Über Meike Spitzner

Die Mobilitätsforscherin Meike Spitzner setzte sich viele Jahrzehnte unermüdlich für eine geschlechtergerechte Verkehrsplanung ein. Als Projektleiterin und Netzwerkerin wurde sie zu einer führenden Expertin für feministische Ansätze in der Mobilitätsforschung in Deutschland.

Feministische Ökologiebewegung und Verkehrsplanung in Deutschland 

Für Frauen in der Dritten Welt und auch innerhalb der westlichen Frauenbewegung waren Umweltzerstörung und Reaktorsicherheit bereits seit den 1970er-Jahren Thema, doch bis in die breite Öffentlichkeit waren die damit einhergehenden Probleme noch nicht vorgedrungen.1 Kaum jemand dachte damals an gesundheitliche oder Umweltfolgen des CO2-Ausstoßes durch die Industrie oder den zunehmenden Autoverkehr. Zudem fehlte es bis in die 1980er-Jahre in Deutschland auch an größeren empirischen Studien, die diese Zusammenhänge nachweisen konnten und die auch eine geschlechterspezifische Perspektive in den Fokus nahmen. Erst durch die seit 1983 vom Verein Feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen e.V. (FOPA e.V.) organisierten und regelmäßig stattfindenden Planerinnen-Tagungen fand eine feministische Auseinandersetzung mit ökologischen Konzepten statt. 1986 gab es dann erstmals auf Bundesebene einen Kongress zu Feminismus und Ökologie – ein Jahr nach der Weltfrauenkonferenz in Nairobi und ein halbes Jahr nach der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl.2 Auch der stetig zunehmende Autoverkehr war dort Thema. Ein nachhaltiges und geschlechtergerechtes Konzept für den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs rückte daher früh in den Fokus feministischer Planungen, getragen von dem Wunsch, die strukturelle Diskriminierung von Frauen innerhalb der Verkehrsgestaltung und die damit verbundene Geringschätzung von Sorgearbeit sichtbar zu machen.3 Das Familienauto beispielsweise war reserviert für den Gatten, der damit zur Erwerbsarbeit fuhr, die Sorgearbeit leistende Gattin, die viel mehr Wege zurücklegte, musste auf Alternativen ausweichen. Ein weiterer wichtiger Aspekt war auch die Sicherheit im Straßenverkehr und die damit verbundene Bewegungsfreiheit von Frauen und Mädchen. Diese sei nämlich durch den starken Autoverkehr bedroht, so die Expertinnen, einhergehend mit schlechter Verkehrsanbindung, gerade in ländlichen Räumen, und struktureller Gewalt, zum Beispiel durch Belästigungen. Subsumiert wurden diese Themen unter dem Begriff ‚Reproduktionsarbeitsmobilität‘.

Eine wichtige Protagonistin ist die Historikerin und Sozialwissenschaftlerin Meike Spitzner, die sich in den späten 1980er-Jahren bis in die frühen 2000er hinein mit feministischer Mobilitätsforschung befasste. Sie war und ist eine wichtige Netzwerkerin und hat mit ihrer Arbeit kontinuierlich dazu beigetragen, frauenfeindliche Strukturen innerhalb der Verkehrsplanung aufzudecken und sich so für eine geschlechtergerechte Planung eingesetzt. 

Egalitäre Erziehung und große Schwester

Meike Annamarie Spitzner wurde am 17. Juni 1957 in Köln geboren. Durch den frühen Tod des Vaters 1973 lernte sie als ältere Schwester von zwei Brüdern bereits früh Verantwortung zu tragen. In der Familie mussten alle mithelfen und auch am Mädchengymnasium, das Meike Spitzner bis zu ihrem Abitur besuchte, fühlte sie sich nie anders behandelt als die Jungen der Nachbarschule. Bei der Wahl ihres Studiums unterstützte Spitzners Mutter ihren Wunsch nach einem Mathematikstudium. An der Universität zu Köln herrschte 1975 durch die geburtenstarken Jahrgänge jedoch ein harter Konkurrenzkampf und sexistische Anfeindungen gegenüber den Studentinnen waren keine Ausnahme. „Diese Art von negativer Bedrohung, das habe ich nicht gut ausgehalten. Dann habe ich das Studienfach gewechselt nach dem zweiten Semester, obwohl ich so gerne Mathe als Machtfach weiter studiert hätte, als Lehrerin, weil ich wusste, damit kriegt man Selbstbewusstsein in Mitschülerinnen und Schüler“4, erinnert sie sich im Interview. Also wechselte Spitzner zu Geschichte und Sozialwissenschaften und schloss 1987 ihr Studium mit einem Staatsexamen ab. Nebenher arbeitete sie unter anderem als Hilfskraft in der Datenerfassung in der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), was ihre weitere berufliche Laufbahn erheblich beeinflussen sollte. 

„Über die Leichtigkeit des Gehens“ 

Bei der BASt stieß Spitzner auf eine für sie nicht nachvollziehbare Praxis in der Verkehrsplanung: So wurde die Straßenbreite auf den Zentimeter genau berechnet, damit man(n) möglichst schnell mit dem Auto darauf fahren konnte, doch für den Fußweg bestand dieser Ansatz nicht. Es galt die „Leichtigkeit des Fahrens“ und Spitzner fragte sich: Wo blieb denn die Leichtigkeit des Gehens?5 Warum war die Verkehrsplanung so vehement aufs Autofahren fokussiert? Wo blieb da Raum für alternative Fortbewegungen? 
Damals war das Auto das Fortbewegungsmittel der Wahl, vor allem bei Männern. Laut Umfragen besaßen Frauen zwar fast ebenso häufig einen Führerschein wie Männer im gleichen Alter, statistisch gesehen kamen 1987 jedoch auf 1.000 Frauen nur 213 Fahrzeuge, während es bei den Männern 778 waren.6 Diese männerzentrierte Denkweise weckte in Spitzner den Ehrgeiz, etwas an diesen Strukturen zu ändern. Dabei merkte sie jedoch schnell, dass den autoliebenden Kollegen bei der BASt ein Umdenken fast unmöglich war. 1988 begann sie als Koordinatorin für den Arbeitskreis Städtebau, Wohnungswesen, Raumplanung und Verkehr in der Bundestagsfraktion der Grünen zu arbeiten.

Von der „Emanzipation per Auto“ zur „Emanzipation vom Auto“

Öffentliche Anhörung und Beratung: Raum und Bewegungsfreiheit für Frauen; für eine feministische Wohnungs-, Stadt (planungs)- u. Verkehrspolitik

1990 forderten Grünen-Politikerinnen in Zusammenarbeit mit dem bundesweiten Netzwerk ‚Frauen in Bewegung‘ in einer Großen Anfrage an den Deutschen Bundestag7 die „Emanzipation vom Auto - das Recht der Frauen auf eine Verkehrswende I“8. Unter ihnen das legendäre Feminat: Waltraud Schoppe, Antje Vollmer und Christa Nickels.9 Auch sie wollten eine stärkere Beteiligung von Frauen bei der Verkehrsplanung durchsetzen, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeits- und Umweltbelangen und die Beseitigung von Diskriminierung gegenüber Frauen in der Verkehrspolitik.  

Medial hatte die Große Anfrage zwar viel Aufmerksamkeit erzeugt, doch gerade in den ländlichen Regionen blieb die Lage unverändert. Im Zuge der deutschen Wiedervereinigung hatten gerade die neuen Bundesländer mit drastischen Einsparungen und Verteuerungen zu kämpfen, was viele Frauen aus ihrer Erwerbstätigkeit drängte. Der Rückbau der Schienen führte zu einer allgemeinen Zunahme des Pkw-Verkehrs, was wiederum eine Verschlechterung der Sicherheit und noch mehr Umweltbelastung nach sich zog. Auch der von den Politikerinnen geforderte Einsatz von Frauen in entscheidungsgebenden Positionen in der Verkehrsplanung wurde nicht umgesetzt. Um dem etwas entgegenzusetzen, gründeten Frauen zahlreiche feministische Netzwerke und Arbeitsgruppen. Meike Spitzner war selbst in vielen von ihnen engagiert und setzte sich auch für internationale Zusammenarbeit ein, zum Beispiel in der global agierenden Gruppe GenderCC10. „Netzwerkarbeit ist die fruchtbarste aus meiner Sicht“11, so Spitzner im Interview. Eine langjährige enge Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Dr. Elisabeth Stiefel12, einer Pionierin der feministischen Ökonomie. Beide waren, unter anderem, Mitglieder in der ‚Arbeitsgemeinschaft Frauen‘ im Forum Umwelt & Entwicklung, das sich seit 1995 dafür einsetzt, Geschlechterperspektive in Nachhaltigkeitsthemen zu integrieren.13 


Das bundesweite Netzwerk Frauen in Bewegung

Neben den genannten Gruppen war Spitzner auch in der Kommission ‚Frauen in der Stadt‘ des Deutschen Städtetages14, bei FOPA e. V. und in Mädchenprojekten von Life e. V. in Wuppertal15 aktiv. Sie war Koordinatorin im bundesweiten Netzwerk ‚Frauen in Bewegung‘ der Bundesarbeitsgemeinschaft Verkehr von Bündnis 90/Die Grünen. Das Netzwerk gründete sich 1989, nach dem im Jahr zuvor stattgefundenen Verkehrskongress ,Welche Freiheit brauchen wir?‘, der zum ersten Mal die Geschlechterfrage explizit thematisierte.16 In dem interdisziplinären Netzwerk kamen über 300 Frauen aus Wissenschaft, Politik und Planungsbüros zusammen. Ziel war es, eine gleichstellungsorientierte ökologische Verkehrswende auf Bundesebene durchzusetzen und Projekte und Gesetzesänderungen anzustoßen, was beispielsweise in der vorher genannten Großen Anfrage an den Bundestag von 1990 resultierte. Die Arbeitsgruppe löste sich in den späten 1990ern wieder auf, vor allem, da es zu viel Widerstand in der Politik gab und die Protagonistinnen sich untereinander oft nicht einigen konnten. Dennoch gab es viele wichtige Aktionen, die noch nachträglich Grundsatzdiskussionen in der Politik angestoßen hatten.

Projektleiterin am Wuppertal Institut

Ab 1991 wechselte Meike Spitzner an das kurz zuvor gegründete Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie17, wo sie seit 1993 ihren eigenen Arbeitsbereich: ‚Feministische Ansätze zur Verkehrsvermeidung‘ leitete. Dort sollten Lösungen zur Krise der Versorgungsarbeit18 innerhalb einer ökologisch verträglichen Mobilität in Stadtregionen geschaffen werden und Hilfestellungen für eine Verkehrsvermeidung aus einer gleichstellungsorientierten Perspektive gegeben werden.19 Meike Spitzners Arbeit am Wuppertal Institut befasste sich daher mit einer gleichstellungsbezogenen Verkehrsplanung, mit Sicherheit und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Verwöhnt durch die Arbeit bei den Grünen, die diese Aspekte damals schon als grundsätzlich ansahen, ging Spitzner davon aus, dass dieses Bewusstsein auch im Wuppertal Institut vorherrschte. „Da bin ich aber sehr auf den Pott gesetzt worden“20, erinnert sie sich im Interview. Doch Spitzner blieb hartnäckig, bis 2003 das Wuppertal Institut völlig umstrukturiert wurde. Ein Grund waren zu radikale Ansichten der Mitarbeitenden, unter anderem in der Verkehrsabteilung21, aber auch die durch die Politik vorgegebene stärkere Richtungsänderung hin zu Klima- und Energiethemen. Der damalige Institutsleiter Ernst Ulrich von Weizsäcker machte Spitzner das Angebot für eine eigene Abteilung, was sie jedoch ablehnte. Denn hierarchisch arbeiten, wie sie erklärte, könne sie nicht und wolle das auch gar nicht.22  

Hinwendung zur Klimapolitik und Ausblick 

Aber sie blieb am Institut und wurde wissenschaftliche Koordinatorin für Geschlechterfragen für alle Bereiche innerhalb der Verkehrsabteilung. Für Spitzner war die Neuausrichtung des Instituts eine Bereicherung: „Und das war noch mal so eine Erweiterung, also da hatte ich es auch mit Energie und internationaler Klimapolitik und Stadtwandel neben dem Verkehr zu tun […].“23  

Das richtungsweisende Pariser Klimaabkommen24 von 2015, das die politischen Rahmenbedingungen für Klimaschutz und Emissionssenkung für alle teilnehmenden Länder festlegte, nahm in seiner Präambel explizit Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit, wobei der Begriff des Gender Mainstreaming, also die Integrierung von Geschlechterperspektive in alle politischen Bereiche, schon auf der Dritten UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi 1985 vorgestellt worden war.25  

Seit 2015 habe sich laut Meike Spitzner zwar viel getan, aber nicht genug. Im Interview kritisiert sie unter anderem, dass Genderkompetenzen noch immer nicht berücksichtigt würden und Forschungsergebnisse, die bereits über zehn Jahre alt seien, heute als aktuell gälten, da keine neuen Studien finanziert oder vorhandene Ergebnisse in der Forschungsarbeit einfach nicht berücksichtigt würden.26 Zudem befänden sich die Menschen aktuell in einer Krise der Maskulinität, die sich zum einen in Gewalt, Destruktion und faschistischen Tendenzen äußere sowie darin, nicht genug konkrete Forderungen an die Politik zu stellen.27 Spitzner legte auch deshalb viel Wert darauf, dass vorhandenes Wissen nicht verloren gehen dürfe und Kontinuität gewahrt werden müsse. Sie blickt aber auch hoffnungsvoll in die Zukunft: „[…] ganz ehrlich gesagt, auch in meiner Generation sah es alles völlig ausweglos aus. Und dieses mutige Vorangehen […] war aber wirklich absolut wichtig.“28

Der akademische Vorlass von Meike Spitzner wurde ins Archiv des FrauenMediaTurms in Köln im Rahmen des DDF-Projekts 2024 ‚Freiräume. Feministisch-ökologische Mobilitäts- und Stadtplanung‘ aufgenommen – hier kann nun also an ihre Arbeit angeknüpft werden.
 

Veröffentlicht: 02. Dezember 2025; Zuletzt aktualisiert: 02. Mai 2025
Verfasst von
Katja Crnoja

hat Germanistik und Kulturwissenschaften studiert und arbeitet seit 2021 als Bibliothekarin im FrauenMediaTurm – feministisches Archiv und Bibliothek.

 

Empfohlene Zitierweise
Crnoja, Katja (2025): Meike Spitzner, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/meike-spitzner
Zuletzt besucht am: 15.12.2025

Netzwerk von Meike Spitzner

Biografie von Meike Spitzner

1976 - 1987

Studium Sozialwissenschaften und Geschichte

17. Juni 1957

Geburt in Köln

1975 - 1984

Arbeits als Hilfskraft bei der Bundesanstalt für Straßenwesen

1875 - 1984

Ingenieurbüro Steierwald Schönharting in Stuttgart

1987

Staatsexamen als Historikerin und Sozialwissenschaftlerin

1988 - 1990

Referentin für Verkehr bei der Bundestagsfraktion der Grünen

1989 - ca. 1999

Koordinatorin des bundesweiten Verkehr-Netzwerks „Frauen in Bewegung“

1991 - 2024

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie

seit 1993

Leiterin des Arbeitsbereichs „Feministische Ansätze zur Verkehrsvermeidung“ in der Abteilung Verkehr

Fußnoten

  1. 1

    Link auf Text von BS. 

  2. 2

    Vgl. Frauen und Ökologie. Gegen den Machbarkeitswahn [Dokumentation zum Kongreß vom 3.–5.10.1986 in Köln], Köln 1987, S. 7.

  3. 3

    Vgl. Spitzner, Meike / Zauke, Gabi: Rückblick und aktuelle Bilanz der Einmischung von Frauen in Verkehrswissenschaft, -planung und -politik, in: Deutscher Städtetag, Kommission „Frauen in der Stadt“ (Hg.): Frauen verändern die Stadt – Arbeitshilfe 2: Verkehrsplanung. DST-Beiträge zur Frauenpolitik, Reihe L, 1995, H. 3, S. 140–153, hier S. 141. 

  4. 4

    FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 4.

  5. 5

    FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 5.

  6. 6

    Vgl. Möller, Rolf-Dieter: Autofahrerinnen – ihr Fahrerlaubnisbesitz, als Halter von Kraftfahrzeugen sowie ihre Verkehrsdelinquenz – aus Sicht der beim Kraftfahrt-Bundesamt geführten Register, in: Autofahrerinnen, Essen 1988, S. 81.

  7. 7

    Bei einer Großen Anfrage wollen die FragestellerInnen die Sache genauer wissen und darüber im Bundestag diskutieren. Dies geschieht dann in einer Fragestunde im Bundestag. Dann hat jede/r Abgeordnete das Recht, Fragen zu stellen und die eigene Meinung zu sagen. Mit diesen Anfragen soll besonders der Opposition die Möglichkeit gegeben werden, alle wichtigen Angelegenheiten im Bundestag genau zu besprechen und Entscheidungen der Regierung zu kontrollieren, Zugriff am 10.10.2024 unter https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/das-junge-politik-lexikon/319823/anfrage-kleine-grosse/.

  8. 8

    Große Anfrage: Emanzipation vom Auto — das Recht der Frauen auf eine Verkehrswende I, in: Drucksache 11/7383, vom 31.05.1990, Zugriff am 2.10.24 unter https://dserver.bundestag.de/btd/11/073/1107383.pdf

  9. 9

    Weitere Informationen über die genannten Politikerinnen unter https://www.dieunbeugsamen-film.de/

  10. 10

    Weitere Informationen zu „GenderCC – Women for Climate Justice“ unter https://gendercc.net/.

  11. 11

    FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 23.

  12. 12

    Mehr zu Elisabeth Stiefel unter https://elisabeth-stiefel.de/ oder https://frauengeschichtsverein.de/2021/07/19/dr-elisabeth-stiefel-juli-2021/. 

  13. 13

    Weitere Informationen zur AG Frauen unter https://www.forumue.de/themen/frauen/ag-frauen/.

  14. 14

    Vgl. Leutner, Barbara (Bearb.): Frauen verändern ihre Stadt: Arbeitshilfe 2: Verkehrsplanung, Köln 1995.

  15. 15

    Vgl. FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 26 f. 

  16. 16

    Vlg. Spitzner, Meike: Zwischen Nachhaltigkeit und Beschleunigung. Technikentwicklung und Geschlechterverhältnisse im Bereich Verkehr, in: Technikfolgenabschätzung – Theorie und Praxis, 2002, 11. Jg., Nr. 2, S. 56 f; vgl. Bader, Ute et al.: Welche Freiheit brauchen wir? Zur Psychologie der mobilen Gesellschaft, Berlin 1989. 

  17. 17

    Das Institut wurde in Folge der vom Bundestag 1987 eingerichteten Klima-Enquete-Kommission „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ und auf Bestreben des damaligen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau gegründet, Zugriff am 22.10.2024 unter https://wupperinst.org/das-institut/geschichte.

  18. 18

    Auch: Krise in der Reproduktionsarbeit. 

  19. 19

    Vgl. hierzu: Spitzner, Meike: Krise der Reproduktionsarbeit – Kerndimensionen der Herausforderungen eines öko-sozialen Strukturwandels. Ein feministisch-ökologischer Theorieansatz aus dem Handlungsfeld Mobilität, in: Weller, Ines et al. (Hg.): Nachhaltigkeit und Feminismus. Neue Perspektiven – alte Blockaden, Bielefeld, 1999, S. 151–165.

  20. 20

    FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 11 f. 

  21. 21

    Ebenda, S. 13.

  22. 22

    FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 13 f.

  23. 23

    Ebenda, S. 34.

  24. 24

    Vgl. unter anderem: Übereinkommen von Paris, Zugriff am 08.11.2024 unter https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/paris_abkommen_bf.pdf, S. 2.

  25. 25

    Vgl. Spitzner, Meike et al.: Interdependente Genderaspekte der Klimapolitik. Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Wirkungsanalyse, Interdependenzen mit anderen sozialen Kategorien, methodische Aspekte und Gestaltungsoptionen; Abschlussbericht, Wuppertal u.a. 2020, S. 96, Zugriff am 8.11.2024 unter https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2020-02-06_texte_30-2020_genderaspekte-klimapolitik.pdf

  26. 26

    FMT, P23-Spit-69, Interview mit Meike Spitzner, Transkript, S. 21 f.

  27. 27

    Ebenda, S. 36.

  28. 28

    Ebenda, S. 37.

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