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Porträt Emmy Damerius-Koenen
Presse-Foto Pilz
Quelle
Neues Frauenleben, hg. vom Demokratischen Frauenbund Deutschlands, Landesvorstand Sachsen, 1947, H. 2, S. 5
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Emmy Damerius-Koenen Geboren 15. März 1903 Gestorben 21. Mai 1987
Über Emmy Damerius-Koenen Netzwerk Zitate Biografie Publikationen Weiterführende Informationen

Über Emmy Damerius-Koenen

Emmy Damerius-Koenen war eine prägende Wegbereiterin des Nachkriegsfeminismus in Berlin und der Sowjetischen Besatzungszone. Als Mitbegründerin und Vorsitzende des Deutschen Frauenbundes formte sie dessen Profil als neue demokratische Frauenbewegung mit internationalem Anspruch – als ‚Weltfrauenbewegung‘.

Themen

  • Politik, Recht & Gesellschaft
  • Bildung & Wissen
  • Kultur, Kunst & Medien

Emmy Damerius-Koenen, geborene Emma Ida Luise Zadach, kam 1903 im Berliner Ortsteil Rosenthal zur Welt. Als erstes von fünf Kindern der Schneiderin und Köchin Anna Emma Bischoff und des Arbeiters Wilhelm Friedrich Julius Zadach wuchs sie unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen auf. Ihr Vater untersagte ihr „weiteres Lernen […] obwohl die Schule ein Stipendium zur Verfügung stellte.“1<p>BArch, SgY 30/1308/1.</p> Stattdessen absolvierte sie 1918 einen Abendkurs an einer kaufmännischen Handelsschule und war tagsüber zweieinhalb Jahre lang als Werkstattschreiberin in der Kunstdruckerei Heymann & Schmidt in der Berliner Schönhauser Allee beschäftigt. Diese Tätigkeit übte sie anschließend in weiteren Berliner Verlagen aus, arbeitete später als Buchhalterin, unterbrochen von Arbeitslosigkeit.

Von der Naturfreundin zur frauenbewegten Kommunistin

Emmy, zunächst Mitglied der Lankwitzer Naturfreundejugend, trat 1918 dem Freien Gewerkschaftsbund, 1923 dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) sowie der Arbeitersportorganisation Fichte in Berlin-Steglitz bei. Ein Jahr später wurde sie Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Im Alter von 21 Jahren übernahm sie als angestellte Mitarbeiterin beim Zentralkomitee der KPD in der Berliner Rosenthaler Straße verschiedene Büro- und Verwaltungstätigkeiten. In Berlin-Lankwitz heiratete sie 1924 ihren ersten Ehepartner Helmut Damerius.2<p>Helmut Damerius (1905–1985). Die Ehe wurde 1929 wieder geschieden. Interessant ist, dass Emmy Damerius-Koenen 1948 ihren ehemaligen Mann Helmut Damerius, der 1938 in die stalinistischen Säuberungen geraten war, brieflich fragte, warum er nicht einfach nach Deutschland zurückkehren wolle. Ohne dass sie sich aktiv um seine Freilassung oder tatsächliche Rückkehr bemühte bzw. bemühen konnte, erfolgte diese erst 1956 in die DDR. Seinen Nachnamen nutzte sie allerdings weiterhin. In seinen Erinnerungen schilderte Helmut Damerius seine Bestürzung über diese offenbar von Unkenntnis seiner Lage geprägte Anfrage. Vgl. Damerius, Helmut: Unter falscher Anschuldigung. 18 Jahre in Taiga und Steppe, Berlin 1990.</p> 

Der frühe Tod ihres Sohnes Hans-Jörg, der mit acht Monaten einer Tuberkuloseinfektion erlag, motivierte sie in ihrem Kampf um eine verbesserte soziale Lage von Frauen und Kindern. Politik für Frauen war dabei ihr besonderes Anliegen; sie gehörte der KPD-Frauenkommission der Unterbezirksleitung Berlin-Steglitz an. Ehrenamtlich baute sie den Roten Frauen- und Mädchenbund (RFMB) in Steglitz auf, den sie bis 1928 leitete.3<p>BArch, SgY30/1308/1.</p> Diese Tätigkeit stellte für sie einen ersten Erfahrungsraum solidarischer Frauenpolitik dar. Nach zweijähriger Arbeitslosigkeit fungierte Emmy Damerius 1928 als politische Mitarbeiterin in der Frauenabteilung der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg im Karl-Liebknecht-Haus. Dieses Engagement bedeutete den Übergang zur hauptamtlichen Parteiarbeit. Ab 1932 wurde sie zusammen mit Helene Kirsch (Fredrich) und Else Meier zur Leiterin der Frauenabteilung KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg gewählt.4<p>Arendt, Hans-Jürgen / Hering, Sabine / Wagner, Leonie (Hg.): Nationalsozialistische Frauenpolitik vor 1933. Dokumentation, Frankfurt am Main 1995, S. 278;&nbsp;Helene Kirsch (Fredrich): 1906–1999, Else Meier: 1901–1933.</p> 

Emmy Damerius-Koenen 1933 Fichtenau bei Berlin
Dietz Verlag
Quelle
Dornemann, Luise: Alle Tage ihres Lebens. Frauengestalten aus zwei Jahrhunderten, Berlin (DDR) 1988, zwischen den S. 144–145.
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Emmy Damerius, (1. Reihe, ganz links), Berlin-Fichtenau 1933

Zwischen 1932 und 1933 besuchte sie mit großem Erfolg den letzten Jahrgang der KPD-Reichsparteischule Rosa Luxemburg in Berlin-Fichtenau (heute Schöneiche-Fichtenau). Der Abschlussjahrgang fiel in die Phase der Radikalisierung vor der nationalsozialistischen Machtübernahme. Am 5. März 1933 wurde Emmy Damerius zur KPD-Abgeordneten in den Preußischen Landtag gewählt – konnte aber ihre Ämter nicht antreten: Bereits im Juni 1933, im Visier der Nationalsozialisten, war sie gezwungen, als politisch Verfolgte ins Ausland zu flüchten.5<p>Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt am Main 2017, S.&nbsp;20, S. 389–391; unter Emmi Damerius.</p> Sie wurde dort zur Widerstandskämpferin.

Illegalität und Verfolgung – „[…] ein schwieriges Pflaster für unsere Arbeit“

Noch bis zuletzt arbeitete sie illegal als Instrukteurin der KPD in Berlin, im Sommer 1933 schließlich emigrierte sie nach Prag, später studierte sie in Moskau an der Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens (KUNMZ). Bereits Ende 1936 wurde sie im Parteiauftrag zur KPD-Auslandsleitung nach Paris entsandt – dort, und später in Zürich, traf sie auf ihre kommunistische Weggefährtin Maria Rentmeister.6<p>Maria Rentmeister (1905–1996).</p> Anschließend setzte sie ihre politische Tätigkeit, zusammen mit ihrem zweiten Ehepartner Wilhelm Koenen7<p>Wilhelm Koenen (1886–1963). Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil&nbsp;1, Frankfurt a. M. 2017, S. 1248–1252.</p>, in der illegalen KPD-Auslandsleitung in Prag fort. Bis 1939 zog sie von Zürich und Prag aus die organisatorischen Fäden des kommunistischen Widerstands in Süddeutschland und Berlin: „Zürich war im Vergleich zu Paris ein schwieriges Pflaster für unsere Arbeit. In Zürich illegal auf längere Zeit zu leben, schien fast unmöglich.“8<p>Teubner, Hans: Exilland Schweiz. Dokumentarischer Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933–1945, Berlin 1975, S. 23.</p> Vor allem in Prag kam es wiederholt zu Begegnungen mit Elli Schmidt,9<p>Elli Schmidt (1908–1980).</p> die sie aus ihrem früheren politischen Umfeld aus Berlin, Moskau und Paris kannte.

Emmy Koenen und Wilhelm Koenen, London 1942
unbekannt
Quelle
Privatarchiv Ines Koenen
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Emmy Koenen und Wilhelm Koenen, London 1942

Später verbrachte sie einige Jahre im englischen Exil. Eine besonders ungewisse Zeit erzwungener Passivität folgte 1940/41: Für knapp ein Jahr wurde sie im Rushen Camp in Port Erin auf der Isle of Man, als sogenannte feindliche Ausländerin (enemy alien), zusammen mit Wilhelm Koenen interniert. Nach ihrer Entlassung arbeitete sie als Näherin, aber auch als Übersetzerin und Journalistin. Ihre aktive politische Arbeit nahm sie ab 1943/44 wieder auf und engagierte sich in leitender Funktion in der Freien Deutschen Bewegung (FDB) in Großbritannien.

Rückkehr nach Deutschland – „Sie ist eine der hinreissendsten Persönlichkeiten des heutigen ostdemokratischen Lebens.“

So wurde Emmy Damerius-Koenen im März 1947 in einem Dossier der Central Intelligence Agency (CIA), die Dossiers zu mehreren DFD-Protagonistinnen erstellte, beschrieben.10<p>CIA-RDP83-00415R003100090012-4, 50X1-HUM, URL:&nbsp;<a href="https://www.cia.gov/library/readingroom/document/cia-rdp8300415r0031000…">https://www.cia.gov/library/readingroom/document/cia-rdp8300415r0031000…; Nach Kriegsende nahm ihre frauenpolitische Laufbahn in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) einen bemerkenswert rasanten Aufschwung, obwohl sie erst zu Weihnachten 1945 nach Deutschland zurückkehren konnte.11<p>Ausführlich siehe: Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949), Frankfurt am Main/New York 2022.</p> Zu diesem Zeitpunkt hatten ihre ehemaligen Weggefährtinnen und Exilgenossinnen bereits begonnen, in der SBZ zentrale frauenpolitische Weichen zu stellen und vielerorts Frauenausschüsse zu etablieren. Diese Frauenausschüsse, so argumentierte Maria Rentmeister in der Berliner Zeitung, „sind eine Schule der demokratischen Praxis für die Frauen“ nach zwölf Jahren nationalsozialistischer Männerdiktatur.12<p>Rentmeister, Maria: Eine destruktive Politik, in:<em>&nbsp;</em>Berliner Zeitung, 28.11.1946, S. 2.</p> Ein frauenbewegter Aufbruch mit Erfahrungen von realer Schwesterlichkeit – praktisch, partei- und schichtenübergreifend und überkonfessionell. In Berlin kam Emmy Damerius-Koenen rasch mit Maria Rentmeister, Elli Schmidt, Käthe Kern und zahlreichen weiteren Akteurinnen zusammen.13<p>Käthe Kern: 1900–1985.</p>

Karriere in der Frauenpolitik – Feministische Töne, getragen von Eigenmächtigkeit

Emmy Damerius-Koenen konstatierte, dass Fraueninteressen bislang nicht selbstverständlich in Parteiprogrammen verankert waren, und betonte die Notwendigkeit einer politisch-feministischen Willensbildung von Frauen im Interesse sowohl ihrer eigenen Anliegen als auch von Demokratie, Toleranz, Frieden und einer Einbindung in die Internationale Frauenbewegung.

Im Rahmen der ‚Woche der Frau‘ hielt sie im Juni 1946 in Dresden einen bedeutenden öffentlichen Vortrag unter dem Titel ‚Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt‘, in dem sie erstmals den Namen des angestrebten Zusammenschlusses vorstellte – den „Demokratischen Frauenbund“.14<p>Landesfrauenausschuss, Landesregierung Sachsen (Hg.): Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt, Dresden 1946, S. 28.</p> Sie warb für eine parteiübergreifende Frauenorganisation nach französischem Vorbild.15<p>Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022, S. 115&nbsp;ff.</p> Entsprechend festgehalten in einem feministischen Manifest, dem Emmy Damerius-Koenen als frauenbewegte Gründerin entscheidende Impulse verlieh: „Hier wird im Zeichen des Friedens die neue demokratische Frauenbewegung Deutschlands geboren.“16<p>DFD (Hg.): Protokoll des Deutschen Frauenkongresses für den Frieden, Berlin 1947, S. 70. Im Jahr der Gründung zählte der DFD über 200.000 Frauen und wuchs bis 1952 in der DDR auf 1,1 Millionen an.</p><p>&nbsp;</p> Während des Gründungskongresses des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD), der vom 7. bis 9. März 1947 in Berlin stattfand, betonte sie die politische Verantwortung von Frauen: „Wir wollen mit unserer Politik endlich das Kräfteverhältnis in Deutschland zugunsten der Frauen und Mädchen verschieben. Das wird die Politik des Frauenbundes sein.“17<p>Ebenda, S. 70.</p>

 

Emmy Damerius-Koenen: Neue Weltbewegung
Emmy Damerius-Koenen / Bundesarchiv
Quelle
Bundesarchiv / NY 4074
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Emmy Damerius-Koenen: Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt, 1946

Als stellvertretende Vorsitzende arbeitete Emmy Damerius-Koenen eng mit der parteilosen Dr. Anne-Marie Durand-Wever, der ersten Vorsitzenden des DFD, sowie unter anderem mit Maria Rentmeister, Mina Ammann, Wilhelmine Schirmer-Pröscher, Helene Beer, Käthe Kern, Elli Schmidt, Toni Wohlgemuth und der ebenfalls parteilosen Prof. Dr. Paula Hertwig zusammen.18<p>Dr. Anne-Marie Durand-Wever: 1889–1970, Mina Ammann: 1893–1966, Wilhelmine Schirmer-Pröscher: 1889–1992, Helene Beer: 1895–?, Toni Wohlgemuth: 1891–1984, Prof. Dr. Paula Hertwig: 1889–1983. Siehe: Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022.</p> Ab Mai 1948 stand Emmy Damerius-Koenen dann an der Spitze des DFD: Auf dem II. Bundeskongress wurde sie zur Vorsitzenden gewählt.

Internationale Vernetzung und Weltoffenheit – „von Freundinnen als Freundin empfangen“

Neues Frauenleben, November 1949
Deutscher Demokratischer Frauenbund
Quelle
Bundesarchiv / BAB / Z B 7817
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Titelblatt Neues Frauenleben, „Frauen des Auslandes besuchen den DFD“, Informationsblatt des DFD-Landesverband Sachsen, 1949

 

Der DFD suchte früh den Anschluss an die Weltfrauenbewegung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation (IDFF), die rund 80 Millionen Frauen repräsentierte; die Aufnahme erfolgte im Dezember 1948.19<p>Artikel „Weltfrauenbewegung. Das große gemeinsame Ziel“, in: Zeitschrift Neues Frauenleben, hg. vom Demokratischen Frauenbund Deutschlands, Landesvorstand Sachsen, Heft 6 (1948), S. 4&nbsp;sowie siehe Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt a. M./New York 2022, S. 299 f.</p> Eine Schlüsselrolle spielte dabei Emmy Damerius-Koenen: Im Jahr zuvor, im September 1947, leitete Emmy Damerius-Koenen die Delegation des DFD bei der Exekutivtagung des IDFF in Stockholm, wo ihr internationale Erfahrungen und persönliche Kontakte den Weg ebneten. Im Mai 1948 vertrat sie den Frauenbund gemeinsam mit Wilhelmine Schirmer-Pröscher in Rom und stellte den Aufnahmeantrag:20<p>Wilhelmine Schirmer–Pröscher: 1889–1992.</p> „Auf der zweiten Exekutive Tagung in Rom wurde sie von Freundinnen als Freundin empfangen.“21<p>BArch, DY31/1278, pag. 91, Rentmeister: Dank an Emmy Damerius!, 6. Mai 1949.</p> Mit der Aufnahme in die IDFF auf dem Budapester Weltkongress (1. bis 6. Dezember 1948) trat der DFD aus seiner Isolation heraus und wurde Teil der internationalen Frauenbewegung, während westdeutsche Organisationen diesen Schritt erst deutlich später vollzogen.

 

Rasch ausgebremst – Das Ende ihrer frauenpolitischen Laufbahn

Emmy Damerius-Koenen war keineswegs konfliktscheu und trat wiederholt mit deutlich kritischer Stimme in Erscheinung: „Innerhalb der SED gibt es auch noch genügend Stimmen, […] die Frauenarbeit als überflüssig, das Wirken unserer Frauen im DFD als demokratischen Fimmel bezeichnen, […].“22<p>BArch, DY 31/1377, pag. 43.</p> Die selbstbewusste Genossin geriet ins Visier der SED und wurde als Westemigrantin besonders kritisch überprüft und diskreditiert. Angeblich aus gesundheitlichen Gründen trat sie bereits im April 1949 von ihrem DFD-Vorsitz zurück. Ihr striktes Festhalten an der Überparteilichkeit und den Gründungsprinzipien führte auch innerhalb des DFD zu Konflikten; insbesondere mit Elli Schmidt verschärften sich die Spannungen.23<p>Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022, S. 343&nbsp;ff.</p> Dies führte unausweichlich zu einem unfreiwilligen und von Desillusionierung geprägten Abschied von ihrer frauenpolitischen Karriere. Dennoch empfing sie in den Folgejahren mehrfach staatsoffizielle Ehrungen.
Nach einer längeren Erkrankung mit mehreren Kuraufenthalten und nur teilweiser Genesung arbeitete sie ab 1950 als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin im Verlag Die Wirtschaft in Ost-Berlin. Anschließend war sie von 1958 bis 1963 als freischaffende Journalistin tätig. Emmy Damerius-Koenen schrieb und publizierte über viele Jahre – sie war Mitglied der Arbeitsgruppe zur Erforschung der Frauenbewegung bei der SED-Bezirksleitung Berlin. Sie gehörte als DFD-Gründerin zweifelsohne zu den „Müttern“ der Gleichberechtigungsgesetzgebung in der DDR.24<p>Bühler, Grit: „(Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR. Die frauenbewegte Gründerinnenzeit des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) 1945 – 1949“, in: Deutschland Archiv, 7.11.2023 <a href="https://www.bpb.de/542468">https://www.bpb.de/542468</a&gt;(Erstveröffentlichung), 7.3.2024 Aktualisierung/Postskriptum, Link:<a href="https://www.bpb.de/542468"> www.bpb.de/542468in der DDR</a>.</p> Ihren Ruhestand verbrachte sie in Ost-Berlin. Im Alter von 84 Jahren verstarb sie am 21. Mai 1987 in Berlin. Ihr Ehrengrab findet sich auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde innerhalb der Gedenkstätte der Sozialisten am Pergolenweg.

 

Veröffentlicht: 18. September 2026
Lizenz (Text)
CC BY-SA 4.0
Verfasst von
Dr. Grit Bühler

promovierte an der Universität Erfurt in Geschichtswissenschaften, forscht und publiziert zu Frauen- und Geschlechtergeschichte.

Empfohlene Zitierweise

Bühler, Grit (2026): Emmy Damerius-Koenen, in: Digitales Deutsches Frauenarchiv
URL: https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/emmy-damerius-koenen
Zuletzt besucht am: 15.10.2026
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Rechteangabe
  • Bühler, Grit
  • Digitales Deutsches Frauenarchiv
  • CC BY-SA 4.0

Netzwerk von Emmy Damerius-Koenen

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Zitate von Emmy Damerius-Koenen

Wenn diese Erfahrung schon gemacht wurde in Ländern, wo die Frauen nicht entpolitisiert waren, um wie viel mehr benötigen wir eine solche überparteiliche Frauenorganisation, die alles zusammenschließt: die politische und die unpolitische Frau, die Frauen aller sozialen Schichtungen und jeder religiösen Auffassung.
Quelle
Landesfrauenausschuss, Landesregierung Sachsen (Hg.), Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt, Dresden 1946, S. 30f. sowie Damerius-Koenen während ihres Referates am 8. März 1947, in: DFD (Hg.), Protokoll des Deutschen Frauenkongresses für den Frieden, S. 70.
Man sagt: Der Frauenbund soll keine Politik betreiben. Wir sagen aber: Der Frauenbund wird überparteiliche Frauenpolitik betreiben.
Quelle
Damerius-Koenen während ihres Abschlussreferates am 9. März 1947, in: DFD (Hg.), Protokoll des Deutschen Frauenkongresses für den Frieden. S. 142 (Hervorhebung im Original).
Berlin war und muß das Zentrum der Tätigkeit jeder Frauenaktivität bleiben.
Quelle
Damerius-Koenen während ihres Referates am 8. März 1947, in: DFD (Hg.), Protokoll des Deutschen Frauenkongresses für den Frieden, S. 69.
Wir brauchen bei unserem Kampf um die Einheit und Demokratisierung Deutschlands die Hilfe dieser Frauen, die eine antifaschistisch-demokratische Politik verfolgen und gegen jede Art von Reaktionen neuer Kriegshetze den Kampf führen. […] Es handelt sich hier um Frauen, die nicht vor Schwierigkeiten Angst bekommen, sondern mutig ihren einmal beschlossenen Weg gehen, und das imponiert uns, mit solchen Frauen werden wir auch Erfolge im Fraueninteresse erringen.
Quelle
Aus dem Rundfunkvortrag von Damerius-Koenen, der am 28. Januar 1948 über die Sender Dresden und Leipzig übertragen wurde. Artikel »Um den Anschluss des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands an die Internationale Demokratische Frauenföderation«, in: Zeitschrift Neues Frauenleben, hg. vom Demokratischen Frauenbund Deutschlands, Landesvorstand Sachsen, Ausgabe Nr. 4 (1948), S. 5.

Biografie von Emmy Damerius-Koenen

15. März 1903

Geburt

1918 - 1921

Abendkurs an einer kaufmännischen Handelsschule/ Werkstattschreiberin in der Kunstdruckerei Heymann & Schmidt, Berlin; Buchhalterin

1918 - 1924

Mitglied des Freien Gewerkschaftsbundes; 1923 Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD), der Arbeitersportorganisation Fichte in Berlin-Steglitz; 1924 Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD)

1924

Eheschließung mit Helmut Damerius

1924 - 1933

Angestellte beim Zentralkomitee der KPD Berlin; Mitglied der KPD-Frauenkommission der Unterbezirksleitung Berlin-Steglitz; Leitung des Roten Frauen- und Mädchenbundes (RFMB) in Steglitz bis 1928; Mitarbeiterin und ab 1932 Leiterin der Frauenabteilung der KPD-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg; ab 1932 Besuch der KPD-Reichsparteischule Rosa Luxemburg in Berlin-Fichtenau

1933 - 1945

Emigrationsstationen: Sowjetunion, Tschechoslowakei, Frankreich, Schweiz und Großbritannien; 1937 Eheschließung mit Wilhelm Koenen (sowie 1949 in der SBZ); 1940/41 Internierung im Rushen Camp in Port Erin, Isle of Man, Großbritannien; 1943/44 leitende Funktion in der Freien Deutschen Bewegung in Großbritannien

5. März 1933

Emmy Damerius wird zur KPD-Abgeordneten in den Preußischen Landtag gewählt

1935/36

Kaderstudium an der Kommunistischen Universität der nationalen Minderheiten des Westens (KUNMS) in Moskau

25. September 1943

Gründung der Freien Deutschen Bewegung in Großbritannien (FDB) in London

1946 - 1947

Redakteurin bei der Mitteldeutschen Zeitung in Halle, später in der (Frauen-)Redaktion der Sächsischen Zeitung in Dresden; Mitglied im Zentralen Frauenausschuss in der Sowjetischen Besatzungszone (ZFA in der SBZ), den Frauenausschüssen in Sachsen, im DFD-Gründungskomitee

13./14. Juli 1946

Erste Delegiertenkonferenz der FA und Gründung des ZFA für die SBZ in Berlin

7./8. Dezember 1946

Bildung des DFD-Gründungskomitees in Berlin

7. - 9. März 1947

Deutscher Frauenkongress für den Frieden Gründungskongress - Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD) in Berlin; Emmy Damerius-Koenen hält das Hauptreferat „Frauen und der Völkerfrieden“ und wird zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt

22. - 25. September 1947

Emmy Damerius-Konen referierte als DFD-Delegationsleiterin während der Exekutivtagung der IDFF in Stockholm

22. - 25. September 1947

Exekutivtagung der IDFF in Stockholm

3. - 4. Dezember 1947

Tagung deutscher Frauen aller Zonen in Berlin

15. - 20. Mai 1948

Emmy Damerius-Konen referierte als DFD-Delegationsleiterin während der Exekutivtagung der IDFF in Rom

29. - 30. Mai 1948

II. Bundeskongress des DFD in Berlin; Emmy Damerius-Koenen wird zur DFD-Vorsitzenden gewählt.

26. August - 15. September 1948

Reise einer DFD-Delegation in die Sowjetunion; Emmy Damerius-Koenen übernahm die Delegationsleitung

25. November 1948 - 16. Februar 1949

DFD-Unterschriftensammlung zum Verbot von Atomwaffen auf Initiative der IDFF / Abschlusskundgebung in Berlin

April 1949

Funktionsverlust im DFD – Westemigrantin/ Emmy Damerius-Konen gibt ihren Rücktritt als DFD-Vorsitzende bekannt

1950 - 1958

Redakteurin und später stellvertretende Chefredakteurin im Verlag Die Wirtschaft, Berlin-Ost

1958 - 1963

Freischaffende Journalistin, Hausfrau (?), Parteiveteranin

1963

Mitarbeit in der Arbeitsgruppe zur Erforschung der Frauenbewegung bei der Bezirksleitung der SED, Berlin

21. Mai 1987

Tod

Fußnoten

  1. 1

    BArch, SgY 30/1308/1.

  2. 2

    Helmut Damerius (1905–1985). Die Ehe wurde 1929 wieder geschieden. Interessant ist, dass Emmy Damerius-Koenen 1948 ihren ehemaligen Mann Helmut Damerius, der 1938 in die stalinistischen Säuberungen geraten war, brieflich fragte, warum er nicht einfach nach Deutschland zurückkehren wolle. Ohne dass sie sich aktiv um seine Freilassung oder tatsächliche Rückkehr bemühte bzw. bemühen konnte, erfolgte diese erst 1956 in die DDR. Seinen Nachnamen nutzte sie allerdings weiterhin. In seinen Erinnerungen schilderte Helmut Damerius seine Bestürzung über diese offenbar von Unkenntnis seiner Lage geprägte Anfrage. Vgl. Damerius, Helmut: Unter falscher Anschuldigung. 18 Jahre in Taiga und Steppe, Berlin 1990.

  3. 3

    BArch, SgY30/1308/1.

  4. 4

    Arendt, Hans-Jürgen / Hering, Sabine / Wagner, Leonie (Hg.): Nationalsozialistische Frauenpolitik vor 1933. Dokumentation, Frankfurt am Main 1995, S. 278; Helene Kirsch (Fredrich): 1906–1999, Else Meier: 1901–1933.

  5. 5

    Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt am Main 2017, S. 20, S. 389–391; unter Emmi Damerius.

  6. 6

    Maria Rentmeister (1905–1996).

  7. 7

    Wilhelm Koenen (1886–1963). Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt a. M. 2017, S. 1248–1252.

  8. 8

    Teubner, Hans: Exilland Schweiz. Dokumentarischer Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933–1945, Berlin 1975, S. 23.

  9. 9

    Elli Schmidt (1908–1980).

  10. 10

    CIA-RDP83-00415R003100090012-4, 50X1-HUM, URL: https://www.cia.gov/library/readingroom/document/cia-rdp8300415r003100090012-4.

  11. 11

    Ausführlich siehe: Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949), Frankfurt am Main/New York 2022.

  12. 12

    Rentmeister, Maria: Eine destruktive Politik, in: Berliner Zeitung, 28.11.1946, S. 2.

  13. 13

    Käthe Kern: 1900–1985.

  14. 14

    Landesfrauenausschuss, Landesregierung Sachsen (Hg.): Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt, Dresden 1946, S. 28.

  15. 15

    Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022, S. 115 ff.

  16. 16

    DFD (Hg.): Protokoll des Deutschen Frauenkongresses für den Frieden, Berlin 1947, S. 70. Im Jahr der Gründung zählte der DFD über 200.000 Frauen und wuchs bis 1952 in der DDR auf 1,1 Millionen an.

     

  17. 17

    Ebenda, S. 70.

  18. 18

    Dr. Anne-Marie Durand-Wever: 1889–1970, Mina Ammann: 1893–1966, Wilhelmine Schirmer-Pröscher: 1889–1992, Helene Beer: 1895–?, Toni Wohlgemuth: 1891–1984, Prof. Dr. Paula Hertwig: 1889–1983. Siehe: Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022.

  19. 19

    Artikel „Weltfrauenbewegung. Das große gemeinsame Ziel“, in: Zeitschrift Neues Frauenleben, hg. vom Demokratischen Frauenbund Deutschlands, Landesvorstand Sachsen, Heft 6 (1948), S. 4 sowie siehe Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt a. M./New York 2022, S. 299 f.

  20. 20

    Wilhelmine Schirmer–Pröscher: 1889–1992.

  21. 21

    BArch, DY31/1278, pag. 91, Rentmeister: Dank an Emmy Damerius!, 6. Mai 1949.

  22. 22

    BArch, DY 31/1377, pag. 43.

  23. 23

    Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst, Frankfurt am Main/New York 2022, S. 343 ff.

  24. 24

    Bühler, Grit: „(Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR. Die frauenbewegte Gründerinnenzeit des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) 1945 – 1949“, in: Deutschland Archiv, 7.11.2023 https://www.bpb.de/542468(Erstveröffentlichung), 7.3.2024 Aktualisierung/Postskriptum, Link: www.bpb.de/542468in der DDR.

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Ausgewählte Publikationen

  • Bühler, Grit: Eigenmächtig, frauenbewegt, ausgebremst. Der Demokratische Frauenbund Deutschlands und seine Gründerinnen (1945–1949), Frankfurt a. M./New York 2022.
  • Bühler, Grit (07.03.2024): (Die) Mütter der Gleichberechtigung in der DDR. Die frauenbewegte Gründerinnenzeit des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands (DFD) 1945 - 1949, in: Bundeszentrale für Politische Bildung <https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeszentrale_f%C3%BCr_Politische_Bildung>, Deutschland Archiv.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeszentrale_f%C3%BCr_Politische_Bildung
  • Damerius, Helmut: Unter falscher Anschuldigung. 18 Jahre in Taiga und Steppe, Berlin 1990.
  • Damerius-Koenen, Emmy: Neue Weltbewegung der Frauen für Frieden und sozialen Fortschritt. Öffentlicher Vortrag, gehalten unter dem Titel »Die internationale Demokratische Frauenföderation und wir«, im Auftrage der Kommunalen Frauenausschüsse, im Rahmen der »Woche der Frau« anlässlich der Ausstellung »Das neue Dresden«, hg. vom Landesfrauenausschuss bei der Landesregierung Sachsen, Dresden 1946.
  • Damerius-Koenen, Emmy: Stockholm, Rom, Budapest – Stationen auf dem Weg in die IDFF, in: Schiel, Ilse: Die ersten Jahre. Erinnerungen an den Beginn der revolutionären Umgestaltungen, hg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin (DDR) 1979, S. 258–267.
  • DFD (Hg.): Ein Jahr Arbeit deutscher Frauen für Einheit, Demokratie und Frieden. Bericht über das 1. Geschäftsjahr des DFD, Berlin 1948.
  • Epstein, Catherine: The last revolutionaries. German communists and their century, Cambridge 2003.
  • Hindenburg, Barbara von: Biographisches Handbuch der Abgeordneten des Preußischen Landtags, Teil 1, Frankfurt a. M. 2017, S. 389–391 (unter Emmi Damerius).
  • Koenen, Emmy: Die wahre neue Welt der Arbeiter, in: Schiel, Ilse / Milz, Erna: Im Zeichen des roten Sterns, hg. vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, Berlin (DDR) 1974, S. 249–275.
  • Müller-Enbergs, Helmut et. al. (Hg.): Wer war wer in der DDR? Ein Lexikon ostdeutscher Biographien, Berlin 2010, S. 687.
  • Pawlowski, Rita: Der Demokratische Frauenbund Deutschland (DFD), in: Genth, Renate et. al.: Frauenpolitik und politisches Wirken von Frauen im Berlin der Nachkriegszeit 1945–1949, Berlin 1996, S. 75–104.
  • Teubner, Hans: Exilland Schweiz. Dokumentarischer Bericht über den Kampf emigrierter deutscher Kommunisten 1933-1945, Berlin 1975.
  • Weber, Hermann/Herbst, Andreas: Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004, S. 143.

Weiterführende Informationen

  • Alles zu Emmy Damerius-Koenen im Digitalen Deutschen Frauenarchiv https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/suche?term=Emmy%20Damerius-Koenen
  • Alles zu Emmy Damerius-Koenen im META-Katalog https://meta-katalog.eu/Search/Results?lookfor=Emmy%20Damerius-Koenen
  • DEFA-Stiftung: Filmbeiträge Der Augenzeuge – Die DEFA-Wochenschau, Die 40er Jahre (1946–1949), Berlin 2004 https://www.defa-stiftung.de/
  • Deutsche Fotothek bei der Sächsischen Landesbibliothek– Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) http://www.deutschefotothek.de/
  • Deutsches Rundfunkarchiv (DRA) Potsdam-Babelsberg https://www.dra.de/de/
  • Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv (SAPMO-BArch bzw. BArch) Berlin-Lichterfelde https://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Meta/Ueber-uns/Organisation/Stiftung-Archiv-der-Parteien-und-Massenorganisationen-der-DDR-im-Bundesarchiv-SAPMO/stiftung-archiv-der-parteien-und-massenorganisationen-der-ddr-im-bundesarchiv-sapmo.html
  • Gemeinsame Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek https://d-nb.info/gnd/126176108
Andere Namen
Emmy Damerius
Emmy Damerius-Koenen
Berufe/Tätigkeiten
Feministin
Kommunistin
Politikerin
Publizistin

Schlagworte

  • Archiv
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