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Über lesbisch feministischer Schabbeskreis

Lesbisch – feministisch – jüdisch: Der lesbisch feministische Schabbeskreis gehörte zu den bedeutenden feministischen Gruppen der 1980er, die laut und wahrnehmbar einen universalen Mehrheitsfeminismus infrage stellten. Die Frauen beschäftigten sich mit ihrer Rolle innerhalb der Frauen- und Lesbenbewegung im postnazistischen Deutschland.

Der lesbisch feministische Schabbeskreis – jüdisch-lesbischer Aktivismus in der BRD der 1980er-Jahre

Der lesbisch feministische Schabbeskreis (kurz Schabbeskreis) war eine Gruppe jüdischer und nichtjüdischer Feministinnen in der BRD der 1980er-Jahre und die erste feministische Gruppe im Nachkriegsdeutschland, die eine jüdische Perspektive in den Mittelpunkt rückte und den Antisemitismus innerhalb der Frauen- und Lesbenbewegung thematisierte.1 Der Schabbeskreis gründete sich 1984 nach einem Vortrag von Jessica Jacoby im autonomen Lesbentreff Lestra in Berlin, in dem sie über Frauen und Lesben im Judentum sprach. Nach dem Vortrag trafen sich die Frauen, die an der Thematik interessierten waren, weiterhin – zunächst im Lestra, später lud Jessica Jacoby zu sich nach Hause ein.2 1985, als die Frauen für ihre Vorstellung auf der Berliner Lesbenwoche einen Namen brauchten, entstand der Name lesbisch feministischer Schabbeskreis.

Ein Blick in die Runde – Wer war der Schabbeskreis?

Da die Gruppe sich aus Frauen mit sehr unterschiedlichen (Familien-)Geschichten und Identitäten zusammensetzte, stand kein homogener Erfahrungsschatz im Mittelpunkt. Vielmehr befassten sich die Frauen mit ihren verschiedenen Perspektiven auf jüdische Geschichte und jüdische Identität. Die Vielseitigkeit ihrer Erfahrungen entstand einerseits dadurch, dass einige der Frauen jüdisch waren und andere nicht. Denn trotz des Namens waren nur wenige Frauen beides: lesbisch und jüdisch. Darüber hinaus beeinflusste auch der Umstand, ob sie in Deutschland aufgewachsen waren und wie die eigenen Familien mit dem Jüdischsein umgingen, das Erleben und die Erfahrungen der einzelnen Gruppenmitglieder erheblich. Trotz dieser Mannigfaltigkeit von Erfahrungen teilten sie alle die Wahrnehmung, dass in der BRD das Schweigen und die Tabuisierung in Bezug auf die Shoah, die jüdischen Leerstellen und die emotionalen Verrenkungen von nicht-jüdischen Deutschen innerhalb einer postnazistischen Gesellschaft ihr Leben und ihren Alltag prägten. Und sie alle teilten die Suche nach einem Raum, um dies zu thematisieren.3 So empfanden zum Beispiel die US-Amerikanerinnen Elaine Großmann und Laura Radosh, die in den USA eine rege und lebendige jüdische Kultur er- und gelebt hatten, den enormen Kontrast zur deutschen Nicht(mehr)existenz jüdischen Lebens und jüdischer Kultur als unübersehbaren Marker deutscher Geschichte.4 „[M]einer Ansicht nach sind Feiertage normalerweise nicht dazu da, um eine Gemeinschaft zu schaffen, sondern um sie zu stärken. Aber wo eine Gemeinschaft sein sollte, ist in diesem Land nur Leere.“5 Gleichzeitig war für die Frauen des Schabbeskreises kaum auszuhalten, wie sich ihr deutsches Umfeld wand, wenn es um die Thematisierung des Nationalsozialismus ging oder die Jüdinnen unter ihnen sichtbar wurden.6

Je mehr sich im Laufe der Zeit das aktivistische Profil der Gruppe schärfte, desto wichtiger wurde es auch, diese Erfahrungen nach außen zu tragen, die Frauen der Frauen- und Lesbenbewegung mit diesen Leerstellen und ihrem internalisierten Antisemitismus zu konfrontieren und den weiß-christlichen Mehrheitsfeminismus – und sein universales ‚Wir‘, in dem sich die jüdischen Frauen nicht wiederfanden – infrage zu stellen.

Jenseits dieser Erfahrungen in Bezug auf das Judentum und die Nachwirkungen der Shoah war die Gruppe in ihrer Zusammensetzung jedoch durchaus homogen. Der Großteil der Frauen war weiß, alle waren ‚able-bodied‘ und zwischen Mitte 20 und Mitte 30 Jahre alt. Die Frauen befanden sich zum größten Teil in der Phase eines Universitätsstudiums oder am Beginn ihres Berufslebens.

Der Schabbeskreis war keine explizit geschlossene Gruppe und erlebte durchaus eine gewisse Fluktuation. Jedoch gab es eine Art inneren Kern derselben Frauen,7 die sich wöchentlich nur unter sich trafen. Interessierte, Freundinnen und Verbündete anderer Politgruppen kamen zu den Treffen des sogenannten „erweiterten Schabbeskreises“,8 die am ersten Freitag des Monats stattfanden.9


Ein Blick auf die Agenda – Was wollte der Schabbeskreis?

Im Fokus der wöchentlichen Treffen, die nicht aus religiösen, sondern aus Zeitgründen auf Freitage fielen, standen Austausch und Selbsterfahrung.

Zunächst hatte der Schabbeskreis keine politische Agenda. Die Frauen wollten zu Beginn vor allem einen Raum schaffen, in dem sie Erfahrungen austauschen und Unterstützung finden konnten. Hinzu kam der Wunsch, jüdische Kultur und Geschichte und die Frauen darin sichtbar zu machen10 und ein jüdisches Zuhause zu finden. Denn jene Frauen, die als Lesben in jüdischen Gemeinden innerhalb Deutschlands aufwuchsen, erlebten, dass dort für sie kein Platz war.11 „[H]ier galten sie als endgültige Zerstörerinnen einer Tradition, deren Untergang aus demographischen Gründen ohnehin nur eine Frage der Zeit schien“12, erklärt dies die Literatur- und Filmwissenschaftlerin Cathy Gelbin, die selbst Schabbeskreis-Mitglied war.

Ein kritisch-aktivistisches Profil und eine politische Agenda entwickelte die Gruppe erst mit den aufgeladenen Reaktionen aus der Frauen- und Lesbenbewegung.13 Hier wurde ihnen mit einer Mischung aus Leugnung und Wut, Feindseligkeit und Empörung begegnet. Die Abwehrhaltung der Bewegungsfrauen äußerte sich auch in deren Umdeutung der NS-Geschichte14 und offenbarte oft tief verankertes antisemitisches Gedankengut.15 Um Reaktionen der Empörung und Abwehr hervorzurufen, reichte es schon, dass der Schabbeskreis bei Veranstaltungen bloß anwesend war oder im Programmheft stand.16 Gleichzeitig wurde der Schabbeskreis selbst als aggressive Provokation wahrgenommen.17 Die Reaktionen auf die Gruppe beschreibt Ben Baader am Beispiel der Lesbenwoche 1985 als ausgesprochen eklatant: „Wir hatten keine große kritische Agenda. [...] Es war wirklich ganz freundlich und unschuldig. Und wir waren von der Reaktion völlig verblüfft. Von der Aggression, die uns entgegenkam. [...] Das war, als ob etwas explodiert ist.“18

Dabei waren die Reaktionen auf den Schabbeskreis vielseitig und auf den ersten Blick oft auch widersprüchlich. Auf der einen Seite stand die Verleugnung jüdischer Existenzen als Abwehrreaktion gegen die Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands und auf der anderen Seite bestimmten mystifizierte Imaginationen das Bild von Jüd_innen.19Gab es einerseits die Vorstellung, dass es eigentlich gar keine Jüd_innen mehr gäbe,20 wurden Jüd_innen andererseits zu Stellvertreter_innen des ‚Weltjudentums‘, des Zionismus und des Patriarchats erklärt.21 Mit der These vom Nationalsozialismus als „Extremform des Patriarchats“22 inszenierten sich viele nicht-jüdische Frauen als die eigentlichen Opfer des Nationalsozialismus und bagatellisierten so die Bedrohungssituation von Jüdinnen (als jüdisch UND Frau) während der NS-Zeit enorm. Gleichzeitig ignorierten diese Frauen den Profit, den der Nationalsozialismus für nach NS-Ideologie anerkannte Frauen durchaus mit sich brachte.23

Mit der geschichtlichen Umdeutung von Frauen als generelle Opfer des Nationalsozialismus sahen sich jüdische Frauen in der Frauen- und Lesbenbewegung nicht nur mit der Relativierung von 6.000.000 ermordeten Jüd_innen konfrontiert, sie erlebten diese Debatte auch als Symptom dafür, dass Jüdischsein mit Jude-Sein gleichgesetzt wurde und sie als Jüdinnen komplett unsichtbar waren.24 Gleichzeitig gab es immer wieder die Aufforderung innerhalb der Frauen- und Lesbenbewegung, den Nationalsozialismus und die Shoah als Thema endlich ruhen zu lassen und sich stattdessen dem ‚Holocaust an Frauen‘ – der Hexenverfolgung – zuzuwenden. Die Forderung nach einer Auseinandersetzung mit der Hexenverfolgung, als dem vermeintlich frauengeschichtlichen Pendant zur Shoah, war eines der zentralen Argumente der nichtjüdischen Frauen- und Lesbenbewegung, sich nicht mit dem Nationalsozialismus und jüdischen Perspektiven auseinanderzusetzen.25 Darüber hinaus existierte die These vom Judentum als Ursprung des Patriarchats mit dem Vorwurf, dass der weibliche Polytheismus durch die Entstehung und die Gewalt des monotheistischen Judentums ausgelöscht worden sei.26 Das Judentum als Diktatur gegen den Weiblichkeitskult wurde damit als Ursache für die Unterdrückung der Frau und den Sexismus in der Gesellschaft ausgemacht.27 Zu Ende gedacht entsteht in der Verbindung mit der Theorie vom Nationalsozialismus als Extremform des Patriarchats der Subtext, dass Jüd_innen durch den „Muttermord“28 verantwortlich für den Holocaust seien.29 Im Unterschied zu den christlich sozialisierten Feministinnen wandelten christliche Feministinnen die These vom Judentum als Ursprung des Patriarchats so um, dass ‚die Juden‘ Jesus – den Feministen, den Überwinder, die weibliche Figur – getötet hätten.30 Auch in der esoterischen Frauen- und Lesbenszene wurden Jüd_innen als Verursacher_innen von Aggression, Feindseligkeit und der eigenen Vernichtung herangezogen: Sie [die Jüd_innen] seien aggressiver als andre Leute. Das sehe man ja schon daran, dass sie ständig in Konflikte verwickelt seien. [...] Das Judentum sei von einem unbarmherzigen Rachegedanken geprägt [...].31

Die Frauen des Schabbeskreises erlebten, wie ihnen vorgeworfen wurde, sie könnten keine Feministinnen sein, solange sie sich in irgendeiner Weise zu ihrem Jüdischsein bekannten, da viele Frauen der Meinung waren, dass das Judentum durch seinen angeblich so gewaltvollen und martialischen Charakter eine antifeministische Grundhaltung voraussetze. Wer sich also vom Judentum nicht (aktiv) distanzierte, konnte nicht feministisch sein.32

Diese Darstellung des Judentums als brachiale Rachekultur zog sich durch die Frauen- und Lesbenbewegung und immer wieder erlebten die Frauen des Schabbeskreises, wie diese Auffassung dazu diente, den Schabbeskreis mit der Unterstellung, die Frauen des Schabbeskreises unterlägen der patriarchalen Ideologie des Judentums, abzulehnen.33

Ziel der Frauen des Schabbeskreises wurde es so, systematisch den Antisemitismus innerhalb der Frauen- und Lesbenbewegung, die Unsichtbarkeit von Jüd_innen und die Verfälschung von Frauengeschichte in Bezug auf die Shoah und die erste Frauenbewegung aufzuzeigen.34 Sie setzten sich zum Ziel, zu intervenieren und einzugreifen – sich nicht auf eine reine Opferrolle reduzieren zu lassen, sondern sich eine Sprache und Gehör zu verschaffen.35

Ein Blick hinter die Kulissen – Wie arbeitete der Schabbeskreis?

Aufgrund der heftigen Reaktionen wählten die Frauen des Schabbeskreises in der Auseinandersetzung mit anderen Bewegungsfrauen/-lesben bald meist das Format des Workshops oder die Arbeit in Kleingruppen für ihre Themen.36 So versuchten sie die Teilnehmer_innen mit kreativen Methoden an die Themen Antisemitismus und jüdisches Leben in der BRD heranzuführen. Doch der Schabbeskreis arbeitete auch konfrontativ: Bei einer der Berliner Lesbenwochen traten die jüdischen Frauen mit angeklebten Bärten und Pejes auf. Sie wollten mit dem stereotypen Bild innerhalb der Frauen- und Lesbenbewegung brechen, was Jüdischsein bedeutet.37 Außerdem organisierten die Frauen des Schabbeskreises Infoveranstaltungen, -stände und Ausstellungen,38 hielten Vorträge, verfassten Stellungnahmen zu Redebeiträgen und Veranstaltungen39 sowie Leser_innenbriefe zu verschiedenen Themen.40

Quiz Teil I und Teil II zu Kennlernsituationen unter jüdischen und nicht-jüdischen Frauen

Der Schabbeskreis war auf vielen Ebenen bedeutsam: Die Frauen unterstützten sich gegenseitig in Krisensituationen, zum Beispiel bei Todesfällen, und fingen sich emotional auf. Sie vernetzten sich – über die deutsch-deutsche Grenze hinweg und international – mit anderen jüdischen Frauen. Diese Mischung aus intellektueller, interventiver, emotionaler und Empowerment-Arbeit war nicht nur für die Frauen innerhalb des Schabbeskreises von großer Bedeutung. Sondern die Arbeit des Schabbeskreises war – wegen der Bekanntheit der Gruppe – auch für etliche weitere jüdische Feministinnen innerhalb der BRD und der DDR ein wichtiges Zeichen.41

Der Blick zurück – Was wurde aus dem Schabbeskreis?

Im Sommer 1989 löste sich der Schabbeskreis auf.42 Der Auflösung gingen Konflikte und Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe voran. In Verbindung mit den Anfeindungen von außen und dem Gefühl, aufeinander angewiesen zu sein, entstand laut Ben Baader ein Zustand wie in einem „pressure-cooker“43, einem Dampfdrucktopf: „Vielleicht, weil wir das Gefühl hatten, dass wir keine gute gemeinsame Arbeit mehr leisten können. Als hätte sich irgendetwas wund gelaufen. Es schien alles zu schwierig um gemeinsam noch etwas zu machen.“44 Zudem entwickelten sich bei einzelnen Frauen unterschiedliche Vorstellungen bezüglich des Schabbeskreises und der Arbeit miteinander.45

Verfasst von
Debora Antmann

ist 1989 in Berlin geboren, studierte Soziale Arbeit und ist als Frauen*beauftragte einer Berliner Hochschule tätig. Sie ist Autorin des Blogs „Don’t degrade Debs, Darling - being mad is beautiful“ und Online-Kolumnistin beim Missy Magazine. Seit 2014 beschäftigt sie sich intensiv mit jüdisch-lesbischer Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte in der BRD der 1980er- und 1990er-Jahre und hält Vorträge zum (un-)jüdischen Queerfeminismus der Gegenwart.

Netzwerk von lesbisch feministischer Schabbeskreis

Biografie von lesbisch feministischer Schabbeskreis

1984

Gründung

Der Schabbeskreis stellt sich auf der Berliner Lesbenwoche vor (Anlass zur Namensgebung)

1986

Artikel des Schabbeskreises in der Zeitschrift ‚Lesbenstich’. "Die Lesbenwoche: Ein Weg zu Kraft und Schönheit?" In: LesbenStich 2/1986, S. 4.

Schabbeskreis thematisiert und problematisiert das Bild von "Juden als feministisches Feindbild" auf der 2. Berliner Lesbenwoche

Cathy Gelbin stellt die Arbeit des Schabbeskreises bei der 'first international Jewish Feminist Conference - The Empowerment of Jewish Women in Jerusalem' vor

1989

Auflösung

Fußnoten

  • 1. Antmann, Debora: Vom Vergessen und Erinnern. Ein Portrait der AG ‚Frauen gegen Antisemitismus‘, in: Attia, Iman et al. (Hg.): ,Dominanzkultur reloaded. Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen. Bielefeld 2015, S. 101–111, hier S. 101.
  • 2. Antmann, Debora: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis als Teil einer intersektional denkenden und handelnden sozialen Bewegung der 1980er und 1990er Jahre in der BRD?, Berlin 2016, S. 14.
  • 3. Ebenda, S. 14–16.
  • 4. Radosh, Laura / Großmann, Elaine: Jüdische Identität und Heimat, in: Ayim, May / Prasad, Nivdita (Hg.): Dokumentation. Wege zu Bündnissen, Berlin 1992, S. 26–35, hier S. 27.
  • 5. Ebenda, S. 28.
  • 6. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 16.
  • 7. Zu diesem inneren Kern gehörten beispielsweise Gülşen Aktaş, Ben Baader, Cathy Gelbin, Elaine Großmann, Wendy Henry, Jessica Jacoby, Rivka Jaussi, Kate und Gotlinde Lwanga.
  • 8. Teil des erweiterten Schabbeskreises, Besucherinnen und Unterstützerinnen waren zum Beispiel Chantal Ackermann, Karen Adler, Gerhard Baader, Tina Campt, Marguerite Marcus, Nivedita Prasad, Birgit Rommelspacher, Claudia Schoppmann, Susanne Stern und Ursula Wachendorfer.
  • 9. Ebenda, S. 16 f.
  • 10. Ebenda, S. 25.
  • 11. Ebenda, S. 24.
  • 12. Gelbin, Cathy S.: Die jüdische Thematik im (multi)kulturellen Diskurs der Bundesrepublik, in: Gelbin, Cathy S. et al. (Hg.): Aufbrüche. Kulturelle Produktionen von Migrantinnen, Schwarzen und jüdischen Frauen in Deutschland, Königstein 1999, S. 97.
  • 13. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 26.
  • 14. Stern, Adriana: Ab heute heißt du Marianne. Lesben und Antisemitismus, in: Dennert, Gabriele et al.(Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007, S. 173.
  • 15. Jacoby, Jessica / Magiriba Lwanga, Gotlinde: Was ‚sie‘ schon immer über Antisemitismus wissen wollte, aber nie zu denken wagte, in: beiträge zur feministischen theorie und praxis, 13. Jg., 1990, Heft 27, S. 96.
  • 16. Baader, Maria: Zum Abschied. Über den Versuch, als jüdische Feministin in der Berliner Frauenszene einen Platz zu finden, in: Hügel, Ika et al. (Hg.): Entfernte Verbindungen. Rassismus. Antisemitismus. Klassenunterdrückung, Berlin 1993, S. 85.
  • 17. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 20.
  • 18. Ebenda, S. 19.
  • 19. Gelbin: Die jüdische Thematik im (multi)kulturellen Diskurs der Bundesrepublik, S. 90.
  • 20. Baader: Zum Abschied, S. 86.
  • 21. Benhavio, Stella: Türkische Staatsbürgerin jüdischer Herkunft in Deutschland, in: Hügel, Ika et al. (Hg.): Entfernte Verbindungen. Rassismus. Antisemitismus. Klassenunterdrückung, Berlin 1993, S. 29.
  • 22. Frauen gegen Antisemitismus: Der Nationalsozialismus als Extremform des Patriarchats. Zur Leugnung der Täterschaft von Frauen und zur Tabuisierung des Antisemitismus in der Auseinandersetzung mit dem NS, in: beiträge zur feministischen theorie und praxis, 16. Jg., 1993, H. 35, S. 77–89.
  • 23. Antmann: Vom Vergessen und Erinnern, S. 108; Gelbin: Die jüdische Thematik im (multi)kulturellen Diskurs der Bundesrepublik, S. 96; Perko, Gudrun: Queer-Theorien. Ethische, politische und logische Dimensionen plural-queeren Denkens, Köln 2005, S. 131.
  • 24. Antmann: Vom Vergessen und Erinnern, S. 108–109.
  • 25. Baader: Zum Abschied, S. 84; Perko: Queer-Theorien, S. 132.
  • 26. Schmidt, Birgit: Freundliche Frauen. Aschaffenburg 2007, S. 12.
  • 27. Ebenda, S. 27.
  • 28. Ebenda, S. 29.
  • 29. Perko: Queer-Theorien, S. 131.
  • 30. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 22; Perko: Queer-Theorien, S. 131; Schmidt: Freundliche Frauen, S. 7.
  • 31. Schmidt: Freundliche Frauen, S. 7.
  • 32. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 13; Czollek, Leah C.: Sehnsucht nach Israel, in: Castro Varela, Maria del Mar et al. (Hg.): Suchbewegungen. Interkulturelle Beratung und Therapie, Tübingen 1998, S. 42 und 44; Perko: Queer-Theorien, S. 131.
  • 33. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 22; Baader: Zum Abschied, S. 85.
  • 34. Ebenda, S. 22 f.
  • 35. Ebenda, S. 26.
  • 36. Baader: Zum Abschied, S. 85.
  • 37. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 29.
  • 38. Ebenda, S. 28.
  • 39. Unveröffentlichtes Material.
  • 40. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 28.
  • 41. Ebenda, S. 31 und 43.
  • 42. Baader: Zum Abschied, S. 89.
  • 43. Ebenda, S. 83
  • 44. Antmann: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis, S. 34.
  • 45. Ebenda.
Ausgewählte Publikationen
Antmann, Debora: Vom Vergessen und Erinnern. Ein Portrait der AG ‚Frauen gegen Antisemitismus‘, in: Attia, Iman et. al. (Hg.): Dominanzkultur reloaded. Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen, Transkript Verlag, Bielefeld 2015, S. 101-111.
Antmann, Debora: Welche Bedeutung hatte der lesbisch feministische Schabbeskreis als Teil einer intersektional denkenden und handelnden sozialen Bewegung der 1980er und 1990er Jahre in der BRD?, Alice Salomon Hochschule Berlin, Berlin 2016.
Antmann, Debora: Der lesbisch feministische Schabbeskreis – Die Geschichte eines fast vergessenen jüdisch-feministischen Widerstands, in: Micha Brumlik et. al. (Hg.): Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart, H. 1, S. 28-36.
Baader, Maria: Zum Abschied. Über den Versuch, als jüdische Feministin in der Berliner Frauenszene einen Platz zu finden, in: Hügel, Ika et. al. (Hg.): Entfernte Verbindungen. Rassismus. Antisemitismus. Klassenunterdrückung, Berlin 1993, S. 82-94.
Baader, Maria T.: Zweierlei Befreiung, in: Jacoby, Jessica et al. (Hg.): Nach der Shoah geboren. Jüdische Frauen in Deutschland, Berlin 1994, S. 11-20.
Baetz, Michaela et. al.: Chronik der Antisemitismusdiskussionen in der (Frauen- und) Lesbenbewegung der BRD der 80er Jahre, in: Dennert, Gabrieleet. al. (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007, S. 175-177.
Benhavio, Stella: Türkische Staatsbürgerin jüdischer Herkunft in Deutschland, in: Hügel, Ika et. al. (Hg.): Entfernte Verbindungen. Rassismus. Antisemitismus. Klassenunterdrückung, Berlin 1993, S. 61-81.
Cervio, Claudia: Erst in Deutschland wurde es für mich wichtig zu sagen, daß ich Jüdin bin, in: Jacoby, Jessica et al. (Hg.): Nach der Shoah geboren. Jüdische Frauen in Deutschland, Berlin 1994, S. 59-64.
Czollek, Leah C.: Sehnsucht nach Israel, in: del Mar Castro Varela, Maria et. al. (Hg.): Suchbewegungen. Interkulturelle Beratung und Therapie, Tübingen 1998, S. 39-48.
Epple, Eva-Maria: Hast Du gehört, was ich nicht gesagt habe, in: aktuelle frauenzeitung Courage, 1982, H.11, S. 13.
Gelbin, Cathy S.: Die jüdische Thematik im (multi)kulturellen Diskurs der Bundesrepublik, in: Gelbin, Cathy s. et al. (Hg.): Aufbrüche. Kulturelle Produktionen von Migrantinnen, Schwarzen und jüdischen Frauen in Deutschland, Königstein 2007, S. 87-111.
Gilman, Sander L./ Remmler, Karen: Re-emerging Jewish Culture in Germany: Life and Literature since 1989, New York 1994.
Heine, Susanne: Feministische Diffamierung von Juden, in: Kohn-Ley, Charlotte/ Korotin, Ilse (Hg.): Der feministische ‚Sündenfall‘? Antisemitische Vorurteile in der Frauenbewegung, Wien 1994, S. 15-59.
Henry, Wendy Z.: Lügen haben kurze Beine, in: Ayim, May/ Prasad, Nivedita (Hg.): Dokumentation. Wege zu Bündnissen, FU Berlin 1992.
Heschel, Susannah: Jüdischer Feminismus ist einen Analyse der Realität, aus der wir handeln müssen, in: Schlangenbrut, 1987, H. 16.
Jacoby, Jessica/ Lwanga, Gotlinde Magiriba: Was ‚sie‘ schon immer über Antisemitismus wissen wollte, aber nie zu denken wagte, in: beiträge zur feministischen theorie und praxis, 13. Jg, 1990, H.27, S. 95-105.
Jacoby, Jessica: Antisemitismus der Geschlechter, in: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (Hg.): Differenz und Differenzen. Zur Auseinandersetzung mit dem Eigenen und dem Fremden im Kontext von Macht und Rassismus bei Frauen, Bielefeld 1994, S. 197-230.
Janz, Ulrike: Die weiße Lesbenbewegung und das Thema Rassismus/ Antisemitismus. Eine Chronologie, in: IHRSINN. Eine radikalfeministische Lesbenzeitschrift, 3. Jg., 1992, H. 6, S. 28-32.
Kaufmann, Bettina: Jüdische Identität, in: Ayim, May / Prasad, Nivedita (Hg.): Dokumentation. Wege zu Bündnissen, FU Berlin 1992.
Levin, Tobe: Die jüdische Frauenbewegung in Deutschland, in: Nestvogel, Renate (Hg.): ‚Fremdes‘ oder ‚Eigenes‘? Rassismus, Antisemitismus, Kolonialismus, Rechtsextremismus aus Frauensicht, Frankfurt a. M. 1994, S. 86-100.
Loy, Christine: Berliner Lesbenwoche (1985 - 1997), in: Dennert, Gabriele et. al. (Hg.): In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Berlin 2007, S. 248-249.
Perko, Gudrun: Queer-Theorien. Ethische, politische und logische Dimensionen plural-queeren Denkens, Köln, 2005.
Schabbeskreis/ Rommel, Ines: Sehen lernen, in: Hamburger Frauenzeitung, 1989, H. 22.
Schmidt, Birgit: Freundliche Frauen, Aschaffenburg 2007.
Schultz, Dagmar: Unterschiede zwischen Frauen – ein kritischer Blick auf den Umgang mit ‚den Anderen‘ in der feministischen Forschung weißer Frauen, in: beiträge zur feministischen theorie und praxis, 13. Jg., 1990, H. 27., S. 45-57.
Wollrad, Eske: Weil wir immer noch vergessen wollen... Ver- Gegenwärtigungen, in: Hamburger Frauenzeitung, 1989, H. 22.