Holpriger Karrierestart: „Das wird eh nichts, du wirst ja eh schwanger“
Hertha Richter-Appelt wurde 1949 in Graz geboren, studierte 1967 bis 1973 Psychologie und Statistik in Wien und fand ihren Weg in die Sexualwissenschaft eher zufällig. Nachdem sie bis Mitte der 1970er-Jahre als Stipendiatin für quantitative Methodik an der Universität Bern hospitiert hatte, absolvierte sie in London eine Weiterbildung zur Verhaltenstherapeutin und arbeitete anschließend mit alkoholkranken Frauen in der Therapie. 1979 begann sie ihre Arbeit am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie in Hamburg, die ihren weiteren Forschungsweg unwiderruflich verändern sollte.
Am Anfang ihrer Karriere traf sie jedoch auf Widerstand. Als erste Frau mit Festanstellung am Institut für Sexualforschung in Hamburg kamen ihre resolute Art und Durchsetzungskraft bei den männlichen Kollegen nicht gut an.1 Zudem wollte sie als eine der ersten Wissenschaftlerinnen am Institut den Fokus auf die weibliche Perspektive innerhalb der Sexualforschung legen. Bisher lag hier der Forschungsschwerpunkt nämlich vor allem auf Sexualstraftätern und ihrer Therapierbarkeit. „Es hat auch ‘ne Weile gedauert, bis Frauenthemen wirklich thematisiert wurden“2, erinnert sie sich im Interview. Ein weiteres Hindernis für Richter-Appelt stellten Vorurteile gegen Frauen in der Forschung dar, die in den 1970er- und 1980er-Jahren noch weit verbreitet waren. „Also, ich mein, das wird eh nichts, du wirst ja eh schwanger“3, prophezeite prompt ein Kollege, als sie ihr erstes Forschungsprojekt bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft einreichte. Als sie dann einen Mann als ersten Mitarbeiter dafür einstellte, war die Gegenwehr am Institut groß, da sie nun auch dessen Vorgesetzte war.4
Den Weg zur Anerkennung ihrer Forschung empfand Hertha Richter-Appelt als einen langwierigen Prozess, das Ergebnis hartnäckiger Bemühungen und solider wissenschaftlicher Arbeit. Doch sie und andere Kolleginnen, wie die ebenfalls am Institut angestellte Psychologin Margret Hauch, sorgten allmählich für ein Umdenken innerhalb der männlich geprägten Fachdisziplin. Hauch forschte beispielsweise zu sexualisierter Gewalt und setzte sich über Jahrzehnte auch politisch dafür ein, dass frauenspezifische Themen diskutiert wurden. Ihren und Hertha Richter-Appelts Erkenntnissen ist es zu verdanken, dass Opfern in Gerichtsprozessen heute mehr Glaubwürdigkeit zuteilwird und stärkere Bemühung um Gewaltprävention stattfindet.
Hinwendung zur sexualisierten Gewalt: Die Hamburger Studie
Angeregt durch eine niederländische Studie über sexualisierte Gewalt führte Hertha Richter-Appelt zusammen mit Kollegin Jutta Tiefensee zwischen 1993 und 1995 eine Projektstudie mit dem Titel Körperliche Misshandlungen und sexuelle Traumatisierungen in der Kindheit aus der Sicht junger Erwachsener durch. Richter-Appelt war zunächst skeptisch angesichts der, ihrer Meinung nach, sehr hohen Zahl an betroffenen Frauen. Sie kritisierte außerdem die undifferenzierte Herangehensweise der niederländischen KollegInnen und bemängelte deren Nichtberücksichtigung der unterschiedlichen Formen dieser Art des Missbrauchs.5 Ihr eigenes Studiendesign zielte daher unter anderem auf die Frage ab, inwieweit eine Traumatisierung in der Kindheit Auswirkungen auf das Leben und die Sexualität der Befragten im Erwachsenenalter hatte und welche Arten des Missbrauchs vorlagen. Das Datenmaterial für das Projekt stammte aus der Anfang 1993 von ihrem Team durchgeführten Fragebogenstudie, die vorwiegend mit Studierenden der Universität Hamburg durchgeführt wurde. Diese kam allerdings zu anderen Ergebnissen als erwartet: Frauen waren mit 23 Prozent am stärksten von sexualisiertem Missbrauch betroffen, Männer hingegen nur mit 4 Prozent. Auffallend war zudem, dass die Frauen mit Missbrauchserfahrung ihre Sexualität am negativsten bewerteten. Bei den Männern hingegen wurde die eigene Sexualität von jenen am negativsten bewertet, die „nur“ physische, jedoch keine sexualisierte Misshandlung erfahren hatten.6 Als Täter gaben die Befragten fast ausschließlich Männer an. Bei den Frauen kamen diese meist aus der Familie oder dem sozialen Umfeld, bei den Männern waren es fast immer Fremde.7 Dies widersprach tatsächlich der damals vorherrschenden Annahme, dass Missbrauch hauptsächlich von Fremden ausgeübt werde und spontan passiere. Die Studie räumte auch mit weiteren Vorurteilen über Umstände, Motivationen und begünstigende Faktoren von sexualisiertem Missbrauch auf.8
Sexualsprechstunde und Traumatherapie
Die Erkenntnisse aus der Hamburger Studie konnte Hertha Richter-Appelt auch in ihre Sexualsprechstunde einfließen lassen, die sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Eberhard Schorsch9, ebenfalls Sexualforscher, am Institut durchführte. Gerade in der Anfangszeit der Sprechstunde kamen viele Menschen, die nach eigener Aussage an sexuellen Funktionsstörungen litten; ein Bezug zu sexualisiertem Missbrauch in der Kindheit als mögliche Ursache wurde damals jedoch noch nicht gezogen. Erst durch bekannt gewordene prominente Fälle wie der institutionelle Missbrauch in der Odenwaldschule, so Richter-Appelt im Interview, erhielt das Thema in den 2010er-Jahren auch im öffentlichen Diskurs mehr Aufmerksamkeit und eine andere Gewichtung: „Plötzlich kamen katholische Schulen, […] Kinder von Ministern oder sonst irgendetwas. Und plötzlich, ähm, hat es ’n ganz anderes Gewicht bekommen.“10 Denn erst jetzt wurde deutlich, wie stark sexualisierter Missbrauch auch strukturell in den gesellschaftlichen Institutionen verankert war und ist.11
Kritische Haltung zur Neuen Frauenbewegung und die Pädophilie-Debatte
Hertha Richter-Appelt hatte sich, zunächst stellvertretend, als Gleichstellungsbeauftragte der medizinischen Fakultät über 15 Jahre lang frauenpolitisch engagiert und erhielt 2011 den Frauenförderpreis der Universität Hamburg: „Geschlecht hat für mich bei aller Forschung, die ich gemacht hab’, immer eine Rolle gespielt. […] Das heißt, ich hab’ mich mit der Frage von Geschlechtergerechtigkeit vor allem sehr früh auch beschäftigt.“12 Jedoch stand sie gerade zu Beginn ihrer Missbrauchsforschung der Neuen Frauenbewegung kritisch gegenüber. Ihrer Ansicht nach fand in deren Diskussionen ein starkes Schwarz-Weiß-Denken in Bezug auf die Täter-Opfer-Rolle statt. Es würde nur auf Frauen und Mädchen als Opfer geschaut und Männer generalisierend als ‚böse‘ dargestellt.
Inzwischen hat Hertha Richter-Appelt ihre Meinung revidiert und räumt ein, dass die Sexualforschung sich in manchen Punkten geirrt hat, vor allem in Bezug auf kindliche Sexualität, und dass die Frauenbewegung viele Dinge vorangebracht hat.13 So hielt sich beispielsweise in der Fachdisziplin lange die These, dass sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern den Kindern nicht schaden würden, solange sie ohne Gewalteinwirkung stattfänden. Auch zahlreiche Kollegen von Richter-Appelt, wie Eduard Schorsch und Gunter Schmidt14, hielten lange an dieser Position fest.15
Konferenz zu Missbrauch mit dem Missbrauch 1994
Während sich nach und nach die neuen Erkenntnisse zum sexualisierten Missbrauch und zur Sexualgewalt durchsetzten, entwickelte sich in den 1990er-Jahren ein Backlash: Bei der umstrittenen Konferenz Gibt es Mißbrauch mit dem Mißbrauch?16 im Januar 1994 in Berlin, aus welcher das Handbuch sexueller Missbrauch17 hervorging und die aufgrund von Protesten nur unter Polizeischutz stattfinden konnte, war auch Hertha Richter-Appelt zu Gast. Sie sollte von ihrer Hamburger Studie berichten, mit anschließender Diskussion im Plenum, doch es kam ganz anders: „Und schwarz gekleidete Frauen stürmten in den Saal und sind auf die Rutschky zugekommen und haben sie auch niedergeschlagen. Und unter anderem kurze Zeit danach wurde eben der Strom abgestellt, beziehungsweise sie haben die Kabel durchgeschnitten […].“18 erinnert sich Richter-Appelt. Die Konferenz wurde unterbrochen und konnte schließlich nur durch Einlasskontrollen der Polizei fortgesetzt werden. „[…] wir waren alle ziemlich unter Schock. Und haben unsere Referate gehalten und sind wieder gegangen […].“19
Unter den Protestierenden befanden sich Studierende der Alice-Salomon-Fachhochschule (ASFH), die die Konferenz ausrichtete, und deren Rektor, Erziehungswissenschaftler und ehemaliger ,Star‘ der Kinderladenbewegung, Reinhart Wolff, der das Schlagwort vom ‚Missbrauch des Missbrauchs‘ geprägt hatte. Auch er gehörte zu denjenigen Forschern, die sexualisierte Kontakte zwischen Kindern und Erwachsenen nicht grundsätzlich ablehnten.20
Ein ausschlaggebender Punkt für den Widerstand war der Vortrag der Lehrerin und Publizistin Katharina Rutschky, die für ihre zweifelhaften Aussagen zur sexualisierten Gewalt gegen Kinder und ihren wiederholten Angriff auf Kinderschutzeinrichtungen auch in Fachkreisen stark kritisiert wurde.21 Bereits im Vorfeld der Konferenz war bekannt geworden, dass die Glaubwürdigkeit von Pionierprojekten wie Wildwasser Berlin22 angezweifelt werden sollte, und zwar unter Bezugnahme nicht belegter Studien und falsch interpretierter Statistiken, und das ohne die Einrichtungen selbst zur Diskussion eingeladen zu haben.23 Beispielsweise sei – laut Rutschky – der Bericht von Wildwasser zu einseitig und Männer würden darin generalisierend diffamiert werden. Die ratsuchenden Frauen und Mädchen würden einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen und durch die Beraterinnen zu Falschaussagen gedrängt, so die Unterstellung.24 Rutschky zweifelte gar die Echtheit der Missbrauchsfälle an und beschuldigte die Einrichtungen, sie würden diese sogar inszenieren. In den meisten Fällen diene der Missbrauch nur als „Metapher“ und sei somit Ausdruck ganz anderer Krisen in der Beziehung der Eltern, beispielsweise bei Scheidungsverfahren, so Rutschky.25
Was hat sich seitdem getan?
Seit dem Backlash in den 1990er-Jahren und der Öffentlichmachung von weiteren Missbrauchsfällen wie etwa denen in der Odenwaldschule und anderen kirchlichen Institutionen hat sich laut Hertha Richter-Appelt vieles zum Positiven gewandelt. In Bezug auf den Umgang mit Opfern sexualisierter Gewalt, aber auch im generellen Umgang mit Kindern: „Na, ich glaube, was sich ja sehr verändert hat, auch wenn’s vielleicht in meinen Augen noch zu wenig Studien dazu gibt, die Sichtweise von Kindern. Also, wenn man betrachtet, wie mit Kindern heute umgegangen wird, wie ernst genommen Kinder werden.“26 Das beugt auch sexualisiertem Missbrauch in der Familie vor.
In Bezug auf den Kinderschutz vor (sexualisierter) Gewalt gibt es jedoch noch viel zu tun. Im Jahr 2022 betrug die Dunkelziffer in Deutschland etwa eine Million Kinder, die sexualisierte Gewalt erfahren haben.27
Zitate von Hertha Richter-Appelt
Biografie von Hertha Richter-Appelt
Fußnoten
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1
FMT, P26-Rich-01, Interview mit Hertha Richter-Appelt, Transkript, S. 2.
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2
Ebenda.
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3
Ebenda.
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4
Ebenda.
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5
FMT, P26-Rich-01, Interview mit Hertha Richter-Appelt, Transkript, S. 4.
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6
Richter-Appelt, Hertha: Zur Sexualität junger Erwachsener mit Mißbrauchs- und Mißhandlungserfahrungen, in: Dies. (Hg.): Verführung – Trauma – Mißbrauch (1896–1996), Gießen 1997, S. 183–201, hier S. 187–198.
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7
Richter-Appelt, Hertha / Tiefensee, Jutta: Soziale und familiäre Gegebenheiten bei körperlichen Mißhandlungen und sexuellen Mißbrauchserfahrungen in der Kindheit aus der Sicht junger Erwachsener. Ausgewählte Ergebnisse der Hamburger Studie (Teil I), in: PPmP Psychother. med. Psychol., 46. Jg., 1996, H. 11, S. 367–378, hier S. 371.
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8
Richter-Appelt, Hertha / Tiefensee Jutta: Soziale und familiäre Gegebenheiten bei körperlichen Mißhandlungen und sexuellen Mißbrauchserfahrungen in der Kindheit aus der Sicht junger Erwachsener, S. 374.
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9
Vgl. zu Schorsch: Schallner, Berit: Grenzenlose Befreiung? – Die Debatten um Pädosexualität und sexualisierten Missbrauch von Kindern in den 1960er bis 1990er Jahren, S. 3 f, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/grenzenlose-befreiung-die-debatten-um-paedosexualitaet-und-sexualisierten-missbrauch-von.
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10
FMT, P26-Rich-01, Interview mit Hertha Richter-Appelt, Transkript, S. 20 f.
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11
Vgl. hierzu unter anderem: FMT, P30-Berg-01, Interview mit Freya vom Berg und Astrid Peter, Transkript; FMT, P25-Gelb-01, Interview mit Christiane Gelbhardt, Transkript; FMT, P02-Schwar-A-06, Interview mit Alice Schwarzer, Transkript.
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12
FMT, P26-Rich-01, Interview mit Hertha Richter-Appelt, Transkript, S. 6.
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13
Ebenda, S. 10 f.
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14
FMT, P27-Schm-01, Interview mit Gunter Schmidt, Transkription, S. 18.
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15
Vgl. hierzu: Schallner, Berit: Grenzenlose Befreiung?, S. 3 f.
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16
Vgl. hierzu unter anderem: Filter, Cornelia: Doppelt missbraucht; Kopp, Barbara / Filter, Cornelia: Missbrauch mit dem Missbrauch, in: EMMA, 1994, Nr. 2, S. 62–65, Zugriff am 18.06.2024 unter: https://www.emma.de/lesesaal/45335#pages/62.
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17
Rutschky, Katharina / Wolff, Reinhard (Hg.): Handbuch sexueller Missbrauch, Hamburg 1994.
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18
FMT, P26-Rich-01, Interview mit Hertha Richter-Appelt, Transkription, S. 16.
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19
FMT, P26-Rich-01, Richter-Appelt, Hertha, Transkription, S. 17.
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20
Vgl. Der Prozess. Prof. Wolff gegen Therapeutin Bommert, in: EMMA, 1998, Nr. 1, S. 32 f.
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21
Vgl. Der böse Wolff, in: EMMA, 1994, Nr. 2, S. 66 f, Zugriff am 18.06.2024 unter https://www.emma.de/lesesaal/45335#pages/66; kritisiert wurde Rutschky im Vorfeld auch wegen ihrer Publikationen wie zum Beispiel: Rutschky, Katharina: Erregte Aufklärung. Kindesmißbrauch: Fakten & Fiktionen, Hamburg 1992 (FMT, SE.05.077).
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22
Günther, Roswitha / Kavemann, Barbara / Ohl, Dagmar: Modellprojekt Beratungsstelle und Zufluchtswohnung für sexuell mißbrauchte Mädchen von "Wildwasser" - Arbeitsgemeinschaft gegen sexuellen Mißbrauch an Mädchen e.V., Berlin: Abschlußbericht der wissenschaftlichen Begleitung (1991), Berlin 1993 (FMT, SE.05.089).
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23
Fastie, Friesa: Sexueller Missbrauch, S. 7–10.
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24
Walser, Karina: Sexueller Mißbrauch und weibliches Bewußt-Sein. Eine Kritik am Modellprojekt „Wildwasser“, in: Rutschky, Katharina / Wolff, Reinhard (Hg.): Handbuch sexueller Missbrauch, Hamburg 1994, S. 259–278.
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25
Rutschky, Katharina: Sexueller Mißbrauch als Metapher. Über Krisen der Intimität in modernen Gesellschaften oder vom Umschlag der Aufklärung in Mythologie, in: Rutschky / Wolff: Handbuch sexueller Missbrauch, S. 13–31.
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26
FMT, P26-Rich-01, Richter-Appelt, Hertha, Transkription, S. 18 f.
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27
Unabhängige Beauftragte zu Zahlen des sexuellen Kindesmissbrauchs: Zahlen zu sexuellem Kindesmissbrauch in Deutschland, Zugriff am 24.06.2023 unter https://beauftragte-missbrauch.de/themen/definition/zahlen-zu-sexuellem-kindesmissbrauch-in-deutschland.
Ausgewählte Publikationen
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Richter-Appelt, Hertha (Hg.): Verführung-Trauma-Mißbrauch. 1896-1996, Gießen 1997/ 2002.
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Richter-Appelt, Hertha: Soziale und familiäre Gegebenheiten bei körperlichen Mißhandlungen und sexuellen Mißbrauchserfahrungen in der Kindheit aus der Sicht junger Erwachsener: Ausgewählte Ergebnisse der Hamburger Studie (Teil I). Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, Bd. 46, 1996, S. 367–378.
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Richter-Appelt, Hertha: Die Partnerbeziehung der Eltern und die Eltern-Kind Beziehung bei körperlichen Mißhandlungen und sexuellen Mißbrauchserfahrungen in der Kindheit aus der Sicht junger Erwachsener: Ausgewählte Ergebnisse der Hamburger Studie (Teil II). Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, Bd. 46, 1996, S. 405–418.
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Richter-Appelt, Hertha: Psychotherapie nach sexuellem Mißbrauch, in: Psychotherapeut, Jg. 40, 1995, S. 2–8.
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Richter-Appelt, Hertha: Die Bedeutung der Sexualität in der Beziehung zwischen Müttern und Kindern, in: Pro-Familia-Magazin, 1993, H. 6, S. 10–11.
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Richter-Appelt, Hertha / Ladendorf, Ruth: Eltern-Kind-Beziehung und sexueller Mißbrauch, in: Psychosozial, Jg. 54, 1993, H. 2, S. 85–96.
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Wehnert-Franke, Natascha / Richter-Appelt, Hertha / Gaenslen-Jordan, Christine: Wie präventiv sind Präventionsprogramme zum sexuellen Mißbrauch von Kindern? Ein kritischer Beitrag zur Anwendung US-amerikanischer Präventionsansätze an bundesdeutschen Schulen, in: Zeitschrift für Sexualforschung, Jg. 5, 1992, H. 1, S. 41–55.
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Gaenslen-Jordan, Christine / Appelt, Hertha / von Osterroth, A.: Sexueller Mißbrauch von Mädchen in der Familie - Ergebnisse einer Auswertung psychologischer Glaubwürdigkeitsgutachten, in: Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 40, 1990, S. 241–247.
