhöfer: Gründungsdokument der FOPA e.V., Berlin, 20.12.1981, S. 1–2.</p> Denn das Auto war zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich ein von Männern genutztes Fortbewegungsmittel.

Erfolge und Ausblick

Zurück oder vor? : 1978 - 1998 ; 4. Planerinnentagung Kassel ; Tagungsprogramm der bundesweiten Planerinnentagung am 26. und 27. Juni 1998 / Seite 1
Medienbetrachter öffnen
Weitere Informationen
Zurück oder vor? 1978 - 1998, 4. Planerinnentagung Kassel ; Tagungsprogramm der bundesweiten Planerinnentagung am 26. und 27. Juni 1998

Ulla Terlinden kritisierte die diskursive Hegemonie männlicher Stadtsoziologen – auch SoziologInnen sollten zu Wort und Tat kommen dürfen – und begegnete ihr vor allem durch Netzwerkbildung: „Das war wirklich Power, Lobbypolitik, die wir da betrieben haben.“19<p>FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 17.</p> Angestoßen durch Bemühungen von FOPA e.V., richtete die Berliner Senatsverwaltung einen Beirat ein, um große Bauvorhaben auf frauenspezifische Belange zu prüfen.20<p>Ebenda, S. 11.</p> Auch wenn der Senat versuchte, dessen Arbeit nach Kräften zu behindern,21<p>Ebenda.</p> setzten sich die Planerinnen langfristig durch. Der Beirat führte so zur Institutionalisierung der Berücksichtigung von Fraueninteressen in Planungsprozessen, etwa in Form von Frauenbeauftragten oder Beiräten in anderen Städten.22<p>Ebenda.</p> 1998 bis 2000 oblagen ihr als Dekanin Planung, Durchführung und Evaluation des englischsprachigen Studiums am Projektbereich „City“ der Internationalen Frauenuniversität an den Universitäten Kassel und Hannover.23<p>Ebenda, S. 23; Bock, Stephanie / Hubenthal, Heidrun (Hg.): Zurück oder Vor? 1978–1998. Dokumentation 4. Planerinnentagung Kassel, Kassel, [1998].</p> Die erste Tagung war 1983 von FOPA e.V. ausgerichtet worden und in den Folgejahren trafen sich feministische Planerinnen regelmäßig, um neue Handlungsansätze dazu, wie feministische Stadtforschung in die Praxis gelangen könnte, zu diskutieren.24<p>FOPA e.V.: Frei-Räume. Streitschrift der feministischen Organisation von Planerinnen und Architektinnen – FOPA e.V. Raum greifen und Platz nehmen. Dokumentation der 1. Europäischen Planerinnentagung, Sonderheft 1992/93, Dortmund 1993, S. 7.</p> Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs fand die Tagung ab 1992 in verschiedenen Orten in ganz Europa statt. Die vierte Tagung 1998 in Kassel widmete sich nach zwanzig Jahren frauenspezifischer Forschung und Planung der Fragestellung, ob feministische Inhalte nicht überholt und uninteressant geworden seien.25<p>Terlinden: Frauenbewegungen in Architektur und Planung, S. 5.</p> Für Ulla Terlinden zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt ab, dass feministische Planungsansätze zwar in Institutionen angekommen waren, doch „die Radikalität und Lebhaftigkeit der ersten Debatten verflogen [war]“26<p>Ebenda, S. 28.</p>. Sie forderte eine verstärkte Fokussierung auf das Zusammenspiel von Raumstrukturen und Geschlechterverhältnissen.27<p>Ebenda.</p> Rückblickend betrachtet, hätte sie gerne internationaler Netzwerke für einen globaleren Ideenaustausch entwickelt.28<p>FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 50.</p> Seit 2008 ist Ulla Terlinden im Ruhestand und lebt in einer hellen, gut angebundenen Wohnung mit kurzen Wegen in der Hauptstadt. 


 

Veröffentlicht: 02. Oktober 2026
Lizenz (Text)
CC BY-SA 4.0
Verfasst von
Rebekka Gingell

M.A. Geschichte und Medienkulturwissenschaft, Volontärin im FrauenMediaTurm – feministisches Archiv und Bibliothek von 2023 bis 2024. Sie hat an der Universität zu Köln mit einer Schwerpunktsetzung auf Mediengeschichte und Narrative queerer Fiktion studiert.

Empfohlene Zitierweise

Gingell, Rebekka (2026): Ulla Terlinden, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/ulla-terlinden
Zuletzt besucht am: 18.10.2026
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Rechteangabe
  • Gingell, Rebekka
  • Digitales Deutsches Frauenarchiv
  • CC BY-SA 4.0

Im Rahmen eines DDF-geförderten Projektes mit

  • FrauenMediaTurm – Feministisches Archiv und Bibliothek

Weitere Informationen zum DDF-Projekt:

  • Blogbeitrag zum DDF-Projekt des FrauenMediaTurm

Netzwerk von Ulla Terlinden

Achtung, durch das Anzeigen aller Akteurinnen kann es zu längeren Ladezeiten kommen.
Alle Akteurinnen ausblenden, für die zur Zeit noch keine aufbereiteten Informationen im DDF-Portal vorliegen.

Biografie von Ulla Terlinden

30. August 1945

Geburt in Warstein, Sauerland

1963 - 1967

Fotografenlehre in Kleve und Studium and der Werkkunstschule in Köln

1967 - 1971

Studium des Grafik-Designs an der Hochschule der Künste Berlin

1976 - 1978

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zukunftsforschung Berlin

1978 - 1983

Wissenschaftliche Assistentin für Stadt- und Regionalsoziologie am Institut für Soziologie der Technischen Universität Berlin

1978

Gründung und Vorstand des Vereins „Sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis für Frauen“ in Köln

1978

Gründung des „Frauen- Forschungs-,Bildungs- und Informationszentrum“ (FFBIZ) in Berlin

1979

Gründung des Arbeitskreises „Frau Steine Erde“ in Berlin

1981

Gründung der „Feministischen Organisation von Planerinnen und Architektinnen“ (FOPA) in Berlin

1983 - 1992

Büro für Stadtplanung und Stadtsoziologie mit Kerstin Dörhöfer

1988

Promotion zum Dr. phil. an der Technischen Universität Berlin

1990 - 1991

Gastdozentin an der Bauhausuniversität Weimar

1990 - 1994

Beirat für frauenspezifische Belange bei der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin

1992 - 1995

Vertretungsprofessuren an der Universität Dortmund und der Technischen Universität Berlin

1993

Habilitation im Fach Soziologie an der Technischen Universität Berlin

1995 - 2010

Professorin für „Sozio-ökonomische Grundlagen urbaner Systeme“ an der Universität Kassel

1999 - 2000

Dekanin des Projektbereichs für „City“ der International Women’s University zur EXPO 2000 Hannover in Kassel

Fußnoten

  1. 1

    FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 62.

  2. 2

    Ebenda, S. 61 und S. 3.

  3. 3

    Ebenda, Transkript, S. 6.

  4. 4

    Terlinden, Ulla: Frauenbewegungen in Architektur und Planung, in: Bock, Stephanie / Hubenthal, Heidrun (Hg.): Dokumentation der 4. Planerinnentagung Kassel, Arbeitsberichte des Fachbereichs Stadtplanung Landschaftsplanung Heft 135, Kassel [1998], S. 15.

  5. 5

    Dörhöfer, Kerstin / Terlinden, Ulla (Hg.): Verbaute Räume: Auswirkungen von Architektur und Stadtplanung auf das Leben von Frauen, Köln, 1985, S. 7.

  6. 6

    FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 22.

  7. 7

    Ebenda, S. 22.

  8. 8

    Ebenda, S. 10.

  9. 9

    Ebenda, S. 4.

  10. 10

    Hnilica, Sonja: Eine Frage der Generation? Interviews mit Kerstin Dörhöfer, Christiane Erlemann, Myra Wahrhaftig und Ulla Terlinden, in: Kuhlmann, Dörte / Hnilica, Sonja / Jormakka, Kari (Hg.): Building Power. Architektur, Macht, Geschlecht, Wien, 2003, S. 132; Terlinden: Frauenbewegungen in Architektur und Planung, S. 26.

  11. 11

    Hnilica: Eine Frage der Generation?, S. 132.

  12. 12

    FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 37–38.

  13. 13

    Ebenda, S. 9.

  14. 14

    Ebenda, S. 27.

  15. 15

    Ebenda, S. 12.

  16. 16

    Ebenda, S. 16.

  17. 17

    Ebenda, S. 21.

  18. 18

    Privatbesitz Ulla Terlinden und Kerstin Dörhöfer: Gründungsdokument der FOPA e.V., Berlin, 20.12.1981, S. 1–2.

  19. 19

    FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 17.

  20. 20

    Ebenda, S. 11.

  21. 21

    Ebenda.

  22. 22

    Ebenda.

  23. 23

    Ebenda, S. 23; Bock, Stephanie / Hubenthal, Heidrun (Hg.): Zurück oder Vor? 1978–1998. Dokumentation 4. Planerinnentagung Kassel, Kassel, [1998].

  24. 24

    FOPA e.V.: Frei-Räume. Streitschrift der feministischen Organisation von Planerinnen und Architektinnen – FOPA e.V. Raum greifen und Platz nehmen. Dokumentation der 1. Europäischen Planerinnentagung, Sonderheft 1992/93, Dortmund 1993, S. 7.

  25. 25

    Terlinden: Frauenbewegungen in Architektur und Planung, S. 5.

  26. 26

    Ebenda, S. 28.

  27. 27

    Ebenda.

  28. 28

    FMT, P29-Doer-01, Interview mit Kerstin Dörhöfer und Ulla Terlinden, Transkript, S. 50.

Teilen auf

  • Inhalt auf X (Twitter) teilen
  • Inhalt auf Facebook teilen

Ausgewählte Publikationen

  • Andritzky, Walter / Terlinden, Ulla: Mitwirkung von Bürgerinitiativen an der Umweltpolitik. Berichte des Umweltbundesamtes, Berlin 1978.
  • Terlinden, Ulla: Baulich-räumlicher Herrschaft: Bedingungen und Veränderung, in: Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis, 1980, H. 4, S. 48–62.
  • Terlinden, Ulla: HEIM-lichkeiten. Gewalt gegen Frauen in der Stadt, in: Arch+ Zeitschrift für Architekten, Stadtplaner, Sozialarbeiter und kommunalpolitische Gruppen, 1981, H. 60, S. 37–38.
  • Terlinden, Ulla: Gemütlichkeit – Überlegungen zur historischen Entwicklung von Wohnen, in: Frei-Räume: Streitschrift der Feministischen Organisation von Planerinnen und Architektinnen, 1. Jg., 1983, H. 1, S. 32–45.
  • Dörhöfer, Kerstin / Keckstein, Veronika / Rabenschlag, Anne / Terlinden, Ulla (Hg.): Frauenspezifische Belange in Architektur und Stadtplanung am Beispiel Südliche Friedrichstadt, Berlin. Gutachten, Berlin 1984.
  • Dörhöfer, Kerstin / Terlinden, Ulla (Hg.): Verbaute Räume. Auswirkungen von Architektur und Stadtplanung auf das Leben von Frauen, Köln 1985.
  • Terlinden, Ulla: Wenn Frauen eine Wohnung suchen. Chancen von Frauen auf dem Wohnungsmarkt, in: Steg, Elke (Hg.): Die Zukunft der Stadt ist weiblich, Bielefeld 1987, S. 125–120.
  • Dörhöfer, Kerstin / Terlinden, Ulla: Verbesserung der Wohnsituation von misshandelten Frauen und ihren Kindern nach dem Verlassen des Frauenhauses. Schriftenreihe des Bundesministeriums für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, Stuttgart et. al. 1987.
  • Terlinden, Ulla: Gebrauchswirtschaft und Raumstruktur. Ein feministischer Ansatz in der soziologischen Stadtforschung, Stuttgart 1990.
  • Dörhöfer, Kerstin / Terlinden, Ulla: Verortungen. Geschlechterverhältnisse und Raumstrukturen, Basel/Berlin/Boston 1998.
  • Grieser, Susanne / Roß, Bettina / Terlinden, Ulla (Hg.): Wohnungspolitik in der alten Frauenbewegung. Die wohnungs- und siedlungspolitische Debatte in der alten deutschen Frauenbewegung und ihr Beitrag zu den Wohn- und Siedlungsreformen in Kaiserreich und Weimarer Republik, Kassel 1999.
  • Terlinden, Ulla: Frauenbewegung in Architektur und Planung, in: Bock, Stephanie / Hubenthal, Heidrun / Heinz, Anja (Hg.): Zurück oder vor? 1978-1998. Dokumentation der 4. Planerinnentagung in Kassel, Kassel 1999, S. 15–29.
  • Terlinden, Ulla (Hg.): City and gender. International discourse on gender, urbanism and architecture, Schriftenreihe der Internationalen Frauenuniversität „Technik und Kultur“, H. 12, Opladen 2003.
  • Oertzen, Susanna von / Terlinden, Ulla (Hg.): Die Wohnungsfrage ist Frauensache! Frauenbewegung und Wohnreform 1870 bis 1933, Berlin 2006.

Weiterführende Informationen

  • Alles zu Ulla Terlinden im Digitalen Deutschen Frauenarchiv https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/suche?term=Ulla%20Terlinden
  • Alles zu Ulla Terlinden im META-Katalog https://meta-katalog.eu/Search/Results?lookfor=Ulla%20Terlinden
  • Werke von und über Ulla Terlinden bei der Deutschen Nationalbibliothek https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?query=Ulla+Terlinden&cqlMode=true
  • Mini-Biographie bei Women Writing Architecture https://womenwritingarchitecture.org/people-and-organisations/ulla-terlinden/
  • Ulla Terlinden bei Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Ulla_Terlinden
  • archivierte Webseite der Universität Kassel über Ulla Terlinden https://web.archive.org/web/20180208164159/https://www.uni-kassel.de/fb6/sgus/terlinden/welcome.html
  • Gemeinsame Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek https://d-nb.info/gnd/118037978
Andere Namen
Ulla Wahl-Terlinden
Berufe/Tätigkeiten
Soziologin

Schlagworte

  • Stadtplanung
  • Architektur
  • Wohnen
  • Ökologie
  • Soziologie
  • Logo IDA Dachverband
  • Gefördert von: Logo Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • Red Dot Design Award 2019
    • iF Design Award 2019
Startseite
© 2026 Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) ist ein interaktives Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland.
  • Kontakt & Impressum
  • Presse
  • Datenschutzerklärung
  • Nutzungsbedingungen
  • Barrierefreiheit

Folgen Sie uns

  • X
  • Facebook
  • Instagram
  • RSS-Feed