Satzung des Deutschen Philologinnen-Verbandes
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Über Deutscher Philologinnenverband (DphV)

Der Deutsche Philologinnenverband (DphV) war in der Weimarer Republik bis zu seiner Auflösung 1933 die hierzulande erste, zugleich größte weibliche Berufsorganisation akademisch gebildeter Frauen. Er setzte sich im Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenverein (ADLV) für die Akademisierung der Lehrerinnenbildung ein, für die Gleichstellung von Oberlehrerinnen mit den Oberlehrern in Unterricht, Leitung und Verwaltung der öffentlichen höheren Mädchenschulen sowie für gleiche Bezahlung.

1925 wurde der Verband akademisch gebildeter Lehrerinnen in DphV umbenannt.1 Nach Maria Kleys Bonner Initiative von 1903 schlossen sich 1905 die ersten sechs Abteilungen (Bonn, Berlin, Breslau, Göttingen, Hannover, Königsberg) zum nationalen Verband akademisch gebildeter und studierender Lehrerinnen zusammen.2 Es handelte sich um ausgebildete oder angehende Oberlehrerinnen – die Berufsbezeichnung Studienrat/Studienrätin wurde erst 1921 eingeführt. Die meisten waren seminaristisch vorgebildet3: Nach Abschluss des Lehrerinnenseminars für mittlere und höhere Mädchenschulen und anschließender Berufspraxis von mindestens fünf, später zwei Jahren hatten sie sich, sofern Universitätsverwaltung und Professoren es zuließen, zwei bis drei Jahre als Gasthörerinnen oder Studentinnen an einer Universität in zwei Studienfächern oder in wissenschaftlichen Kursen qualifiziert.4

Chronik des Deutschen Philologinnen-Verbandes

Da das Studium berufsbegleitend oder unter Aufgabe der Stelle erfolgte, war es finanziell riskant, frühestens mit Ende zwanzig konnte das Oberlehrerinnenexamen abgelegt werden 5. Dringend benötigt wurde deshalb eine der Knabenbildung entsprechende formale Vorbildung für ein Universitätsstudium. Sie war auch die Voraussetzung, um Vorbehalte der deutschen Staaten und der Lehrerverbände gegenüber einer ,weiblichen Natur', die physisch schwächer und zu wissenschaftlichem Unterricht intellektuell unfähig sei, zu widerlegen. Doch auch, um dem institutionalisierten Geschlechterklischee den Boden zu entziehen – eine Oberlehrerin in öffentlichen höheren Mädchenschulen Preußens ist dem Direktor als „Gehilfin“6 untergeordnet. Der Verband akademisch gebildeter und studierender Lehrerinnen wurde zu einem Zeitpunkt gegründet, als nach jahrzehntelangem, auch internationalem Kampf von Frauenbewegung7 und Lehrerinnenverbänden in deutschen Ländern, strukturell entscheidend in Preußen 1908/09, endlich eine grundlegende Reform der höheren Mädchenschule und der Lehrerinnenausbildung bevorstand. Oberlehrerinnen wurde nun ein Bildungsweg mit Abitur, Studium und Examen „pro facultate docendi“, der amtlichen Lehrbefugnis, eröffnet – analog zur Professionalisierung der Männer.

Eine Organisation im ADLV

Über Strategie und Erfolg des Verbandes für akademisch gebildete und studierende Lehrerinnen entschied seine standespolitische, bildungstheoretische und personelle Verankerung im ADLV, der 1890 in enger Verbindung mit der Frauenbewegung8 gegründet worden war. Zunächst vor allem für die Belange an höheren Mädchenschulen aktiv, vertrat der ADLV bald die Interessen aller Lehrerinnen. Während in der Lehrerbildung eine soziale und bildungsmäßige Kluft bestand zwischen Volksschullehrern (ihre seminaristische Ausbildung baute auf der Volksschule auf) und Oberlehrern (mit Abitur und universitärer Qualifikation), waren Lehrerinnen aller Schulgattungen bis ins 20. Jahrhundert durchweg in Lehrerinnenseminaren ausgebildet worden, die sich auf die höhere Mädchenschule gründeten; Volksschullehrerinnen hatten einen zweijährigen, Lehrerinnen an mittleren und höheren Mädchenschulen einen dreijährigen Kurs zu absolvieren.9 Bei steigender Mitgliederzahl des ADLV hatten sich neben Sektionen einzelner Berufsgruppen (Musiklehrerinnen, technische Lehrerinnen) auch nach Schulgattungen getrennte Sektionen gebildet: 1900 die Sektion für höhere und mittlere Mädchenschulen, sie umfasste die Lehrerinnen an der Mittelschule und der höheren Mädchenschule, und 1907 der Volksschullehrerinnenverband. Ersterer angegliedert war der Verband akademisch gebildeter und studierender Lehrerinnen. Wollte die Sektion mit der Reform der höheren Mädchenschule die Gleichstellung der höheren Mädchen- mit der höheren Knabenbildung und durch ihre Integration in das deutsche Bildungssystem zur Vereinheitlichung der Bildung von der Volksschule bis zur höheren Schule beitragen, so stand im Zentrum der Verbandsarbeit der für die Gestaltung der Reformen bedeutsamste Faktor: die weiblichen Lehrkräfte, ihre amtliche Gleichstellung mit den Oberlehrern in allen Bereichen aufgrund ihrer akademischen Professionalisierung.

Gleichheit durch Differenz

Der Verband begründete diese Gleichstellung und das Erfordernis eines höheren Anteils qualifizierter Frauen in öffentlichen höheren Mädchenschulen damit, dass nur die weibliche Persönlichkeit – ausgezeichnet durch mütterliche Qualitäten wie Fürsorge, Empathie, Anerkennung des Einzelnen als unverwechselbaren Individuums – Wesen und Charakter der Mädchen verstehen, sie zu eigenständigen Menschen bilden und damit „der Eigenart des Weibes den ihr gebührenden Platz im Kulturleben […] sichern“10 könne. Eine andersartige – weibliche – Behandlung der Fächer und Stoffe als für Knaben mache den geschlechtsspezifischen, folglich auch den professionellen Unterschied aus, keineswegs die gängigen Zuständigkeiten für Nähen oder Haushaltsführung. Und mit der Erziehungsaufgabe begründete der Verband auch die Notwendigkeit einer Leitung und Verwaltung dieser Schulen durch Frauen.

Das Beharren auf solchem Verständnis der Geschlechterdifferenz war Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter in Amt und Bezahlung. Damit richtete sich der Verband gegen staatliche Verordnungen und statusbewusste Lehrerverbände, vor allem gegen den Deutschen Verein für das höhere Mädchenschulwesen (gegründet 1872). Sie alle übertrugen das in der Familie wirkende Modell patriarchaler Herrschaft auf die Organisation der Schule und rechtfertigten damit Unterordnung und Zweitrangigkeit der Lehrerinnen, nicht zuletzt ein mindestens um 10 Prozent niedrigeres Gehalt.11 Spätere (wie noch heutige) feministische Reflexionen sahen im Geschlecht lediglich eine „Komponente der Individualität“12Basis dann der immer wieder neu verhandelten Frage der Koedukation.13

Aufgaben, Petition, weitere Entwicklung

Satzungen des Deutschen Philologinnenverbandes

Reichlich allgemein hielt die Satzung den Zweck des Verbandes fest: die „Förderung der idealen [!] und materiellen Interessen der akademisch gebildeten und studierenden Lehrerinnen“ durch Mitteilungen über den Stand der Oberlehrerinnenfrage bezüglich „Studium, Anstellungs- und Urlaubsbedingungen“ und durch den „Zusammenschluss der an den verschiedenen Universitäten studierenden Lehrerinnen zu gemeinsamer Arbeit und Austausch der gemachten Erfahrungen“.14 Rechtzeitig zur Konferenz im preußischen Kultusministerium, Januar 1906, in der unter Beteiligung renommierter Vertreterinnen des ADLV, allen voran Helene Lange, über die Neugestaltung der höheren Mädchenschule entschieden werden sollte, richtete der Verband eine Petition an den zuständigen preußischen Staatsminister Dr. Konrad Studt.15

Sie enthielt folgende Forderungen: 1. eine größere Zahl etatmäßiger Oberlehrerinnenstellen zu schaffen, und zwar orientiert an den Grundsätzen der Beamtenbesoldung, „nach denen höher qualifizierte Leistung auch höher bezahlt wird“; 2. bei der Neuregelung des höheren Mädchenschulwesens und der Lehrerinnenausbildung eine den Aufgaben dieser Anstalten entsprechende Zahl von Oberlehrerinnenstellen festzulegen, um Anstellungsverhältnisse und die Arbeit der Einrichtungen zu garantieren, sowie 3. Direktorinnen die Leitung öffentlicher höherer Mädchenschulen und Lehrerinnenseminare zu übertragen.
Erst dank der Neuorganisation des ADLV 1921 als Dachverband und der ihm zugeordneten Verbände als Fachverbänden konnte der Verband akademisch gebildeter Lehrerinnen zu einem Reichsverband werden. Er war nun von den Reichsverbänden für Mittelschul- und seminaristisch gebildete Lehrerinnen getrennt, weil sich auch in der Lehrerschaft wegen der mittlerweile weitgehend gleichen Organisation der höheren Mädchen- und Knabenbildung unterschiedliche Interessengruppen herausgebildet hatten.16 1921 bestand er aus 28 nach Ländern, in Preußen noch nach Provinzen und Ortsgruppen gegliederten Abteilungen. Er war berechtigt zur Einberufung von Verbandstagen.17 Die Zahl seiner Mitglieder stieg sprunghaft von 459 (1908) auf 1376 (1921), im Jahr seiner Auflösung 1933 zählte er 2945 Mitglieder – über die Hälfte der akademisch gebildeten Lehrerinnen war nun im DphV, wie er seit 1925 hieß, organisiert.18

Mitgliederliste des Verbandes akademisch gebildeter nd studierender Lehrerinnen

Über die Vorsitzenden des Verbandes bzw. des DphV liegen wenige Informationen vor,19 selbst Lebensdaten sind schwer zu ermitteln. Von 1917 bis 1923 bekleidete diese Stellung die seminaristisch gebildete, in der christlichen Fürsorgerinnenausbildung arbeitende Oberlehrerin Anna Ramsauer (1871–1945).20 Der Hauptsitz wurde dann von Hannover nach Berlin verlegt. Mit Dr. Agnes Molthan (geboren 1882) wurde 1925 eine Frau zur Verbandsvorsitzenden gewählt,21 die sich nach Tätigkeit einer Gewerbelehrerin durch Abitur, Studium und Promotion als Naturwissenschaftlerin qualifiziert hatte.22 In dieser Funktion forderte sie Anfang der 1930er-Jahre den ADLV auf, gegen die ausschließlich gegen die verheiratete Beamtin gerichtete Kampagne eines ,Doppelverdienertums‛ vorzugehen.23 Molthan trat ein für Stipendien und Freiplätze eigens für Philologinnen und forderte wie Frieda Kundt, Berliner Oberstudiendirektorin und Vorsitzende des Verbandes von 1923 bis 1925, den Deutschen Akademikerinnenbund (DAB) auf, sich für die Gleichstellung der deutschen mit der englischen und französischen Sprache auf Kongressen der International Federation of University Women (IFUW) einzusetzen.24

Anträge des Deutschen Philologinnen-Verbandes für die Gesamtvorstandssitzung des Deutschen Akademikerinnen-Bundes in Dresden, Pfingsten 1930
Abschrift des Protokolls der Gesamtvorstandssitzung des Deutschen Akademikerinnenbundes am 10. Juni 1930 im Ligner Schloss zu Dresden

Zur Förderung beruflicher und wirtschaftlicher Interessen bediente sich der Verband über den gesamten Zeitraum des Organs des ADLV. Von 1910 bis 1924 bestritt er gemeinsam mit der Sektion für höhere und mittlere Schulen ein Beiblatt Die Lehrerin. Beiblatt der Sektion für höhere und mittlere Schulen und Korrespondenzblatt des Verbandes akademisch gebildeter [und studierender] Lehrerinnen, hg. von den Vorständen. Ab 1924 bis 1933: ADLVDeutsche Lehrerinnenzeitung, Mitteilungen der 1921 als Reichsverbände entstandenen Einzelverbände. das über Arbeit und Entwicklung der Abteilungen, Mitgliederversammlungen, Stellenausschreibungen, statistische Erhebungen (Studentinnen und Fächerwahl, Relation von festangestellten, nicht festangestellten besoldeten und nicht festangestellten unbesoldeten Lehrerinnen und Lehrern an höheren Mädchenschulen, weibliche Direktorate) oder Altersversorgung informierte und von Tagungen, Stellungnahmen zu Umfragen oder Abstimmungen in Lehrerverbänden zu zentralen Fragen der Mädchenbildung berichtete. Zudem engagierte sich der DphV im internationalen Schüler- und Lehreraustausch und beteiligte sich an internationalen pädagogischen Kursen, auch gemeinsam mit dem DAB.    

Kampf gegen weibliche Sonderwege

Das 1923 nur für Mädchen geschaffene Oberlyzeum, eine zum Abitur führende „Vollanstalt“25 mit zwei modernen Fremdsprachen, traf bei Eltern auf große Resonanz und wurde zu einem wichtigen weiblichen Arbeitsplatz. Dennoch kritisierten wie die Begründerin der Hamburger Abteilung und Vorsitzende des ADLV Emmy Beckmann oder Agnes Molthan zahlreiche Ortsverbände das Oberlyzeum als „neuen weiblichen Sonderweg“26, da ihm der für akademische Studien notwendige Lateinunterricht fehlte. Bereits 1913 hatten Verbände wie der ADLV den neben Gymnasium, Realgymnasium und Oberrealschule eröffneten „vierten Weg“27 schärfstens zurückgewiesen: Eine Zulassung zum Studium an philosophischen Fakultäten ohne Abitur, nur aufgrund einer abgeschlossenen Ausbildung für die mittleren und höheren Mädchenschulen nebst zweijähriger Schulpraxis, schade den Lehrerinnen und dem Ansehen des Frauenstudiums insgesamt (dennoch fand er bis Mitte der 1920er-Jahre starken Zuspruch). So setzte der Verband auf gründliche Studien- und Berufsberatung, umso mehr in Anbetracht der hohen Arbeitslosigkeit der Junglehrerinnen nach dem Ersten Weltkrieg28, der Akademikerarbeitslosigkeit in der Weltwirtschaftskrise und dem Abbau der höheren Mädchenschulen gegen Ende der Weimarer Republik, nun gemeinsam mit dem DAB29

Protestschreiben des Deutschen Philologinnenverbandes gegen die Sparmaßnahmen an Schulen
Protestschreiben gegen die Entlassungen verheirateter Beamtinnen

Zusammenarbeit mit anderen Verbänden

Mit dem Verband katholischer Philologinnen Deutschlands entwickelte der DphV ab 1924 gemeinsame Strategien für den Umgang mit Behörden; als weibliche Berufsorganisation bestand er gegenüber dem zunehmend konservativen Deutschen Philologen-Verband auf seiner Eigenständigkeit.30 Gleichwohl kam es zu einer „Zweckgemeinschaft“31 mit dem einst schärfsten Gegner, dem Deutschen Verein für das höhere Mädchenschulwesen. 1926 war der DphV maßgeblich an der Konstituierung des DAB beteiligt,32 mit dem er auch auf nationaler und internationaler Ebene zusammenarbeitete. Er war vertreten im Vorstand der von Alice Salomon 1925 gegründeten Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit, trat dem Deutschen Ausschuß für Erziehung und Unterricht bei, ebenfalls dem Bund für Schulreform, der die Einheitsschule und die akademische Bildung der Volksschullehrer/innen anstrebte.

Ein neuer Vorstand des DphV beschloss im Mai 1933 die "Eingliederung in die große deutsche Erziehergemeinschaft"33 und akzeptierte den Ausschluss jüdischer und marxistischer Mitglieder. Keineswegs in Opposition zum NS-Regime (trotz Protestschreiben vom 1. März 1933 an Reichskanzler Adolf Hitler gegen die Beurlaubung der Ministerialrätin Dr. Gertrud Bäumer) wurden Forderungen der NS-Schulpolitik in ein Mädchenbildungskonzept umgesetzt.

Kritik des Deutschen Philologinnenverbandes an der Beurlaubung von Dr. Gertrud Bäumer
Programm der Arbeitstagung des Deutschen Philologinnenverbandes im September 1933
Verfasst von
Priv.-Doz. Dr. Christa Kersting

promovierte und habilitierte Bildungshistorikerin. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Wissenschafts- und Disziplingeschichte der Erziehungswissenschaft, Frauen- und Geschlechterforschung.

Netzwerk von Deutscher Philologinnenverband (DphV)

Fußnoten

  • 1. Huerkamp, Claudia: Bildungsbürgerinnen. Frauen im Studium und in akademischen Berufen, 1900–1945, Göttingen 1996, S. 211.
  • 2. Molthan, Dr. Agnes (Hg.): 25 Jahre Deutscher Philologinnen-Verband. Festschrift zum 25jährigen Bestehen 1905–1930, Eigenverlag, 1930; vgl. Meyn-von Westenholz, Elisabeth: Der Allgemeine        Deutsche Lehrerinnenverein in der Geschichte der deutschen Mädchenbildung, Berlin 1936, S. 174 ff.
  • 3. Kley, Maria: Die Studien- und Anstellungsverhältnisse der Oberlehrerinnen, in: Die Lehrerin in Schule und Haus, 24. Jg., 1907/1908, Nr. 9, S. 239–247: Erhebung von 1906.
  • 4. Albisetti, James C.: Mädchen- und Frauenbildung im 19. Jahrhundert (engl. 1988), Bad Heilbrunn 2007, S. 241 ff.; Huerkamp: Bildungsbürgerinnen, S. 208 f.; Meyn-von Westenholz: Der Allgemeine Deutsche Lehrerinnenverein, S. 176.
  • 5. (Prüfungsordnung von 1894, revidiert 1900,Klewitz, Marion: Zwischen Oberlehrern und Müttern. Professionalisierung im Lehrerinnenberuf (1870-1920), in: Klewitz. Marion et. al. (Hg.): Frauenberufe – hausarbeitsnah? Zur Erziehungs-, Bildungs- und Versorgungsarbeit von Frauen, Pfaffenweiler 1989, S. 59–98, hier S. 60. aufgehoben 1913)
  • 6. Meyn-von Westenholz: Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, S. 179.
  • 7. Kersting, Christa: Weibliche Bildung und Bildungspolitik. Das International Council of Women und seine Kongresse in Chicago (1893), London (1899) und Berlin (1904), in: Paedagogica Historica, Vol. 44, 2008, No. 3, S. 327–346.
  • 8. Kersting, Christa: Frauenbewegung, in: Keim, Wolfgang / Schwerdt, Ulrich (Hg.): Handbuch der Reformpädagogik in Deutschland (1890–1933), Frankfurt a. M. 2013, S. 169–214.
  • 9. Huerkamp: Bildungsbürgerinnen, S. 206 ff.; Bölling, Rainer: Volksschullehrer und Politik, Göttingen 1978, S. 15 ff.; zum ADLV s. S. 38 f.
  • 10. Lange, zit. nach Meyn-von Westenholz: Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, S. 179.
  • 11. Lohschelder, Britta: "Die Knäbin mit dem Doktortitel". Akademikerinnen in der Weimarer Republik, Pfaffenweiler 1994, S. 156.
  • 12. Bäumer, Gertrud: Frauenbildung als Menschenbildung, in: Molthan: 25 Jahre Deutscher Philologinnen-Verband, S. 17-20, bes. S. 20; Beckmann, Emmy: Die Entwicklung der höheren Mädchenbildung und der Allgemeine Deutsche Lehrerinnenverein, in: Molthan: 25 Jahre Deutscher Philologinnen-Verband, S. 7-16, bes. S. 10 ff.,
  • 13. Molthan: 25 Jahre Deutscher Philologinnen-Verband, S. 24; Neghabian, Gabriele: Gibt es einen Rationalitätsfortschritt in der Argumentation zum Thema Koedukation während der letzten hundert Jahre? In: Paschen, Harm / Wigger, Lothar (Hg.): Pädagogisches Argumentieren, Weinheim 1992, S. 275-296.
  • 14. Kley, Maria: Aufruf an die Oberlehrerinnen [enthält auch die Satzung], in: Die Lehrerin in Schule und Haus, 20. Jg., 1903/1904, Nr. 23, S. 910.
  • 15. Petition des Verbandes akademisch gebildeter und studierender Lehrerinnen, in: Die Lehrerin in Schule und Haus, 22. Jg., 1905/1906, Nr. 21, S. 578–580.
  • 16. Molthan: 25 Jahre Deutscher Philologinnen-Verband, S. 21 f.
  • 17. Molthan, Agnes: Die Studienrätin. Neuausgabe 1928, Berlin 1928, o. P. [S. 7] (Merkblätter f. Berufsberatung der Deutschen Zentralstelle für Berufsberatung der Akademiker e.V.); Meyn-von Westenholz: Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, S. 212, S. 323 f.
  • 18. Huerkamp: Bildungsbürgerinnen, S. 211 (detaillierte Statistik).
  • 19. Meyn-von Westenholz: Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, S. 323.
  • 20. Rohbeck, Gunda: Verzicht auf Dank und Anerkennung. Berufsentwicklung hannoverscher Fürsorgerinnen, Münster 2005, S. 465 f.
  • 21. Meyn-von Westenholz: Allgemeiner deutscher Lehrerinnenverein, S. 323.
  • 22. Lebenslauf in Molthans Dissertation: Über das normative und das deskriptive Element in der Ethik Spinozas. Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der hohen Philosophischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Borna/Leipzig 1917.
  • 23. Fattmann, Rainer: Bildungsbürger in der Defensive. Die akademische Beamtenschaft und der „Reichsbund der höheren Beamten“ in der Weimarer Republik, Göttingen 2001, S. 95 f.
  • 24. Oertzen, Christine v.: Strategie Verständigung. Zur transnationalen Vernetzung von Akademikerinnen, 1917–1955, Göttingen, 2012, S. 131 ff.
  • 25. Vgl. Lundgreen, Peter: Sozialgeschichte der deutschen Schule im Überblick, Teil II: 1918–1980, Göttingen 1981, S. 70 f.
  • 26. Beckmann: Die Entwicklung der höheren Mädchenbildung, S. 13; Cauer, Friedrich / Molthan, Agnes (Hg.): Lyzeum und Oberlyzeum. Im Auftrage des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht, Leipzig 1926; Molthan, Agnes: Das höhere Mädchenschulwesen, in: Nohl, Herman / Pallat, Ludwig (Hg.): Handbuch der Pädagogik, Bd. 4, Langensalza 1928, S. 265–281.
  • 27. Lange, Helene: Der vierte Weg zur Universität (Die Frau, Dezember 1909), abgedruckt und 1928 ergänzt in: dies.: Kampfzeiten. Aufsätze und Reden aus vier Jahrzehnten, Bd. 1, Berlin 1928, S. 342–350, hier S. 350; Beckmann, Emmy: Der vierte Weg, in: Die Entwicklung der höheren Mädchenbildung in Deutschland von 1870–1914, dargestellt in Dokumenten, Berlin 1936, S. 177 ff.
  • 28. Meyn-von Westenholz: Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, S. 323 f.
  • 29. Zahn-Harnack, Agnes von: Geschichte des Deutschen Akademikerinnenbundes, 1926–1933, in: dies.: Reden und Schriften, hg. im Auftrag des Deutschen Akademikerinnenbundes, Tübingen 1964, S. 4.
  • 30. Verband akademisch gebildeter Lehrerinnen. Tagungsbericht, in: Die Lehrerin. Beiblatt der Sektion für höhere und mittlere Schulen und Korrespondenzblatt des Verbandes akademisch gebildeter Lehrerinnen, 38. Jg., 1921/1922, 25. Mai, Beiblatt A, Nr. 2, S. 5 f.; Huerkamp: Bildungsbürgerinnen, S. 212 f.
  • 31. Meyn-von Westenholz: Allgemeiner Deutscher Lehrerinnenverein, S. 212, S. 323.
  • 32. ADLV – Deutsche Lehrerinnenzeitung, 43. Jg., 1926, Nr. 4, S. 29.
  • 33. Vgl. Huerkamp: Bildungsbürgerinnen, S. 213 f.
Ausgewählte Publikationen
Huerkamp, Claudia: Bildungsbürgerinnen. Frauen im Studium und in akademischen Berufen 1900–1945, Göttingen 1996.
Meyn-von Westenholz, Elisabeth: Der Allgemeine Deutsche Lehrerinnenverein in der Geschichte der deutschen Mädchenbildung, Berlin 1936.
Albisetti, James C.: Mädchen- und Frauenbildung im 19. Jahrhundert (engl. 1988), Bad Heilbrunn 2007.
Klewitz, Marion: Zwischen Oberlehrern und Müttern. Professionalisierung im Lehrerinnenberuf (1870-1920), in: Klewitz. Marion et al. (Hg.): Frauenberufe – hausarbeitsnah? Zur Erziehungs-, Bildungs- und Versorgungsarbeit von Frauen, Pfaffenweiler 1989.
Kersting, Christa: Frauenbewegung, in: Keim, Wolfgang / Schwerdt, Ulrich (Hg.): Handbuch der Reformpädagogik in Deutschland (1890–1933), Frankfurt a. M. 2013.
Kersting, Christa: Weibliche Bildung und Bildungspolitik. Das International Council of Women und seine Kongresse in Chicago (1893), London (1899) und Berlin (1904), in: Paedagogica Historica, Vol. 44, 2008, No. 3, S. 327–346.
Lohschelder, Britta: "Die Knäbin mit dem Doktortitel". Akademikerinnen in der Weimarer Republik, Pfaffenweiler 1994.