Über Emmy Damerius-Koenen
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Emmy Damerius-Koenen, geborene Emma Ida Luise Zadach, kam 1903 im Berliner Ortsteil Rosenthal zur Welt. Als erstes von fünf Kindern der Schneiderin und Köchin Anna Emma Bischoff und des Arbeiters Wilhelm Friedrich Julius Zadach wuchs sie unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen auf. Ihr Vater untersagte ihr „weiteres Lernen […] obwohl die Schule ein Stipendium zur Verfügung stellte.“1 Stattdessen absolvierte sie 1918 einen Abendkurs an einer kaufmännischen Handelsschule und war tagsüber zweieinhalb Jahre lang als Werkstattschreiberin in der Kunstdruckerei Heymann & Schmidt in der Berliner Schönhauser Allee beschäftigt. Diese Tätigkeit übte sie anschließend in weiteren Berliner Verlagen aus, arbeitete später als Buchhalterin, unterbrochen von Arbeitslosigkeit.
Von der Naturfreundin zur frauenbewegten Kommunistin
Emmy, zunächst Mitglied der Lankwitzer Naturfreundejugend, trat 1918 dem Freien Gewerkschaftsbund, 1923 dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) sowie der Arbeitersportorganisation Fichte in Berlin-Steglitz bei. Ein Jahr später wurde sie Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Im Alter von 21 Jahren übernahm sie als angestellte Mitarbeiterin beim Zentralkomitee der KPD in der Berliner Rosenthaler Straße verschiedene Büro- und Verwaltungstätigkeiten. In Berlin-Lankwitz heiratete sie 1924 ihren ersten Ehepartner Helmut Damerius.2
Der frühe Tod ihres Sohnes Hans-Jörg, der mit acht Monaten einer Tuberkuloseinfektion erlag, motivierte sie in ihrem Kampf um eine verbesserte soziale Lage von Frauen und Kindern. Politik für Frauen war dabei ihr besonderes Anliegen; sie gehörte der KPD-Frauenkommission der Unterbezirksleitung Berlin-Steglitz an. Ehrenamtlich baute sie den Roten Frauen- und Mädchenbund (RFMB) in Steglitz auf, den sie bis 1928 leitete.3 Diese Tätigkeit stellte für sie einen ersten Erfahrungsraum solidarischer Frauenpolitik dar. Nach zweijähriger Arbeitslosigkeit fungierte Emmy Damerius 1928 als politische Mitarbeiterin in der Frauenabteilung der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg im Karl-Liebknecht-Haus. Dieses Engagement bedeutete den Übergang zur hauptamtlichen Parteiarbeit. Ab 1932 wurde sie zusammen mit Helene Kirsch (Fredrich) und Else Meier zur Leiterin der Frauenabteilung KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg gewählt.4
Zwischen 1932 und 1933 besuchte sie mit großem Erfolg den letzten Jahrgang der KPD-Reichsparteischule Rosa Luxemburg in Berlin-Fichtenau (heute Schöneiche-Fichtenau). Der Abschlussjahrgang fiel in die Phase der Radikalisierung vor der nationalsozialistischen Machtübernahme. Am 5. März 1933 wurde Emmy Damerius zur KPD-Abgeordneten in den Preußischen Landtag gewählt – konnte aber ihre Ämter nicht antreten: Bereits im Juni 1933, im Visier der Nationalsozialisten, war sie gezwungen, als politisch Verfolgte ins Ausland zu flüchten.5 Sie wurde dort zur Widerstandskämpferin.
Illegalität und Verfolgung – „[…] ein schwieriges Pflaster für unsere Arbeit“
Noch bis zuletzt arbeitete sie illegal als Instrukteurin der KPD in Berlin, im Sommer 1933 schließlich emigrierte sie nach Prag, später studierte sie in Moskau an der Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens (KUNMZ). Bereits Ende 1936 wurde sie im Parteiauftrag zur KPD-Auslandsleitung nach Paris entsandt – dort, und später in Zürich, traf sie auf ihre kommunistische Weggefährtin Maria Rentmeister.6 Anschließend setzte sie ihre politische Tätigkeit, zusammen mit ihrem zweiten Ehepartner Wilhelm Koenen7, in der illegalen KPD-Auslandsleitung in Prag fort. Bis 1939 zog sie von Zürich und Prag aus die organisatorischen Fäden des kommunistischen Widerstands in Süddeutschland und Berlin: „Zürich war im Vergleich zu Paris ein schwieriges Pflaster für unsere Arbeit. In Zürich illegal auf längere Zeit zu leben, schien fast unmöglich.“8 Vor allem in Prag kam es wiederholt zu Begegnungen mit Elli Schmidt,9 die sie aus ihrem früheren politischen Umfeld aus Berlin, Moskau und Paris kannte.
Später verbrachte sie einige Jahre im englischen Exil. Eine besonders ungewisse Zeit erzwungener Passivität folgte 1940/41: Für knapp ein Jahr wurde sie im Rushen Camp in Port Erin auf der Isle of Man, als sogenannte feindliche Ausländerin (enemy alien), zusammen mit Wilhelm Koenen interniert. Nach ihrer Entlassung arbeitete sie als Näherin, aber auch als Übersetzerin und Journalistin. Ihre aktive politische Arbeit nahm sie ab 1943/44 wieder auf und engagierte sich in leitender Funktion in der Freien Deutschen Bewegung (FDB) in Großbritannien.
Rückkehr nach Deutschland – „Sie ist eine der hinreissendsten Persönlichkeiten des heutigen ostdemokratischen Lebens.“
So wurde Emmy Damerius-Koenen im März 1947 in einem Dossier der Central Intelligence Agency (CIA), die Dossiers zu mehreren DFD-Protagonistinnen erstellte, beschrieben.10 Nach Kriegsende nahm ihre frauenpolitische Laufbahn in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) einen bemerkenswert rasanten Aufschwung, obwohl sie erst zu Weihnachten 1945 nach Deutschland zurückkehren konnte.11 Zu diesem Zeitpunkt hatten ihre ehemaligen Weggefährtinnen und Exilgenossinnen bereits begonnen, in der SBZ zentrale frauenpolitische Weichen zu stellen und vielerorts Frauenausschüsse zu etablieren. Diese Frauenausschüsse, so argumentierte Maria Rentmeister in der Berliner Zeitung, „sind eine Schule der demokratischen Praxis für die Frauen“ nach zwölf Jahren nationalsozialistischer Männerdiktatur.12 Ein frauenbewegter Aufbruch mit Erfahrungen von realer Schwesterlichkeit – praktisch, partei- und schichtenübergreifend und überkonfessionell. In Berlin kam Emmy Damerius-Koenen rasch mit Maria Rentmeister, Elli Schmidt, Käthe Kern und zahlreichen weiteren Akteurinnen zusammen.13
Karriere in der Frauenpolitik – Feministische Töne, getragen von Eigenmächtigkeit
Emmy Damerius-Koenen konstatierte, dass Fraueninteressen bislang nicht selbstverständlich in Parteiprogrammen verankert waren, und betonte die Notwendigkeit einer politisch-feministischen Willensbildung von Frauen im Interesse sowohl ihrer eigenen Anliegen als auch von Demokratie, Toleranz, Frieden und einer Einbindung in die Internationale Frauenbewegung.
Im Rahmen der ‚Woche der Frau‘ hielt sie im Juni 1946 in Dresden einen bedeutenden öffentlichen Vortrag unter dem Titel ‚Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt‘, in dem sie erstmals den Namen des angestrebten Zusammenschlusses vorstellte – den „Demokratischen Frauenbund“.14 Sie warb für eine parteiübergreifende Frauenorganisation nach französischem Vorbild.15 Entsprechend festgehalten in einem feministischen Manifest, dem Emmy Damerius-Koenen als frauenbewegte Gründerin entscheidende Impulse verlieh: „Hier wird im Zeichen des Friedens die neue demokratische Frauenbewegung Deutschlands geboren.“16 Während des Gründungskongresses des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD), der vom 7. bis 9. März 1947 in Berlin stattfand, betonte sie die politische Verantwortung von Frauen: „Wir wollen mit unserer Politik endlich das Kräfteverhältnis in Deutschland zugunsten der Frauen und Mädchen verschieben. Das wird die Politik des Frauenbundes sein.“17
Als stellvertretende Vorsitzende arbeitete Emmy Damerius-Koenen eng mit der parteilosen Dr. Anne-Marie Durand-Wever, der ersten Vorsitzenden des DFD, sowie unter anderem mit Maria Rentmeister, Mina Ammann, Wilhelmine Schirmer-Pröscher, Helene Beer, Käthe Kern, Elli Schmidt, Toni Wohlgemuth und der ebenfalls parteilosen Prof. Dr. Paula Hertwig zusammen.18 Ab Mai 1948 stand Emmy Damerius-Koenen dann an der Spitze des DFD: Auf dem II. Bundeskongress wurde sie zur Vorsitzenden gewählt.
Internationale Vernetzung und Weltoffenheit – „von Freundinnen als Freundin empfangen“
Der DFD suchte früh den Anschluss an die Weltfrauenbewegung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation (IDFF), die rund 80 Millionen Frauen repräsentierte; die Aufnahme erfolgte im Dezember 1948.19 Eine Schlüsselrolle spielte dabei Emmy Damerius-Koenen: Im Jahr zuvor, im September 1947, leitete Emmy Damerius-Koenen die Delegation des DFD bei der Exekutivtagung des IDFF in Stockholm, wo ihr internationale Erfahrungen und persönliche Kontakte den Weg ebneten. Im Mai 1948 vertrat sie den Frauenbund gemeinsam mit Wilhelmine Schirmer-Pröscher in Rom und stellte den Aufnahmeantrag:20 „Auf der zweiten Exekutive Tagung in Rom wurde sie von Freundinnen als Freundin empfangen.“21 Mit der Aufnahme in die IDFF auf dem Budapester Weltkongress (1. bis 6. Dezember 1948) trat der DFD aus seiner Isolation heraus und wurde Teil der internationalen Frauenbewegung, während westdeutsche Organisationen diesen Schritt erst deutlich später vollzogen.
Rasch ausgebremst – Das Ende ihrer frauenpolitischen Laufbahn
Emmy Damerius-Koenen war keineswegs konfliktscheu und trat wiederholt mit deutlich kritischer Stimme in Erscheinung: „Innerhalb der SED gibt es auch noch genügend Stimmen, […] die Frauenarbeit als überflüssig, das Wirken unserer Frauen im DFD als demokratischen Fimmel bezeichnen, […].“22 Die selbstbewusste Genossin geriet ins Visier der SED und wurde als Westemigrantin besonders kritisch überprüft und diskreditiert. Angeblich aus gesundheitlichen Gründen trat sie bereits im April 1949 von ihrem DFD-Vorsitz zurück. Ihr striktes Festhalten an der Überparteilichkeit und den Gründungsprinzipien führte auch innerhalb des DFD zu Konflikten; insbesondere mit Elli Schmidt verschärften sich die Spannungen.23 Dies führte unausweichlich zu einem unfreiwilligen und von Desillusionierung geprägten Abschied von ihrer frauenpolitischen Karriere. Dennoch empfing sie in den Folgejahren mehrfach staatsoffizielle Ehrungen.
Nach einer längeren Erkrankung mit mehreren Kuraufenthalten und nur teilweiser Genesung arbeitete sie ab 1950 als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin im Verlag Die Wirtschaft in Ost-Berlin. Anschließend war sie von 1958 bis 1963 als freischaffende Journalistin tätig. Emmy Damerius-Koenen schrieb und publizierte über viele Jahre – sie war Mitglied der Arbeitsgruppe zur Erforschung der Frauenbewegung bei der SED-Bezirksleitung Berlin. Sie gehörte als DFD-Gründerin zweifelsohne zu den „Müttern“ der Gleichberechtigungsgesetzgebung in der DDR.24 Ihren Ruhestand verbrachte sie in Ost-Berlin. Im Alter von 84 Jahren verstarb sie am 21. Mai 1987 in Berlin. Ihr Ehrengrab findet sich auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde innerhalb der Gedenkstätte der Sozialisten am Pergolenweg.
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Zitate von Emmy Damerius-Koenen
Biografie von Emmy Damerius-Koenen
Fußnoten
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1
BArch, SgY 30/1308/1.
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2
Helmut Damerius (1905–1985). Die Ehe wurde 1929 wieder geschieden. Interessant ist, dass Emmy Damerius-Koenen 1948 ihren ehemaligen Mann Helmut Damerius, der 1938 in die stalinistischen Säuberungen geraten war, brieflich fragte, warum er nicht einfach nach Deutschland zurückkehren wolle. Ohne dass sie sich aktiv um seine Freilassung oder tatsächliche Rückkehr bemühte bzw. bemühen konnte, erfolgte diese erst 1956 in die DDR. Seinen Nachnamen nutzte sie allerdings weiterhin. In seinen Erinnerungen schilderte Helmut Damerius seine Bestürzung über diese offenbar von Unkenntnis seiner Lage geprägte Anfrage. Vgl. Damerius, Helmut: Unter falscher Anschuldigung. 18 Jahre in Taiga und Steppe, Berlin 1990.
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3
BArch, SgY30/1308/1.
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4
Arendt, Hans-Jürgen / Hering, Sabine / Wagner, Leonie (Hg.): Nationalsozialistische Frauenpolitik vor 1933. Dokumentation, Frankfurt am Main 1995, S. 278; Helene Kirsch (Fredrich): 1906–1999, Else Meier: 1901–1933.
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5
Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt am Main 2017, S. 20, S. 389–391; unter Emmi Damerius.
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6
Maria Rentmeister (1905–1996).
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7
Wilhelm Koenen (1886–1963). Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt a. M. 2017, S. 1248–1252.
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8
Teubner, Hans: Exilland Schweiz. Dokumentarischer Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933–1945, Berlin 1975, S. 23.
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9
Elli Schmidt (1908–1980).
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10
CIA-RDP83-00415R003100090012-4, 50X1-HUM, URL: https://www.cia.gov/library/readingroom/document/cia-rdp8300415r003100090012-4.
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11
Ausführlich siehe: Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949), Frankfurt am Main/New York 2022.
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12
Rentmeister, Maria: Eine destruktive Politik, in: Berliner Zeitung, 28.11.1946, S. 2.
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13
Käthe Kern: 1900–1985.
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14
Landesfrauenausschuss, Landesregierung Sachsen (Hg.): Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt, Dresden 1946, S. 28.
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15
Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022, S. 115 ff.
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16
DFD (Hg.): Protokoll des Deutschen Frauenkongresses für den Frieden, Berlin 1947, S. 70. Im Jahr der Gründung zählte der DFD über 200.000 Frauen und wuchs bis 1952 in der DDR auf 1,1 Millionen an.
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17
Ebenda, S. 70.
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18
Dr. Anne-Marie Durand-Wever: 1889–1970, Mina Ammann: 1893–1966, Wilhelmine Schirmer-Pröscher: 1889–1992, Helene Beer: 1895–?, Toni Wohlgemuth: 1891–1984, Prof. Dr. Paula Hertwig: 1889–1983. Siehe: Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022.
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19
Artikel „Weltfrauenbewegung. Das große gemeinsame Ziel“, in: Zeitschrift Neues Frauenleben, hg. vom Demokratischen Frauenbund Deutschlands, Landesvorstand Sachsen, Heft 6 (1948), S. 4 sowie siehe Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt a. M./New York 2022, S. 299 f.
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20
Wilhelmine Schirmer–Pröscher: 1889–1992.
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21
BArch, DY31/1278, pag. 91, Rentmeister: Dank an Emmy Damerius!, 6. Mai 1949.
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22
BArch, DY 31/1377, pag. 43.
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23
Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022, S. 343 ff.
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24
Bühler, Grit: „(Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR. Die frauenbewegte Gründerinnenzeit des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) 1945 – 1949“, in: Deutschland Archiv, 7.11.2023 https://www.bpb.de/542468(Erstveröffentlichung), 7.3.2024 Aktualisierung/Postskriptum, Link: www.bpb.de/542468in der DDR.
Ausgewählte Publikationen
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Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949), Frankfurt a. M./New York 2022.
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Damerius, Helmut: Unter falscher Anschuldigung. 18 Jahre in Taiga und Steppe, Berlin 1990.
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Damerius-Koenen, Emmy: Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt. Öffentlicher Vortrag, gehalten unter dem Titel »Die internationale Demokratische Frauenföderation und wir«, im Auftrage der Kommunalen Frauenausschüsse, im Rahmen der »Woche der Frau« anlässlich der Ausstellung »Das neue Dresden«, hg. vom Landesfrauenausschuss bei der Landesregierung Sachsen, Dresden 1946.
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Damerius-Koenen, Emmy: Stockholm, Rom, Budapest – Stationen auf dem Weg in die IDFF, in: Schiel, Ilse: Die ersten Jahre. Erinnerungen an den Beginn der revolutionären Umgestaltungen, hg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin (DDR) 1979, S. 258–267.
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DFD (Hg.): Ein Jahr Arbeit deutscher Frauen für Einheit, Demokratie und Frieden. Bericht über das 1. Geschäftsjahr des DFD, Berlin 1948.
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Epstein, Catherine: The last revolutionaries. German communists and their century, Cambridge 2003.
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Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt a. M. 2017, S. 389–391 (unter Emmi Damerius).
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Koenen, Emmy: Die wahre neue Welt der Arbeiter, in: Schiel, Ilse / Milz, Erna: Im Zeichen des roten Sterns, hg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin (DDR) 1974, S. 249–275.
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Müller-Enbergs, Helmut et. al. (Hg.): Wer war wer in der DDR? Ein Lexikon ostdeutscher Biographien, Berlin 2010, S. 687.
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Pawlowski, Rita: Der Demokratische Frauenbund Deutschland (DFD), in: Genth, Renate et. al.: Frauenpolitik und politisches Wirken von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit 1945–1949, Berlin 1996, S. 75–104.
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Teubner, Hans: Exilland Schweiz. Dokumentarischer Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933-1945, Berlin 1975.
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Weber, Hermann/Herbst, Andreas: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004, S. 143.



